Demonstration in Dorstfeld setzt kraftvolles Zeichen gegen politische Vereinnahmung der Polizei!

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Gezählte 177 Demonstranten (und damit für eine überwiegend lokal / regional beworbene Demonstration an einem Freitagabend durchaus beträchtliche Zahl), sind am 18. November 2016 in Dortmund-Dorstfeld auf die Straße gegangen, um gegen die skandalöse Haltung der Dortmunder Polizeiführung zu protestieren. Seit Ende September 2016 führt die Polizei einen „Dauereinsatz“ in dem Stadtteil, der die Heimat zahlreicher Nationalisten ist, durch, um sich medial als „Kämpfer gegen Rechts“ zu brüsten – jene Kräfte, die sich bücherlesend auf dem Wilhelmplatz in einem (vergleichsweise) ruhigen Dortmunder Vorort langweilen, fehlen jedoch an den wirklichen Brennpunkten, etwa in der Nordstadt. Durch diese falsche Prioritätensetzung werden nicht nur Steuergelder in Millionenhöhe verschwendet, sondern Menschen auch bewusst gefährdet, denn jeder Polizist, der sich in Dorstfeld seine Stunden umgangssprachlich „um die Ohren schlägt“, fehlt dort, wo tatsächlich Überfälle an der Tagesordnung sind, beispielsweise in der Nordstadt. Grund genug, der politischen Instrumentalisierung der Polizei eine deutliche Absage zu erteilen!

Massiver Polizeieinsatz sorgt im Vorfeld für Verstimmungen

Als die Demonstration gegen den Schwerpunkt-Prestigeeinsatz Ende Oktober 2016 angemeldet wurde, ahnte niemand, welche Wellen eine kleine Versammlung schlagen könnte, die in ähnlicher Form mehrmals jährlich in Dortmunder Vororten durchgeführt wird. Wo vor einigen Wochen noch geringe Kräfte reichten, setzte die Dortmunder Polizei in Dorstfeld, dem Stadtteil, der seit Monaten im medialen Fokus steht, auf Abschreckung und Desinformation. Tagelang wurde Anwohnern empfohlen, am Freitagabend die Straße zu meiden und ein realitätsfernes Bedrohungsszenario heraufbeschworen, weiträumige Parkverbotszonen errichtet (und letztendlich falschparkende Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt), sowie „Hamburger Gitter“ um einen gesamten Straßenblock errichtet. Eine konkrete Begründung, warum diese Maßnahmen erforderlich seien (schließlich wurden insgesamt auf Seiten aller Demonstranten insgesamt nur etwa 300 Personen erwartet), blieb die Polizei schuldig. Anwohner vermuten jedoch, dass durch diesen umfangreichen Einsatz Dorstfelder Bürger in Kollektivhaft genommen werden sollen, ganz nach dem Motto „Ich habe zwar eigentlich nichts gegen die Rechten, aber wegen denen ist jetzt mein Auto abgeschleppt“. Um über diese durchschaubare Taktik zu informieren, sowie die Werbetrommel für die Demonstration gegen den Polizeipräsenzeinsatz noch einmal zu werben, führte DIE RECHTE bereits am Freitagmittag eine Infomahnwache am Wilhelmplatz durch, die rundum störungsfrei verlief und einmal mehr auf regen Anklang stieß.


