Na sowas: Mutmaßliche Linksextremisten zünden Polizeifahrzeuge in der Nordstadt an

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Die milde Politik von Polizeipräsident Gregor Lange (SPD) im Umgang mit kriminellen Linksextremisten trägt Früchte: Wie die Polizei bekannt gibt, wurden in der Nacht auf Dienstag (15. September 2015) zwei Polizeifahrzeuge angezündet, die an der Polizeiwache Nord im Bereich der Andreasstraße geparkt waren. Nachdem Zeugen gegen 2.55 Uhr auf die brennenden Fahrzeuge aufmerksam wurden, gelang es den alarmierten Beamten, die Brände, die sich noch auf die vorderen Teile der Bullis beschränkten, zu löschen. Mittlerweile suchen die Beamten Hinweise auf den oder die Täter, wobei in der Polizeipressemitteilung vorsorglich ein politischer Hintergrund verschwiegen wird.

Tatsächlich gehört es nicht nur zum üblichen Habitus der linken Szene, Polizeifahrzeuge in Brand zu setzen, sondern gerade gegen die Polizeiwache Nord, der angeblich rassistische Kontrollen vorgeworfen werden, hatte es in der Vergangenheit linke Proteste gegeben. Für eine politisch motivierte Brandstiftung spricht auch, dass die Flammen im vorderen Bereich geortet wurden: Mutmaßlich durch die vorherige Inbrandsetzung eines oder mehrerer Fahrzeugreifen, etwa durch Grillanzünder oder andere Brandbeschleuniger.

Ob die Vorfälle aufgeklärt werden, scheint indes unwahrscheinlich: Immer wieder kommt es zu Brandstiftungen an Kraftfahrzeugen, betroffen war beispielsweise bereits die Bundespolizei oder unlängst ein nationaler Aktivist aus dem Stadtteil Eving. Eine Polizei, die sich mit Sondereinheiten auf Nationalisten konzentriert, die etwa Flugblätter verteilen oder politisch unkorrekte Versammlungen durchführen, ermuntert durch ihre eigene Untätigkeit jenes Klientel, was sich im Schutze der Nacht mit Brandstiftungen bemerkbar macht. Das müssen nun auch die Beamten von Lange spüren. Solange die ihren Mund jedoch nicht aufmachen und weiter die gute Miene zum bösen Spiel aufsetzen, wird jener innerbehördliche Druck fehlen, der auf den Sozialdemokraten aufgebaut werden müsste, um endlich gegen das linkes Klientel vorzugehen, statt sich bei jeder erdenklichen Gelegenheit dort einschleimen zu wollen.

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