Marten: Polizei geht mit Großaufgebot gegen friedliche Feier vor

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Freitagabend (24. Juni 2016) in einem Garten in Dortmund-Marten: Etwa 20 junge Deutsche sitzen gemütlich zusammen, genießen das Wetter, auf einem Grill liegen Nackensteaks, daneben brennt ein kleines Lagerfeuer. Irgendwann erschienen Polizeibeamte und weisen auf eine angebliche Ruhestörung hin, über die sich jemand beschwert hätte – zunächst sehr freundlich und selbst feststellend, dass eigentlich kaum ein Laut aus der Runde zu vernehmen ist. Plötzlich fällt der Blick der Beamten auf die Kleidung einzelner Feiernder, die sie als Anhänger der nationalen Bewegung erkennbar macht, der Blick ändert sich. Die Polizeibeamten verabschieden sich zunächst und kommen etwa eine dreiviertel Stunde später, gegen 23.50 Uhr, zurück: Mit einem Großaufgebot, das etwa 25 Beamte, darunter nicht nur weite Teile der Streifenpolizei des Dortmunder Westens, sondern auch Zivilbeamte und Diensthundeführer, umfasst. Ihr Ziel: Die Auflösung der friedlichen Geburtstagsfeier, die eigentlich eine ganz normale Grillrunde gewesen wäre.

Bedrohungskulisse und Platzverweise

Während auf den Straßen der Nord- und Innenstadt Straftaten unbehelligt von den staatlichen „Sicherheitsorganen“ geschehen, konzentriert sich die Dortmunder Polizei auf politisch korrekte Repressalien gegen nationale Deutsche: Offenbar soll es nicht sein, dass Menschen mit einer heimatbewussten Gesinnung beieinander sitzen – schnell wird ein Grund zum Einschreiten gesucht und der Apparat in Bewegung gesetzt. Mit einer aufgebauten Bedrohungskulisse, sowie ausgesprochenen Platzverweise, wird das Grillen jäh beendet. Einmal mehr unterstreichen die Beamten, worin ihr Schwerpunkt liegt: In der Kriminalisierung und Bekämpfung der nationalen Opposition, zu feige, um es mit tatsächlich Kriminellen in den Brennpunkten unserer Stadt aufzunehmen. Wohlwissend jedoch, dass ein solches Verhalten Gegenwind erzeugt und nicht gerade förderlich ist, sich als „Freund und Helfer“ zu geben, während immer mehr Dortmunder erkennen, für welche Interessen das Fußvolk der Herrschenden kämpft. Immerhin: Das Ziel, jegliche Feierlichkeit zu beenden, konnten die Beamten letztendlich nicht erreichen, wenige Meter entfernt wurde der Abend, nach dem unerfreulichen Zwischenfall, fortgesetzt. Wie gefeiert wird, bestimmt eben doch nicht immer die Polizei, auch, wenn sie das offenbar gerne täte.


Die Polizei war mit zahlreichen Fahrzeugen angerückt

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