Am Freitagmittag war DIE RECHTE mit einem Infostand am Wilhelmplatz vertreten

Rechte Demonstranten übertreffen Teilnehmererwartung

Während die gemeinsame Gegendemonstration der bürgerlichen und linksradikalen Kräfte, vom DGB bis zu BlockaDo, zunächst von einem schweren Gewitter heimgesucht wurde, spielte das Wetter zu Beginn der nationalen Demonstration mit: Ab 19.30 Uhr sammelten sich die Demonstranten in der Arminiusstraße, wo der DIE RECHTE – Ratsherr Michael Brück zunächst die Hintergründe der Demonstration erörterte, ehe der Vertreter einer Delegation aus dem niedersächsischen Göttingen, Gianluca Bruno, zu den Anwesenden. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung setzte sich der Demonstrationszug über die Helmutstraße auf die Thusneldastraße in Bewegung, wobei die Teilnehmer deutlich unterstrichen, dass keine Repressionen die nationale Bewegung verdrängen können und Dortmund-Dorstfeld ein Stadtteil ist, der sich damit abfinden muss, dass immer mehr Menschen die Politik der Herrschenden kritisch hinterfragen. Wie hoch die Verankerung von Nationalisten in Dorstfeld ist, zeigte sich auch entlang der weiteren Wegstrecke, die von der Thusneldstraße über Flavusstraße, Wörthstraße und Bandelstraße führte – immer wieder zündeten Anwohner Feuerwerkskörper, offenbar, um die rechten Aktivisten in Dorstfeld zu begrüßen. Mit 177 Demonstranten wurden die Teilnehmererwartungen übertroffen, was einmal mehr den hohen Stellenwert des Protestes unterstreicht. Während die Dortmunder Polizeipressestelle von „ca. 100“ rechten Demonstranten spricht und damit die Zahl der tatsächlich Teilnehmenden fast halbiert, sowie gleichzeitig über 200 linke Gegendemonstranten (die zum „starken, demokratischen Widerstand“ verklärt werden) verzeichnet, bestätigten die polizeilichen Kommunikationsbeamten, dass wesentlich mehr Teilnehmer erschienen sind, als angemeldet und auch erwartet worden waren. Ein durchaus begrüßenswertes Zeichen!


Die Spitze der Demonstration mit einer klaren Botschaft!


Feuerwerk: Immer wieder grüßten Anwohner die Demonstranten


Die Demonstranten erreichen die Thusneldastraße

Ehemaliger Dortmunder Feuerwehrchef spricht bei Zwischenkundgebung

Kein gutes Wort an der politischen Führung der Dortmunder Polizei um ihren Präsidenten Gregor Lange (SPD) ließt Klaus Schäfer, ehemaliger Feuerwehrchef und ein „Insider“ in der Dortmunder High-Society der Verantwortlichen dieser Stadt. Schäfer kritisierte die Ungleichbehandlung von Stadtteilen, sowie das Zusammenspiel zwischen überzogenen Polizeimaßnahmen, sowie gezielter Pressehetze, mit welcher die nationale Opposition kriminalisiert werden soll – die bis heute nicht aufgeklärte Messerattacke auf einen Antifaschisten lässt grüßen und dürfte täglich neue Widersprüche aufwerfen. Nach dem Redebeitrag setzte sich die Demonstration über die Bandelstraße auf die Arminiusstraße fort, wo zunächst ein erneutes Feuerwerk die Demonstranten empfing, ehe der Wuppertaler Aktivist Kevin Koch zu den Anwesenden sprach und deutlich machte, dass es in der Verantwortung jedes einzelnen Polizisten liegt, zu entscheiden, ob er seinen Beruf auch gegen die Interessen des eigenen Volkes ausüben möchte.


Klare Aussage: Dorstfeld hat Rechte, aber kein Problem damit!


Ex-Feuerwehrchef Klaus Schäfer sprach auf der Zwischenkundgebung

Trotz polizeilicher Panikmache: Störungsfreie Demonstration durch Dorstfeld!

