BV Huckarde: Stadt will Asylheim im (!) Revierpark Wischlingen eröffnen

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Schon vor Beginn war klar, dass die 13. Sitzung der Huckarder Bezirksvertretung am Mittwoch (25. November 2015) unter keinem guten Stern stehen würde: Jörg Süshardt, kommissarischer Leiter des Sozialamtes und eine Art Pilger, der durch die lokalpolitischen Gremien tingelt, um neue Asylheimplanungen vorzustellen, war erschienen und eilig auf die Tagesordnung als „Berichterstattung zur Unterbringung von Flüchtlingen“ gesetzt worden. Und schnell war klar: Auch dieser Besuch Süshardts stand im Zusammenhang mit einer neuen Unterkunft, die im Bezirk Huckarde eröffnet werden soll – mitten im (!) Revierpark Wischlingen, der geographisch zu Huckarde gehört, allerdings Marten (Bezirk Lütgendortmund) und Dorstfeld (Bezirk Innenstadt-West) ebenso tangiert.

Nachdem bereits seit mehreren Jahren ein – (von der Stadt geheim gehaltenes und offiziell verleugnetes) Asylheim in einem ehemaligen Kindergarten am Wischlinger Weg existiert, kündigte die Stadtverwaltung im Juni 2015 an, in unmittelbarer Nachbarschaft des Revierparks, ebenfalls am Wischlinger Weg, ein großes Asylcontainerdorf zu errichten (das „DortmundEcho“ berichtete). Mit einer Inbetriebnahme sei jedoch erst im Frühjahr 2016 zu rechnen – doch das geht den Überfremdungspolitikern nicht schnell genug. Deshalb wird kurzfristig ein weiteres Asylheim eröffnet: Im Bereich des Wohnmobil- und Zeltplatzes im Norden des Revierparks, werden bereits in den nächsten Tagen Leichtbauhallen errichtet, die mindestens 250 Asylanten Unterschlupf bieten. Schon Mitte Dezember, in etwa zwei bis drei Wochen, soll die Unterkunft ihren Betrieb aufnehmen. Geplant sei das Asylheim nach aktuellem Stand angeblich bis April 2016, um den Betrieb anschließend im – bis dahin errichteten – Containerstandort weiterzuführen, doch es würde nicht verwundern, wenn zukünftig beide Einrichtungen in Betrieb bleiben und sich etwa 6-800 Asylbewerber rund um den Revierpark ansiedeln.

Kritische Stimmen zu den neuesten Asylheimplanungen blieben von den etablierten Parteien selbstredend aus. Lediglich seitens der Partei DIE RECHTE, die in der Bezirksvertretung Huckarde durch Michael Brück vertreten wird, wurde nachgeforscht und Herr Süshardt mit unangenehmen Gefahren konfrontiert, etwa nach einem Sicherheitskonzept für Parkbesucher. Wie üblich, wurde eine Gefährdung von Passanten jedoch heruntergespielt und sowohl Süshardt selbst, als auch SPD-Bezirksbürgermeister Harald Hudy, wollten von Zwischenfällen in anderen Asylunterkünften unserer Stadt nichts wissen. Die Vertreterin der Grünen, Lisa Schultze, fragte sogar völlig realitätsfern nach einem Schutz der (vermeintlichen) „Flüchtlinge“ vor „Rechtsextremisten“, obwohl die absolute Mehrzahl der Sachbeschädigungen, Brandstiftungen und ähnlicher Vorgänge in Asylunterkünften auf das Konto der Heimbewohner selbst geht. Angesichts von Vorfällen wie im thüringischen Suhl, als ein Mob entfesselter Gewalttäter aus einer Asylunterkunft ausbrach und Jagd auf Anwohner machte, erscheint es unverantwortlich, die Augen vor Problem zu verschließen und weiterhin die gute Miene zum bösen Spiel aufzusetzen.

Nachfolgend ein Audio-Mitschnitt des Auftritts von Jörg Süshardt in der BV-Huckarde, sowie den Reaktionen auf die angekündigte Asylheimerrichtung im Revierpark Wischlingen:
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