Dortmund: Schusswaffe auf Demo mitgeführt – Strafbefehl gegen linken Journalisten!

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Vor gut einem Jahr geriet der Dortmunder Journalist Markus Arndt zunächst in die Schlagzeilen, weil er angeblich von „Rechten“ überfallen worden sein wollte – während die Polizei diese Version einer rechten Attacke auf einen Journalisten eiligst aufgriff und Polizeipräsident Gregor Lange eiligst eine Sonderkommission einsetzte (die im Übrigen ergebnislos ermittelte), wurden bereits unmittelbar nach der Schilderung des angeblichen Überfalls massive Zweifel und Widersprüche geäußert, nicht nur durch die Redaktion es „DortmundEchos“, sondern sogar bei linksextremen Gruppierungen, die sich von Arndt distanzierten. Mittlerweile sind die Akten im Falle des „Opfers“ Markus Arndt – trotz massivem Ermittlungsaufwand, DNA-Spurenvergleich und Funkzellenauswertung – geschlossen, während ein anderes Strafverfahren zu einem Ergebnis gekommen ist: Ausgerechnet Arndt selber soll sich nach Auffassung der Dortmunder Staatsanwaltschaft strafbar gemacht haben, als er sich an jenem Tag, dem 9. März 2015, im Rahmen eines Demonstrationsgeschehens in Dortmund-Derne, welches dem angeblichen Überfall vorausgegangen war, mit einer Schusswaffe bewegte.

Amtsgericht verhängt Geldstrafe gegen Arndt

Mit Datum vom 15. Juni 2016, hat das Amtsgericht Dortmund (Aktenzeichen Cs 600 Js 145/15 131 Cs 79 / 16) gegen Arndt einen Strafbefehl wegen einem „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“ erlassen, der auch seiner Rechtsanwältin Heike Geisweid zugestellt wurde, eine Bochumer Anwältin, die in der Vergangenheit durch ihre Nähe zur linken Szene, sowie der „Roten Hilfe“, aufgefallen war. Arndt wurde für schuldig befunden, im Rahmen des Demonstrationsgeschehens am 9. März 2015 in Dortmund-Derne mit einer stichsicheren Schutzweste, sowie einer PTB-Waffe der Marke Walther P22 bewegt zu haben, was als „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“ mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 10 Euro (insgesamt demnach 600 Euro) geahndet wurde. Dieses Urteil macht deutlich, dass linke Journalisten, die sich im Demonstrationsgeschehen bewegen, in ihrer Narrenfreiheit erfreulicherweise gelegentlichen Einschränkungen unterliegen, gleichzeitig wirft die Gerichtsentscheidung aber ein noch ungünstigeres Licht auf die Glaubwürdigkeit Arndts, der nach dem „Überfall“ behauptet hatte, die PTB-Waffe angeblich erst im Nachgang des Versammlungsgeschehen aufgenommen zu haben.

Strafbefehl wurde DIE RECHTE zugespielt

Besondere Brisanz erhält die jüngste Gerichtsentscheidung durch den Umstand, dass der Strafbefehl – lediglich mit zensierter Wohnanschrift des Journalisten Markus Arndt – dem Dortmunder Kreisverband der Partei DIE RECHTE zugespielt wurde, aus deren Umfeld bereits in der Vergangenheit Informationen veröffentlicht wurden, die den Verdacht Nahe legen, persönlich von Arndt weitergeleitet worden zu sein. Während es für den Geltungsdrang des Journalisten zahlreiche Verdachtsmomente gibt, ist eine Beweisführung schwierig, aber vor dem Hintergrund einer langen Liste ungeklärter Vorfälle, von angeblichen Todesanzeigen, über den mysteriösen Überfall auf Arndt selber, bis hin zu Drohungen, die dieser angeblich erhalten haben will, nicht unwichtig – wer Krampfhaft persönliche Dokumente veröffentlichen würde, um damit eine Berichterstattung zu generieren, dem wären sicherlich auch andere Aktivitäten zuzutrauen, um in den öffentlichen Fokus zu geraten.


Auszug aus dem Strafbefehl, der Arndt und seiner Anwältin zugestellt wurde

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2 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    HIHI der kann zusammen mit ELpeterle ein Buch schrieben.Titel : Gemeinsames Leben in Schande .
    Und das wird dann Zwangs Lektüre an der pädagogischen Fakultät . Oder als sekundär Verwebung können Menschen das als Grillanzünder benutzen . Des Weiteren kann er sich doch einen Job vermitteln lassen der auch mal produktiv ist , dann wäre er der elfte der vermittelt wird ! Für manche Wesen ist das als Erfolg zu werten !

  2. Korallenhetzer on

    Interssante Sichtweise und Bericht. Jedoch ist nirgenwo irgendetwas Veröffentlicht oder Berichtet worden. Gerade bei sowas stürzen sich doch die Systemmedien darauf um uns Nationalisten irgendetwas in die Schuhe schieben zu wollen und ohne Arndt in Schutz nehmen zu wollen (Kotz), aber warum sollte dieser euch seinen Strafbefehl ( wenn es denn den wirklich gibt) der Partei zusenden? Das ist doch zu weit hergeholt mit der Aufmerksamkeit und schneidet Arndt ausserdem in sein eigenes Fleisch. Dafür ist dieser doch zu intelligent und Arndt hat sich ja in den letzten Monaten doch sehr rar gemacht oder sehe ich das falsch? Berichtet der eigentlich noch?
    Interssant ist allerdings, das von Rooobert, wie bestellt, auch seine Anschrift mal wieder veröffentlicht wurde auf Twitter und angebliche Rechte gegen ihn plötzlich hetzen. Es fällt auf, dass immer wenn ihr über irgendjemanden berichtet wie Peter B zum Beispiel, sofort Roobert auch bedroht oder sonst was wird. Die dortmunder Linken sind schon sehr eigenartig.

    Anm. d. [email protected] Dieser Beitrag wurde mit der IP-Adresse 91.58.24.101 verfasst. Wen wir dahinter vermuten, dürfte jeder selbst spekulieren… Es ist auch ein großer Zufall, wie persönliche Strafbefehle bei uns landen. Normal hat ein solches Schreiben nur der Empfänger in der Hand…

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