Beobachter hatten damit gerechnet, dass die Dortmunder Polizeiführung versuchen wird, die Teilnehmer der rechten Demonstration zu provozieren: Ein völliger überzogener Polizeieinsatz, der u.a. in dem Absuchen von Kellern entlang der Aufzugstrecke gipfelte (wobei unklar ist, welche versteckten Dinge die Polizeibeamten bei ihrer Absuche der Wohnhäuser gesucht haben). Tatsächlich hielt sich die Polizei jedoch während des gesamten Veranstaltungsablaufes deutlich zurück, war teilweise sogar bemüht, kooperativ aufzutreten (was nicht für jede Behörde selbstverständlich ist), so dass die Demonstration ohne Einschränkungen und / oder Behinderungen durch die Polizei planmäßig durchgeführt werden konnte. Selbstverständlich traten die nationalen Demonstranten einmal mehr friedlich und diszipliniert auf, nach aktuellem Kenntnisstand gab es kein ein einziges Strafverfahren, während es bei Linksextremisten zu Personalienfeststellungen zwecks Ahndung von Straftaten gekommen sein soll. Bezeichnenderweise betont die Dortmunder Polizei in ihrem Pressebericht zum Dorstfelder Demonstrationsgeschehen, wie friedfertig die Gegendemonstranten gewesen seien – die Friedlichkeit der nationalen Demonstration wird dagegen verschwiegen bzw. versucht, dem überfliegenden Beobachter zu vermitteln, dass innerhalb der rechten Demonstration Pyrotechnik gezündet worden wäre. Tatsächlich ist aber auch diese Darstellung der Polizeipresse eine bewusste Täuschung, denn weder ist bekannt, ob es sich bei den Zündern von Pyrotechnik überhaupt um „Rechte“ handelt (wie im Polizeibericht behauptet, obwohl jeder Anwohner / Hausbewohner / Gast in den betroffenen Häusern, aus denen heraus Pyrotechnik gezündet wurde, in Frage kommen könnte)), noch stellt das Zünden eine Straftat dar, die mittels Anzeige verfolgt werden kann: Lediglich das Zünden von Feuerwerksbatterien könnte eine Ordnugngswidrigkeit sein, die mit Falschparken zu vergleichen ist, während die Nutzung von Bengalartikeln und ähnlichen Artikeln der Klasse T1 sogar durch das Gesetz gedeckt ist Solche Feinheiten scheinen die Polizeibeamten jedoch wenig zu stören, ganz nach dem Motto „Gut gebrüllt, Löwe“.

Nachfolgend ein sehenswerter Videozusammenschnitt der Demonstration:

Letztendlich aber stellte die Demonstration gegen Polizeiwillkür und den skandalösen Präsenzeinsatz, der deutsche Bürger in anderen Vierteln durch den massiven Personalbzug gefährdet, den bisherigen Höhepunkt der Kampagne dar. Auch in den nächsten Wochen wird die Arbeit jedoch fortgesetzt und das Gespräch mit der Dorstfelder Bevölkerung gesucht, an Gesprächsstoff dürfte es nach den jüngsten Vorgängen im Stadtteil nicht mangeln, der größte Polizeieinsatz seit Langem lässt grüßen. Ihr Ziel, mit einer frühzeitigen Veröffentlichung der Versammlungsanmeldung Gegenproteste zu erzeugen, hat die Dortmunder Polizeiführung dagegen nicht erreicht, die Gegenproteste blieben verschwindend gering und auch die offiziellen, geschönten Zahlen sprechen von kaum mehr als 200 herangekarrten Linken und Politikern. Welche der angemeldeten Versammlungstermine im Rahmen der anhaltenden Kampagne für ein sicheres Dorstfeld zukünftig wahrgenommen werden, ist momentan unklar – fest steht nur, dass die Arbeit im Viertel so vorangetrieben wird, wie sie in den letzten Tagen angelaufen ist: Durch eine Mischung öffentlicher Aktionen verschiedenster Art, um dem politischen Missbrauch der Polizei etwas entgegenzusetzen. Ein Dank geht deshalb an alle, die in Dorstfeld auf die Straße gegangen sind und nationale Solidarität gezeigt haben. Dorstfeld hält stand – gegen (politische) Polizei, Presse und Politik!

