Bürgerprotest verhindert geplantes Mega-Asylheim in Huckarde!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Es ist ein großer Erfolg für die wehrhafte, Dortmunder Stadtgesellschaft und eine empfindliche Niederlage für die Spitzenpolitiker rund um Rechts- und Ordnungsdezernentin Diane Jägers (CDU), sowie ihren parteifreien Baudezernenten Ludger Wilde: Die Planung, nördlich der ehemaligen Kokerei Hansa im westlichen Stadtteil Huckarde ein gigantisches Heim für rund 1200 Asylanten errichten zu wollen, ist vom Tisch. Nachdem bereits anlässlich einer Bürgerversammlung im April deutlich wurde, dass eine breite Mehrheit der Huckarder Bevölkerung, sogar partei- und spektrenübergreifend, gegen die Erstaufnahmestelle mobil macht, knickte zunächst die CDU auf Ratsebene ein und wollte die Heimplanung nicht mittragen – zu groß war offenbar die Sorge vor einer Quittung bei der nächsten Kommunalwahl. Mittlerweile hat auch die SPD angekündigt, einer entsprechenden Ratsvorlage, welche die Verwaltung eigentlich in die Sitzung am 2. Juni 2016 einbringen wollte, nicht zuzustimmen, womit eine Mehrheit für die Asylheimbestrebungen fehlt. Dieser Kurswechsel ist jedoch nicht auf ein Umdenken der etablierten Politiker in der Asylfrage zurückzuführen, sondern durch eine einfache Kalkulation: Nachdem sich massive Proteste abgezeichnet haben und selbst der örtliche Gewerbeverein ankündigte, die Heimplanungen nicht mittragen zu wollen, drohte ein stadtteilpolitisches Fiasko, das für schwarz-rot einen empfindlichen Sympathierückgang bedeutet hätte. Gerade noch rechtzeitig, zogen die Fraktionen die Reißleine und brüskierten damit ihre Dezernenten, die plötzlich alleine mit der Erstaufnahmeplanung gelassen werden.

Rechte Opposition treibt Etablierte vor sich her

Wie wichtig eine starke, nationale Opposition ist, wird am Beispiel der Huckarder Erstaufnahmestelle deutlich: Von Anfang an begleiteten vor allem die Aktivisten der Partei DIE RECHTE die Heimplanungen, informierten frühzeitig und machten deutlich, dass es Widerstand in Huckarde geben wird. Bei ihren Aktionen stießen sie dabei auf großen Zuspruch – ganz im Gegenteil zu den etablierten Parteien, die sich von Anfang an in der Defensive befanden und es nicht schafften, die zahlreichen Widersprüche und bewusst gestreuten Unwahrheiten, mit denen den Huckarder Bürgern eine Erstaufnahmestelle schmackhaft gemacht werden sollte, glaubhaft zu vermitteln. Nicht umsonst musste selbst eine CDU-Politikerin einräumen, dass jede Behauptung, die von Ludger Wilde im Rahmen der Bürgerversammlung aufgestellt wurde und auf den vermeintlich geeigneten Standort Huckarde abzielt, zu widerlegen sei. Ob sich Jägers und Wilde nach dem „Desaster von Huckarde“ noch einmal aufraffen, um Dortmund als Erstaufnahmestandort anzupreisen, darf bezweifelt werden, die Signale waren wohl eindeutig und sind ein erfreulicher Kontrast zur vermeintlichen Willkommenskultur, die von den Blockparteien regelmäßig als Losung herausgegeben wird. Eine Stadt hat die ungebremste Asyleinwanderung satt und wehrt sich!

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

Hinterlassen Sie einen Kommentar