Dorstfeld: Aktivisten und Anwohner stellen sich Antifademo entgegen!

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Um einen mysteriösen Überfall, der sich angeblich auf einen Antifaschisten ereignet hat, zu instrumentalisieren, demonstrierten Linksextremisten am Samstag (20. August 2016) von der Dortmunder Innenstadt nach Dorstfeld, einem Stadtteil, in dem zahlreiche nationale Aktivisten wohnhaft sind. Dem Provokationsversuch stellten sich dann auch erwartungsgemäß viele Anwohner entgegen und machten deutlich, dass in Dorstfeld kein Platz für antideutsche Ideologien ist. Nur mit einem Polizeigroßaufgebot nebst Abriegelung ganzer Straßenzüge konnte der linke Umzug durchgesetzt werden – selbst Wasserwerfer und gepanzerte Räumfahrzeuge wurden aufgefahren, um den Antifaaufmarsch abzuschirmen. Trotz diesem hermetischen Aufgebot, gelang es jedoch vielen Aktivisten, direkt gegen die Demonstration zu protestieren.


Plakate riefen im Vorfeld in Dorstfeld zu Gegenprotest auf


Die Polizei war mit einem Großaufgebot präsent, inklusive schwerem Gerät

Rechte Mahnwache, Banner, Fahnen und die Feuerwehr

Ab 12.00 Uhr wurde im Bereich der Arminiusstraße, in Sichtweite zur linken Demonstration, eine Mahnwache abgehalten: Die Anhänger der Partei DIE RECHTE machten damit auf der Straße deutlich, dass volksfeindlichen Ideologien begegnet wird – diejenigen, die Völker abwickeln möchten und aktuell eine beispiellose Asylflut begünstigen, müssen überall mit Widerstand rechnen, gerade aber in einem Stadtteil, der von nationalgesinnten Bewohnern geprägt wird. Wenig überraschend, zeigten zahlreiche Anwohner Flagge, u.a. waren an Häusern schwarz-weiß-rote Fahnen des deutschen Kaiserreiches befestigt, auch Transparente mit provokanten Anspielungen trugen dazu bei, um – auf gut Deutsch gesprochen – Flagge zu zeigen. Wenig begeistert zeigten sich einige Polizeibeamte über ein Transparent, welches über die Thusneldastraße gespannt war: Kurzerhand wurde die Feuerwehr alarmiert, die anrückte und diese angebliche Ordnungswidrigkeit beseitigte – die politische Botschaft, ein Solidaritätsappell mit der griechischen „Goldenen Morgenröte“ soll wohl auf deutschen Straßen nicht zu sehen sein.


Stein des Anstoßes: Ein Transparent über der Thusneldastraße


Gegenkundgebung von DIE RECHTE in der Arminiusstraße


Flagge zeigen “gegen links” am Wilhelmplatz

Aufgeheizte Stimmung – Polizeiübergriffe in Pizzeria und Wohnhaus

Während die Protestversammlung der Partei DIE RECHTE störungsfrei verlief, wurden im Umfeld des Wilhelmplatzes einige Böller gezündet, auch sollen Farbbeutel in Richtung der Antifademonstration geworfen worden sein, wodurch sich die Stimmung auf der linken Demonstration aufheizte. In vorauseilendem Gehorsam, stürmten Polizeibeamte den Flur eines Wohnhauses am Wilhelmplatz, um Hausbewohner einzuschüchtern, angeblich provozierende Banner abzuhängen – auf welcher Rechtsgrundlage diese Maßnahmen geschahen, bleibt fraglich. Zu turbulenten Szenen kam es in einer Pizzeria am Dorstfelder Hellweg, in der einige Nationalisten gerade gastierten, als die linksextreme Demonstration vorbeizog: Als die Nationalisten gegen den Umzug protestierten, wurden sie zunächst durch Polizeibeamte daran gehindert, das Ladenlokal zu verlassen, anschließend stürmten Polizeikräfte sogar in die Pizzeria und attackierten sämtliche Gäste nebst Pizzabäcker – erst nach Personalienfeststellungen, sowie ausgesprochenen Platzverweisen, zogen sich die Polizisten wieder zurück. Insgesamt blieb der Polizeieinsatz über weite Strecken verhältnismäßig, wobei durch das hohe Polizeiaufgebot an vielen Stellen Protest in Hör- und Sichtweite behindert wurde. Dennoch gelang es immer wieder Aktivisten, Polizeiabsperrungen zu umgehen und deutlich zu machen, dass Dortmund-Dorstfeld für Linksextremisten keine Komfortzone ist. Unverhältnismäßig wirkt dagegen die Ingewahrsamnahme von sechs Nationalisten, die im Vorfeld an einem Parkplatz an der Eichenstraße kontrolliert worden waren: Sie hatten angeblich Farbbeutel mitgeführt, was zwar keine Straftat darstellt, jedoch als Vorwand für vorrübergehendes Gewahrsam herhalten musste.


Mehrere Nationalisten wurden im Bereich Eichenstraße in Gewahrsam genommen


Neuer Anstrich: Ein Polizist gerät zwischen die “Fronten”


Zahlenspiel: Findet die 700-800 Antifaschisten..

Zahlenspiele um Teilnehmerzahl der Antifademonstration

Während die Polizei zunächst von 450 Antifaschisten sprach, diese Zahl später massiv erhöhte, und das Antifa-Bündnis „BlockaDo“ sogar von etwa 800 Teilnehmern schwadronierte, sprechen die Blogger der linken „Ruhrbarone“ lediglich von etwa 300 Demonstranten – eine Zahl, die der Realität ziemlich nahe kommen dürfte, wie auch Übersichtsbilder belegen. 300 Antifaschisten, die aus ganz Nordrhein-Westfalen herangekarrt wurden, um gegen einen Überfall zu demonstrieren, den es wahrscheinlich nie gegeben hat. Demgegenüber standen rund 80 nationale Aktivisten, die entweder der Mahnwache der Partei DIE RECHTE teilnahmen, an zahlreichen Häusern oder Geschäften des Stadtteils Flagge zeigten oder immer wieder durch kreative Protestaktionen in Erscheinung traten. Sie haben erneut dazu beigetragen, deutlich zu machen, dass der Widerstand „von rechts“ in Dorstfeld nicht zu ignorieren ist: Multikulti-Fanatiker und linke Hetzer haben in den Straßen des Dortmunder Westens kein leichtes Spiel!

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