Abteilung „Konstruierter Übergriff“: Zivilpolizisten angeblich mit Taschenlampe geblendet

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Der Stadtteil Dortmund-Dorstfeld steht momentan regelmäßig in den Schlagzeilen, seit die Polizei versucht, das eigene Image auf Kosten der Stadtteilbevölkerung aufzupolieren und nicht nur ständige Präsenz zeigt (was vor dem Hintergrund der steigenden Kriminalitätsentwicklung sogar zu begrüßen würde, wenn nicht gleichzeitig jene Kräfte aus Problemvierteln der Stadt abgezogen würden), sondern bemüht ist, möglichst viele rechte „Übergriffe“ zu erfinden und / oder zu konstruieren. Nachdem in der Nacht auf den 16. Oktober 2016 ein Nationalist verhaftet wurde, der angeblich sogar in Handfesseln den „Hitlergruß“ gezeigt haben soll und damit vielleicht in die Nähe eines akrobatischen Preises rückt (das „DortmundEcho“ berichtete), folgte eine Woche später, in der Nacht auf den 23. Oktober 2016, ein ähnlicher Vorfall. Zivile Beamte der Polizei beklagen sich, von einem „Rechtsextremisten“ gezielt mit einer Taschenlampe geblendet worden zu sein (ein Verhalten, das sich viele Polizeibeamte im Übrigen selbst gerne in den Abendstunden zu Eigen machen und Passanten bei Personenkontrollen aus nächster Entfernung blenden), der sich angeblich habe entfernen wollen und durch den heldenhaften Einsatz der Zivilpolizisten schließlich trotzdem gestellt werden konnte. Eine Geschichte, die einmal mehr Kopfschütteln verursacht.

Zeugen widersprechen polizeilicher Darstellung

Tatsächlich war ein Nationalist mit seiner Freundin gegen 1.45 Uhr im Bereich des Wilhelmplatzes fußläufig unterwegs, wobei er mit einer Taschenlampe herumgeleuchtet haben soll. Der Strahl dieser Taschenlampe traf wohl auch ein Zivilfahrzeug der Polizei, welches vor der Gaststätte „Haus Schmidt“ am südlichen Teil des Platzes abgestellt worden war. Die Insassen dieses Fahrzeuges – die sich im Übrigen zunächst nicht als Polizeibeamte zu erkennen gaben – stürmten anschließend auf das Paar und fixierten beide Personen unter Einsatz körperlicher Gewalt. Während die Frau nach Personalienaufnahme entlassen wurde, transportierte ein später eintreffender Streifenwagen den Mann zur Polizeiwache, von der er seinen Weg später fortsetzen konnte. In der offiziellen Darstellung der Polizei wird dieser Vorfall in gewohnter Manier verdreht. Zunächst heißt es bereits, die Beamten wären „bei völliger Dunkelheit mit einer sehr hellen Stroboskoplampe“ geblendet worden, was bereits eine nachweisliche Falschbehauptung ist, denn der Wilhelmplatz ist durchaus gut ausgeleuchtet, auch und gerade nachts, was von jedermann bei einem nächtlichen Spaziergang nachgeprüft werden kann. „Die beiden Gestalten hinter der Lampe entfernten sich nun schnellen Schrittes und versuchten durch zwischenzeitliches Blenden die Polizei abzuschütteln“, klingt nach einer dramatischen Verfolgungsjagd, ergibt aber wenig Sinn, wenn es sich tatsächlich um eine vorsätzliche Tat gegen Polizeibeamte gehandelt haben soll – jeder Anhänger der „rechten Szene“, der in Dorstfeld wohnhaft ist, kann sicher sein, dass Polizeibeamten, gerade den zivilen Kräften, die nachts im Einsatz sind, die Personalien und auch Bilder der Aktivisten bekannt sind, weshalb bereits eine „Flucht“ wenig plausibel erklingt. Zur Dramatisierung eignet sich aber auch diese Schilderung bestens. Ebenfalls anzuzweifeln ist die Behauptung, dass die Polizeibeamten durch das Blenden mit der Taschenlampe verletzt worden wären: Beobachter, die einige Zeit nach dem Vorfall am Wilhelmplatz eintrafen und die Polizeimaßnahmen dokumentierten, schilderten, dass die Zivilpolizisten weder einen verletzten Eindruck gemacht haben, noch in einer ersten Sachverhaltsschilderung gegenüber Streifenbeamten (die im Übrigen in aller Ruhe und ohne Sonderzeichen erst nach längerer Zeit eintrafen) eine eigene Verletzung erwähnten. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt und einen Zusammenhang mit der dramatischen Überschrift „Rechtsextremistisches Pärchen verletzt Polizisten“ vermutet, die selbstredend einen Tag später in der Lokalpresse zu finden ist.

