Vortragsveranstaltung: Vertreter von Azov (Ukraine) zu Gast in Dortmund!

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Rund 80 Teilnehmer fanden sich am Freitagabend (26. Februar 2016) zu einer Saalveranstaltung in Dortmund ein, bei der mehrere Vertreter des ukrainischen Freiwilligenbataillons Azov über die politischen und militärischen Erfahrungen aus ihrer Heimat referierten. Der Rückblick reichte dabei von der Zeit des Ausharrens auf dem zentralen Maidanplatz in der Hauptstadt Kiew auf dem schließlich ein Aufstand ausbrach und die prorussische Regierung im Februar 2014 gestürzt wurde, über die Entstehung und den Verlauf des Konfliktes in der Ostukraine, bis zur heutigen Situation in der Ukraine. Dem Publikum wurde die Möglichkeit geboten, Fragen zu stellen und eine lebhafte Diskussion über die verschiedenen Positionen zum Ukraine-Russland-Konflikt zu streiten.

Nationale Sozialisten maßgeblich am Umsturz beteiligt

Ein italienischer Referent, der in der Zeit der Maidantage zum ukrainischen Widerstand gestoßen war, schilderte die Radikalisierung der Proteste und seinen ersten Kontakt zu ukrainischen Kameraden. Trotz allen Sprachbarrieren, fanden sich Ende 2013 zahlreiche Nationalisten aus verschiedensten Ländern ein, um dem höheren Ziel, einer nationalen und sozialistischen Revolution, zu dienen. Jene Revolution war nach der Flucht des ehemaligen Präsidenten Januokwytsch zum greifen nah, scheiterte aber an der zögerlichen Haltung verschiedener Kräfte: Statt das Parlament nach der Flucht der ehemaligen Regierung zu stürmen und die Macht zu erlangen, beschränkten sich die radikalen Kräfte auf den Schutz der öffentlichen Ordnung und des Parlamentsgebäudes – die Politik wurde zukünftig von anderen Kreisen gestaltet, allen voran prowestliche Marionetten, die statt der russischen Satellitenregierung eine westliche Satellitenregierung formten.

Diskussion über generelle Haltung zu Russland

Vor dem Hintergrund des wenig später ausgebrochenen Ukraine-Russland-Konfliktes, der seinen Ursprung in der Annexion der Krim-Halbinsel, sowie der Donbass-Region fand, entwickelte sich eine rege Diskussion zwischen einigen deutschen Nationalisten und den Referenten, welche die generelle Haltung gegenüber Russland zum Gegenstand hatte. Die Vertreter von Azov, die auch in der „Misanthropic Division“, einem länderübergreifenden Freundeskreis, organisiert sind, betonten, dass sich ihr Kampf nicht gegen das russische Volk gerichtet habe, sondern gegen den Vielvölkerstaat Putins, dem sie vorwerfen, die Interessen der weißen Bevölkerung verraten zu haben. Auch auf Seite von Azov kämpften zahlreiche Russen, die heute nicht mehr zurück in ihr Heimatland können, weil sie als politisch Oppositionelle verfolgt werden.

Spannende Einblicke in europäischen Freiheitskampf

Die mehrstündige Veranstaltung ermöglichte Nationalisten in Deutschland, Vorgänge in Osteuropa besser zu verstehen. Während die heiße Phase des Krieges in der Ukraine mittlerweile beendet ist, hat sich das Azov-Bataillon heute von einer idealistischen Freiwilligenarmee politisch Überzeugter einer regulären, patriotischen Einheit angeglichen. Noch aktiv, jedoch nicht mehr in militärischer Form, ist die „Misanthropic Division“, in der sich mittlerweile Aktivisten aus vielen, europäischen Ländern zusammenschließen, um sich nicht nur besser zu vernetzen, sondern auch in Bedrohungssituationen einander beizustehen. Aus der gescheiterten Revolution in der Ukraine lassen sich auch über Osteuropa hinaus Lehren ziehen: Zu keinem Zeitpunkt seit Ende des 2. Weltkrieges, war eine nationale und sozialistische Regierungsbildung greifbarer, als in den Chaostagen im Februar 2014 in Kiew – sie scheiterte, weil der Mut zur Verantwortung fehlte. Jene Verantwortung, die später übernommen wurde, als es galt, die Ukraine gegen russische Aggressionen zu schützen. Geschützt wurde damit aber auch die „neue“ Ukraine, die mit den Zielen des europäischen Freiheitskampfes wenig gemeinsam hat.

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6 Kommentare

  1. UUUHHH, nix für ungut Leute, aber das sind EXTREM pro-zionistische Leute im Azow. Des weiteren ist die Rechte in der Ukraine extrem USA und EU-hörig und durchsetzt von pro-zionistischen Olligarchen die das Geld und damit den Ton angeben. Also ich kann dem nichts abgewinnen….
    In wie fern hat Putin der endlich Tschetschenien befriedet hat und hart gegen islamistischen Terror vorgeht bitte die “Interessen der weißen Bevölkerung verraten”?
    Wenn Die Angie nur EIN ZEHNTEL so strikt wie Putin bei der Aufnahme von Flüchtlingen wäre, wäre das bereits eine extreme Verbesserung unserer Lage.
    Klar das Janukowitsch ein dreister Kleptokrat war und weg musste.
    Aber die Russen und Ukrainer unterscheiden sich nur so gering von der Ethnie her wie Deutsche und Österreicher.
    Es ist schade und tut weh zu sehen wie sich weiße Menschen sinnlos gegenseitig in diesem unseligen Bruderkrieg töten.
    Egal ob Ukrainer oder Russe, jeder tote weiße Bruder jede tote weiße Schwester ist ein Toter zu viel.
    Man reibt sich gegenseitig auf zum Nachteil beider Länder, Brüder bekämpfen Brüder während sich im Kaukasus und den östlichen ehemaligen Sowjetrepubliken Islamisten grinsend die Hände reiben weil sie ungehindert wie Pilze aus dem Boden schießen können.
    Ich denke für uns als Nationalisten, auch wenn ich jetzt eher Putins Position nachvollziehen kann und einige Kameraden eher die Ukrainische Seite unterstützen würden wäre eine Versöhnung der Konfliktparteien am erstrebenswertesten um sich gemeinsam auf den wahren Feind zu konzentrieren.
    Durch die Kämpfe die Armee und Omon -Brigaden unnötig binden ist die letzte weiße Großmacht Europas handlungsunfähig während die Islamisten in Europa einfallen wie die Heuschrecken, das gibt noch ein verdammt böses Erwachen.

  2. Sehr interessant on

    Könntet Ihr- oder Jemand, der noch genaueres im Hinterkopf hat- mehr über das Verhältnis von Azov zu Russland und vor allem den russischen Nationalisten erläutern?

  3. Dort sind doch Möglichkeiten für das B Peterle sich zu profilieren . Der kann doch viel viel schreiben zu den Ereignissen in der Ukraine .Der sollte vor Ort Recherchen machen die viel viel Zeit brauchen und in etwa zwei Jahren wieder kommen. Damit wäre allen geholfen ,wir sind den los , die Redakteure haben auch Ruhe und die Auflage der Zeitung könnte in der zwischen Zeit wieder steigen . Das wäre doch mal eine Sinnvolle Sache !

  4. Ich finde es beschämend, wenn deutsche Nationalisten Verbindungen zu diesen Knechten der USA und Israel pflegen. Es sei den, man ist selbst Anhänger der zionistischen Lobby.

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