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13 Kommentare

  1. achtcolaachtbier on

    Moin Moin ,
    war wieder mal schön in Dorstfeld. Laut und sehr deutlich, aber trotzdem sehr disziplniert.
    Armselig was da aus der Kanalisation angekarrt wurde, ist das
    euer OB letztes Aufgebot gegen Deutsche?
    Genauso niveaulos wie seine Politik. Selbst teile der Unifomierten stimmten der Rede von Klaus Schäfer zu.
    Ganz wichtig den bekennenden Antideutschen zu zeigen,daß
    man bereit ist für sein Vaterland alles zu tun.
    Mkg aus dem Westerwald.

  2. Mein Dank gilt den Genossen S. und L.und allen Genossen der Volkspolizei, daß sie diese Konterrevolution und faschistische Provokation erfolgreich verhindert haben.

    Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

  3. Eine entzückende Information : Sogar bei den Mitgliedern des Parlamentes der BRiD ist diese Weltnetz Seite bekannt . Bemerkenswert wie die darauf reagieren . Anscheinend wird durch diese Seite deren Verhalten verändert . Da übern nun Grüne Kritik an der Türkei ,wobei zu sagen ist das so etwas lange bei denen als rechts angesehen wurde . Besonders die Türkenverehrende Claudia nebst ihren Jürgen sehen selber ein das es so nicht weiter geht . HIHI das ist doch mal ein Ergebnis !!!
    Die Miesere äußert schon andeutungsweise an , etwas genauer bei seinen Gästen hinzusehen . Und ein Zeichen , eines Hauches von Charakter , wäre wenn heute Abend schon ein Verzicht auf eine weitere Kandidatur verkündet wird . In diesem Land gibt es mit Sicherheit Leute die noch wissen was es bedeutet für die Menschen hier zu Regieren .

  4. Nice Greetings II on

    Schade , Nice Greeting II muß wohl aufgeschoben , aber nicht aufgehoben werden . Aber halte immer den Kopf hoch ,und schau auch mal nach oben ; )

  5. Vielleicht sollte der Dortmunder Stadtschutz jetzt mit Warnwesten Streife laufen:

    http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/salafisten-im-fokus-freispruch-fuer-scharia-polizei-id12376898.html

    Freispruch für Scharia-Polizei

    Die Westen mit der Aufschrift „Shariah Police“ seien nicht als Uniform zu werten, befindet das Gericht. Die Verteidiger hatten zuvor argumentiert, Warnwesten würden in der Dunkelheit von verschiedenen Gruppen getragen, etwa mit Gewerkschafts-Aufdruck.

  6. Den achso bösen Nazis steht die Polizei ganz medial aufm Füßen so dass die Kameraden schon fast beim Kühlschrank aufmachen befürchten müssen dass ein Zivilpolizist dort herausspringt und zeitgleich tobt der autonome Mob und zündet gleich 1-2 Straßen weiter (Wörthstraße) von den Stümpern der Polizei unbemerkt Autos an. Polizei Dortmund wie geht das? Achja, Dortmunder Verhältnisse.
    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3492667

  7. Sooo lächerlich! Warum pixlelt ihr die Bilder von den Infoständen usw.? Habt ihr nicht die Eier in der Hose für eure faschistischen Drecksüberzeugungen eure hässlichen Fressen offen in die Kamera zu halten?? Oder ist euch selber peinlich was für eine Gedanken-Kotze ihr hier verbreitet?

    “Von Anwohnern mit Böllern begrüßt worden” – glaubt ihr euch das wirklich selber ????? Selber ein paar Bengalos abbrennen auf dem W-Platz ist ja echt ne enorm politische Aussage. Ich übersetz euch mal die Anwohnerböller: Schiebt euch jeder nen Chinakracher D in euren dreckigen Arsch und sprengt euch selber in die Luft!!!

    Da wären wir auch beim einzigen was eurer Kiez ist: wenn ihr euch gegenseitig den Kopf in den Arsch steckt, dann seht ihr es: was ihr DANN seht, DAS ist euer Kiez und sonst GARNICHTS!

    Geht einfach sterben ihr kleinen Dreckshurensöhne!!!!!

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