Ständige Provokationen sollen Polizeieinsatz rechtfertigen

Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass polizeiliche Provokationen in Dortmund-Dorstfeld nicht zufällig stattfinden, sondern gezielt durchgeführt werden, um Reaktionen zu erzeugen und damit den Schwerpunkteinsatz „gegen Rechts“ zu rechtfertigen. Tatsächlich gibt es rund um den Wilhelmplatz keine nennenswerten Vorfälle mit „Rechten“ zu verzeichnen, so dass Polizisten häufig mit dem Handy in der Hand oder einem Buch vor der Brust dabei beobachtet werden können, wie sie den sprichwörtlichen Tag der die Nacht totschlagen. Andere Polizeibeamte wollen vielleicht etwas mehr erleben und gleichzeitig ein Lob ihres Vorgesetzten erhalten, wenn sie mit schikanösen, anlasslosen Personenkontrollen oder anderen Provokationen Dorstfelder Bürger stressen. Hingewiesen sei an dieser Stelle auf die Beifahrerin einer Zivilfahrzeugbesatzung, die Nationalisten, welche sich friedlich und ohne auffälliges Verhalten auf dem Gehweg befanden, grundlos den sogenannten „Stinkefinger“ zeigte. Solche Gesten sagen einiges über das Selbstverständnis mancher Polizisten aus, die in Dorstfeld auf die Bevölkerung losgelassen werden.

Schreckensgespenst „Rechte“: Eine Polizeibehörde im Panikmodus

Die größte Sorge der Dortmunder Polizeiführung um Polizeipräsident Gregor Lange (SPD) scheint es zu sein, mit Negativmeldungen über die „rechte Szene“ in die Schlagzeilen zu geraten. Um die eigene Position medial zu verbessern, wird für den „Kampf gegen Rechts“ letztendlich sogar die Sicherheit von Bürgern in Problemvierteln, etwa der Nordstadt, geopfert, um Polizeieinheiten in einem – vergleichsweise – ruhigen und unauffälligen Stadtteil politisch korrekt zu bündeln. Wenn diese aufgeheizten Beamten dann tatsächlich „Rechte“ erblicken, gehen die Nerven mit ihnen oftmals durch: Am vergangenen Freitag (21. Oktober 2016) beobachteten Polizeibeamte eine Gruppe Nationalisten, die mit der Straßenbahn in die Innenstadt fuhr – wenig verwunderlich, wartete dort bereits Zivilkräfte, welche die Personen beobachten konnten, wie sie vor dem Dortmunder Rathaus auf den 30 Geburtstag einer „jungen“ Dame anstießen, die dort traditionell das „Klinkenputzen“ beging, ein bekannter Brauch, den unverheiratete Frauen begehen. Wer gedacht hätte, dass die Polizeibeamten erkannten, dass es sich lediglich um eine Geburtstagsgesellschaft gehandelt hat (die noch dazu mit Partyhüten ausgestattet war und mit Sekt anstieß), hätte sich getäuscht: In Dortmund reicht eine solche Gesellschaft für einen Großeinsatz, so dass nach etwa einer Stunde zahlreiche Streifenwagen eintrafen, welche die Feiernden wohl befragen sollten, was dort vor sich ginge. Da sich die Feiergesellschaft aber ohnehin gerade in Auflösung befand, blieben die Beamten verdutzt zurück, durchsuchten den Eingangsbereich des Rathauses nach Hinweisen, was dort vor sich gegangen sein könnte (wobei verursachter Müll selbstredend eigenständig entfernt worden war und auch am Rathaus selbst keinerlei Beschmutzungen entstanden sind), um letztendlich mit einem großen Fragezeichen im Kopf den weiteren Dienst zu verrichten. Wenn in einer deutschen Großstadt auf einem Freitagabend keine anderen Probleme zu existieren scheinen, als ein 30. Geburtstag mit Klinkenputzen, drängt sich der Eindruck auf, dass sich die Westfalenmetropole sicherheitspolitisch in paradiesischen Zuständen befindet. In der Realität dürfte wohl eher das Gegenteil der Fall sein und einer der Schuldigen für diese Situation ist genau derjenige Mann, der seine Beamten auf „Nazijagd“ schickt, womit die Observation und Drangsalierung politisch Andersdenkender, bis in höchste Privatbereiche hinein, gemeint ist, während kriminelle Banden (häufig ausländischer Herkunft) über die stümperhaften Versuche der Polizei, ihnen das Handwerk zu legen, lediglich lachen – sie können sich in Eving, der Nordstadt, Hörde oder andererorts austoben.


Hysterie: Vor dem Rathaus reichte ein Geburtstag für einen Polizeigroßeinsatz

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8 Kommentare

  1. Der RECHTE CHRIST on

    Leute, was ist los mit euch? Warum lasst ihr euch provozieren? Diese typen sind eidbrüchige … . Und es steckt system dahinter. nationale bewegungen zu schwächen.Ich persönlich lass mich, wenn überhaupt ,nur von menschen oder bullen beleidigen, Obwohl, bullen gib es eigentlich keine mehr. Und wenn ,dann stehen die auf einer weide und grasen.

  2. Ausnahmsweise nehme ich die Polizei in Schutz . Aktuelle Ereignisse verlangen ,auch zu viel, ab . Denke mal das es einige Tage dauern wird , bis sich alles wieder normalisiert . Versinzelt gehen manche Polizisten an die physischen Grenzen . Gebe zu das dieses eine gewisse Anerkennung hervor ruft .

  3. Das Verhalten der Polizei ist an Bekloppheit kaum noch zu toppen. Wenn es ganz hell aufblitzen, laut krachen und der Bullenwagen sich in die Höhe heben würde – dann wäre das ein Angriff und nicht wenn Passanten mit einer hellen Taschenlampe herum leuchten! Da geht wohl die Phantasie mit einigen durch!

  4. Melanie Dittmer on

    Ich hoffe, dass die Polizisten demnächst von alleine erblinden, wenn sie in den Spiegel sehen und vor Scham das Augenlicht ausgeht.

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