Dorstfeld: 200 Aktivisten auf kraftvoller Demo gegen Polizeigewalt!

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Am Freitagabend (8. Januar 2016) setzten 200 nationale Aktivisten in Dortmund-Dorstfeld ein deutliches Zeichen gegen die brutalen und willkürlichen Polizeiübergriffen, bei denen in der Silvesternacht ein Wohngebäude in der Thusneldastraße gestürmt, 16 Personen festgenommen und durch Polizisten teils massiv misshandelt wurden. Während kriminelle Ausländerbanden in Köln – oder auch der Dortmunder Innenstadt – Straftaten begehen, ohne mit staatlichen Sanktionen konfrontiert zu sein, konzentriert sich die Polizei, politisch korrekt, auf Stimmungsmache gegen nationale Deutsche. Dieser Entwicklung zeigten die Demonstranten die rote Karte und machten deutlich, dass die Antwort auf Repression und Schikanen die nationale Solidarität ist.

Ab 19.30 Uhr sammelten sich die Teilnehmer der Demonstration zunächst am Wilhelmplatz. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine kurze Auftaktkundgebung, bei der die Hintergründe der Demonstration erläutert wurden, sowie ein Zusammenhang mit den Ereignissen in Köln hergestellt wurde, die mittlerweile zur Staatsaffäre geworden sind. 50 Polizeibeamte, die in Dorstfeld ohne erkennbaren Grund nationale Jugendliche observieren sollten, hätten in der Domstadt zumindest Schadensbegrenzung betreiben können. Nach diesen scharfen Worten setzte sich der Aufzug über die Arminiusstraße durch den westlichen Teil des Dorstfelder Unterdorfs in Bewegung. Fast aus jedem Wohnhaus verfolgten Anwohner den Aufzug, bereits am Vortag waren Flugblätter verteilt worden, in denen über die Hintergründe der Versammlung informiert wurde. Neben Zustimmung gab es ebenfalls mehrere Fahnen- und Pyroaktionen, mit denen Anwohner der Demonstration eine besondere Atmosphäre gaben.

Bei einer Zwischenkundgebung vor dem Lidl-Supermarkt an der Osnigstraße wurde auch im östlichen Unterdorf, dem Wohnblock rund um die Thusneldastraße, appelliert, staatliches Handeln kritisch zu hinterfragen. Im letzten Teil der Demonstration zog der Aufzug durch die dichtbebaute Wörthstraße, in früheren Jahrzehnten im Übrigen einmal ein „Hausbesetzer-Kiez“, bis zum Kreuzungsbereich Emscherstraße / Thusneldastraße, wo einige Anwohner die Demo mit bengalischen Lichtern und Höhenfeuerwerk begrüßten. Vor dieser Kulisse fand die Abschlusskundgebung statt, bei der auch ein Aufruf für den „Tag der deutschen Zukunft“ verbreitet wurde, der Kampagnendemonstration gegen Multikulti und Überfremdung, die am 4. Juni 2016 in Dortmund stattfindet. Während die Polizei in der Silvesternacht durch einen überzogenen und schlecht geplanten Einsatz auf zweifelhafte Art glänzte, wurde die Demonstration angemessen begleitet. Auch das zurückhaltende Auftreten der Beamten, die auf das obligatorische „Spalier“ um den Aufzug herum verzichteten, dürfte dazu beigetragen haben, dass keinerlei Störungen oder Zwischenfälle zu verzeichnen waren. Anders sah es bei den etwa 20 Gegendemonstranten aus, die mit einer Straßenbahn nach Dorstfeld gereist waren: Sie mussten sich im Polizeikessel bewegen, um – in einigem Abstand – ihre überfremdungsbejubelnden Parolen skandieren zu können. Angesichts der Zahlverhältnisse hielt sich die Beachtung des kleinen Häufleins jedoch in engen Grenzen.

Zur Aufarbeitung polizeilicher Übergriffe und Willküraktionen gehört sowohl der juristische, als auch der politische Part. Die kraftvolle, lautstarke, aber dennoch völlig friedliche Demonstration war eine Form, dies zu verdeutlichen und nebenbei zu unterstreichen, dass sich die nationale Bewegung nicht durch staatliche Gewalt vertreiben lässt. Weder aus Dorstfeld, noch aus irgendeinem anderen Stadtteil. Wer einige angreift, trifft alle und erzeugt ein deutliches Echo!

Nachfolgend einige Foto- und Videoimpressionen:

Nicht sonderlich beliebt: Die bekannteste Nummer Deutschlands


Hinter der Polizei kaum zu sehen: Die wenigen Gegendemonstranten


Bereits zum Beginn der Demonstration war der Wilhelmplatz gut gefüllt


Klare Aussage: Keine Toleranz für Straftäter in Uniform!


Viele Anwohner empfinden die Demonstration ausgesprochen freundlich


Gut besucht: 200 Teilnehmer innerhalb weniger Tage Mobilisierungszeit


Störungen oder Zwischenfälle entlang der Aufzugstrecke blieben aus


Der Demozug auf der Arminiusstraße …


… und in der dichtbebauten Wörthstraße


Anwohner empfangen Aufzug an der Abschlusskundgebung


Schwarz-weiß-rote Fahne neben bengalischem Licht


Vor der Thusneldastraße 3, die vor einer Woche polizeilich gestürmt wurde, endete die Demo

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