Landgericht: Kinderschänder gesteht Sexübergriffe auf Stieftöchter

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Seit dem Jahr 2012 bis Februar 2016 hatte sich ein heute 41-jähriger Mann an den beiden 8 und 16 Jahre alten Töchtern seiner Lebensgefährtin vergangen – die Tatorte lagen sowohl in Dortmund-Scharnhorst, als auch auf Mallorca, wo der Mann zeitweilig als Animateur tätig war. Am Dienstag (16. August 2016) begann das Verfahren gegen Andre E., der aktuell in Essen wohnhaft ist und sich – trotz gravierender Anschuldigungen – auf freiem Fuß befindet. Wie der Lokalsender „Radio 91.2“ berichtet, räumte der Kinderschänder die Vorwürfe der Anklage, die mindestens 22 Übergriffe als schweren, sexeuellen Missbrauch von Kindern aufgelistet hat, ein, ihm drohen mehrere Jahre Haft. Angesichts zweier traumatisierter Mädchen, die mutmaßlich ihr gesamtes Leben mit den Folgen der Taten zu kämpfen haben, wohl eine verschwindend geringe Strafe.

Mit einem Urteil wird im Übrigen in der zweiten Augusthälfte oder Anfang September gerechnet, auf die Vernehmung der Geschädigten dürfte durch das Geständnis verzichtet werden – diese Prozesstaktik wird sich vermutlich jedoch auch strafmildernd für den Angeklagten auswirken, wie ähnliche Fälle aus der Vergangenheit belegten.

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