DFB-Museum: Fehlende Sponsoren sorgen für jährliches Defizit

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Nicht nur die Errichtung des DFB-Museums entwickelte sich zum Faß ohne Boden: Wenngleich nicht in der Größenordnung des U-Turm-Desasters, wird auch das neue Prestigeprojekt der Sozialdemokraten und ihrer Blockparteien den Steuerzahler jährlich massiv belasten. Passenderweise berichtet das Internetportal „Der Westen“ wenige Tage nach Eröffnung des DFB-Museums über ein erstes Defizit von jährlich 100.000 Euro, welches durch zu niedrige Sponsorengelder entstanden sein soll: Demnach wären diverse, vorgeschlagene Sponsoren durch den DFB abgelehnt worden, da diese in Konkurrenz zu anderen Werbepartnern stünden. Doch nicht nur diese Ablehnung dürfte den Steuerzahler letztendlich belasten: Unter den bereits verbrieften Sponsoren sind etwa die Dortmunder Stadtwerke, die als Tochterbetrieb der Stadt ebenfalls aus den Geldern des Steuerzahlers schöpfen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient eine Randnotiz der Presseberichterstattung: Verluste, die beim DFB-Museum anfallen, werden nur bis zu einer Höhe von 500.000 Euro jährlich aufgeteilt, alle weiteren Ausgaben trägt die Stadt alleine. Hierin dürfte der Schlüssel für kommende Ausgaben im Millionenberich liegen, die den leeren Stadtkassen entnommen werden. Es würde kaum verwundern, das DFB-Museum zukünftig als festen Posten im Schwarzbuch, welches vom „Bund der Steuerzahler“ jährlich herausgegeben wird, zu finden. Ein erster Eintrag in diese Auflistung von Steuergeldverschwendungen “gelang” bereits im Jahr 2014 und lässt düstere Vorahnungen aufkommen.

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