Über 7 Millionen Euro vom Steuerzahler: Evangelischer Kirchentag 2019 findet in Dortmund statt

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Mit dem Beschluss des Dortmunder Stadtrates in seiner Septembersitzung, dem evangelischen Kirchentag 2019 einen Zuschuss zu gewähren (das „DortmundEcho“ berichtete), galt die Austragung der Veranstaltung in Dortmund sicher. Obwohl zuvor ein breites Bündnis gegen eine staatliche Subventionierung religiöser Feste protestiert hatte und im Rat selbst neben der nationalen Opposition auch die Linkspartei, sowie die AfD, gegen den städtischen Zuschuss von stolzen 2,7 Millionen Euro stimmten, setzte eine rot-grün-schwarze Mehrheit das Ansinnen durch. Aus den leeren, städtischen Kassen fließen neben dem städtischen Anteil noch weitere 5,2 Millionen Euro aus Mitteln des Landes, für die ebenfalls der Steuerzahler aufkommt, unter dem strich also über 7 Millionen Euro, mit denen die Bürger einen Kirchentag finanzieren, von dem nur wenige einen Nutzen haben – vor allem jedoch die Trennung von Staat und Kirche untergraben.

Alle versuche, auf diese bedenkliche Praxis hinzuweisen und sich gegen eine staatliche Förderung von religiösen Festen, egal welcher Coleur, auszuprechen, waren letztendlich vergeblich: Wie verschiedene Medien am Sonntag (11. Oktober 2015) bekannt gaben, hat das Präsidium des Kirchentags am Freitagabend (9. Oktober 2015) im hessischen Fulda offiziell „grünes Licht“ für den Kirchentag gegeben, der damit 2019 in Dortmund stattfinden wird – finanziert vom Steuerzahler, dem 7 Millionen Euro entwendet wurden, um damit eine Kirche zu unterstützen, die sich eher für Asylanten aus aller Welt einsetzt, als für die deutsche Bevölkerung. Wenn diese Kirche Feste feiern möchte, wäre dies ihr gutes Recht: Solange dafür auch die eigenen Gelder verwendet werden. Wenn jedoch Volksvermögen geraubt wird, ist dies schlichtweg ein Affront gegen alle Dortmunder Bürger und sollte zu Protesten führen, die den Kirchentag begleiten könnten. Mit ihrer Ablehnung der städtischen Finanzierung haben zumindest Vertreter verschiedenster, politischer Spektren einen Grundstein gesetzt, um zukünftig auf diese soziale Ungerechtigkeit hinzuweisen. Mit eingesparten 7 Millionen Euro ließe sich etwa das Dorstfelder Westbad neu errichten, welches aktuell von einer Schließung bedroht ist, aber auch der städtische Schuldenberg ein wenig verkleinern. Von weitreichenden Angeboten, etwa einem subventionierten Sozialticket für Einkommensschwache, welches den ÖPNV zu einem bezahlbaren Preis ermöglicht, ganz zu schweigen. Ähnlich, wie bei der Finanzierung von Prestigeprojekten, werden die Gelder stattdessen für jubelnde Christenmassen zum Fenster hinausgeworfen, die sich alle paar Jahre an ihre eigene Religion erinnern, die ihnen ansonsten relativ gleichgültig ist, wenn es darum geht, etwa die abendländische Kultur zu verteidigen.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den WhatsApp-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

8 Kommentare

  1. SPD-Verbot jetzt! on

    Wie viele Millionen würdet ihr bekommen, wenn ihr einen Parteitag abhalten würdet? Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit – und sinnlos verpulvertes Geld obendrein!

  2. Kirche interessiert nahezu nur noch Asylverlanger, damit sie kirchliches Asyl erpressen können, wenn ihnen staatliches versagt worden ist.

  3. Völk. Beobachter on

    +++ Fernsehtipp +++ Fernsehtipp +++ Fernsehtipp +++

    Montag, 12.10., 22:45 Uhr, ARD
    [Wdh. Dienstag, 13.10., 21:00 Uhr, RBB]

    Die Story im Ersten – Dunkles Deutschland (45 min.)

    >Dortmund. Berichte über Angriffe auf Flüchtlinge und Brandanschläge auf deren Unterkünfte reißen nicht ab. Während Initiativen wie “Pegida” in Ostdeutschland mit Demonstrationen mehrere tausend Bürger erreichen, gelingt Nazis in Dortmund der Anschluss nicht. Der Film eines Dortmunder Journalisten vergleicht Ost und West. Peter Bandermann<

    (http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/film-zeigt-den-extremismus-in-der-mitte-id11174252.html)

  4. Völk. Beobachter on

    >…

    Kirchentags-Generalsekretärin Ellen Ueberschär: “Wir freuen uns sehr über die Einladung in die westfälische Metropole! Der Kirchentag passt mit seinen Kern-Ideen, zu Ehrenamt zu motivieren, Demokratie zu stärken, Kultur in die Breite zu tragen und mit seiner fröhlichen, friedvollen Stimmung genau nach Dortmund. Schon jetzt ist die Vorfreude groß auf ein Fest des Glaubens, das alle einlädt.”

    “Das ist ein klarer Verstoß gegen die Trennung von Kirche und Staat”, sagt Maximilian Steinhaus. Er ist Sprecher der Initiative “Elftes Gebot – du sollst deinen Kirchentag selbst finanzieren”. Andere religiöse Gruppen könnten nun ebenfalls den Anspruch erheben, dass ihre Feiern finanziert würden…<

    (http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/evangelischer-kirchentag-kommt-nach-dortmund-id11173766.html)

  5. Mein Vater 39-49 und die Pfaffen

    Als sich mein Vater im September 1939 als 16-jähriger freiwillig zur Waffen-SS meldete und dort angenommen wurde, kam der evangelische Pastor persönlich zu seinen Eltern, um diesen zu ihrem tapferen Sohn zu gratulieren. Und als er Ende 1949 in Dachau von den Amis körperlich zerstört entlassen wurde, stand der katholische Pfaffe mit einer Schar hysterischer deutscher Weiber vor dem Lagertor, welche darauf dressiert waren, ausgemergelte SS-Männer mit Steinen zu bewerfen. Diese öffentliche Steinigung vor dem Lagertor, das war die christliche Nächstenliebe, mit welcher die katholische Kirche ihre tapfersten deutschen Söhne bei der Ankunft im Nachkriegsdeutschland verhöhnte. Gut, man kann schon verstehen, daß manchem Pfaffen die Rückkehr der Soldaten und Ehemänner ihre entspannt organisierte Hurerei erschwerte. Auch die Pfaffenversorgung mit Gesottenem und Gebratenem durch geile deutsche Weiber wurde nun schwieriger. Ironischerweise geht nach der deutschen Kultur auch die mitteleuropäische christliche Kultur klanglos zum Orkus hinab. Pastöre verkommen zu Woodozauberern, aber Nazis bleiben ewig Nazis, denn sie empfangen ihre Botschaft seit Menschengedenken aus dem All!

    Bei jeder Hinrichtung eines Deutschen durch die Sieger war ein Pfaffe dabei. Ich habe aber noch nie einen Pfaffen gesehen, wenn er darum ging, politisch verfolgten Deutschen beizustehen. Die beiden deutschen Kirchen sind spätestens ab 1945 Kollaborateure und mitschuldig am millionenfachen deutschen Hungertod.

Hinterlassen Sie einen Kommentar