Zum dritten Mal in diesem Jahr: Polizeibeamte stürmen Thusneldastraße 3 in Dorstfeld!

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Bereits zum dritten Mal seit dem Jahresbeginn 2016 haben Polizeibeamte am Donnerstagmorgen (3. November 2016) das Wohngebäude in der Thusneldastraße 3 gestürmt, welches weithin als Wohnhaus bekannt ist, das mehrheitlich von Nationalisten bewohnt wird. Als Vorwand diente ein Körperverletzungsdelikt, das einem einzelnen Bewohner vorgeworfen wurde – die politische Dimension des Polizeieinsatzes wurde jedoch unter anderem an dem willkürlichen Vorgehen gegen weitere Hausbewohner deutlich. Mehrere Wohnungen und Räumlichkeiten wurden durch die Polizei geöffnet, teilweise kam es zu massiven Sachbeschädigungen, sowie dem Einschlagen von Scheiben, selbst, wenn diese nicht zum direkten Türbereich zählten. Der neuerliche Einsatz gegen Nationalisten in Dortmund macht deutlich, mit welch überzogenen Maßnahmen die staatlichen Repressionsorgane heimatbewusste Deutsche überziehen, denn letztendlich wäre der Vorgang ohne politischen Hintergrund des „Tatverdächtigen“ wohl gänzlich unspektakulär abgelaufen und hätte nicht an eine Anti-Terror-Razzia erinnert.

Bundespolizei dringt mit Maschinenpistolen im Anschlag in Wohnhaus ein

Im Gegensatz zu den beiden Durchsuchungen / Stürmungen am 1. Januar und 11. Februar 2016, die durch Beamte der Landespolizei unter Führung des Polizeipräsidiums Dortmund durchgeführt wurden, zeigte sich für den Einsatz am 3. November 2016 die Bundespolizei, genauer gesagt eine BFE (Beweis- und Festnahmeeinheit) aus dem hessischen Hünfeld, verantwortlich. Mit Maschinenpistolen im Anschlag, aufgesetzten Helmen und darunter getragenen Sturmhauben, drangen die Polizisten gegen 6.00 Uhr in das Wohnhaus ein und begannen mit dem Öffnen mehrerer Türen. Bei dem Einsatz, der offensichtlich schlecht vorbereitet war, wurden mehrere Personen vorübergehend festgesetzt, bis die Polizei abklären konnte, bei wem es sich überhaupt um die Zielperson handelt. Gleichzeitig patrouillierten mehrere Dutzend weitere Beamte in den Seitenstraßen, Anwohner, die den Einsatz filmen wollten, wurden systematisch geblendet, um eine Dokumentation der Maßnahmen zu unterbinden – ein Vorgehen, welches, wenn es von Nationalisten kommt, für einen medialen Aufschrei der Empörung reicht, aus der anderen Richtung aber staatlich offenbar toleriert wird. Auch eine Überwachungskamera, die im Hauseingang der Thusneldastraße befestigt ist, wurde abgeklebt, damit die Polizeibeamten unbeobachtet agieren konnten.


Verwechslungsgefahr: Anti-Terror-Razzia oder Durchsuchung bei rechtem Fußballfan?!


Polizeibeamte blenden Anwohner, der den Einsatz von seiner Wohnung aus dokumentiert


Sinnlose Zerstörung oberhalb der Wohnungseingangstür des Betroffenen

Streit unter rivalisierenden Fußballanhängern als Grund für überzogene Aktion

Als letztendlich der Vorwurf bekannt wurde, dem sich der Betroffene ausgesetzt sah, konnten viele Beobachter der Szenerie lediglich den Kopf schütteln: Dem Nationalisten wurde vorgeworfen, bereits Ende 2015 an einer Streitigkeit unter rivalisierenden Fußballanhängern begeteiligt gewesen sein, die sich in einem Regionalexpress auf Höhe des brandenburgischen Zossens ereignete und damit in den Zuständigkeitsbreich der Bundespolizei fällt. Seinerzeit sollen Fußballbegeisterte aus Chemnitz, die sich auf dem Rückweg eines Auswärtsspiels in Rostock befanden, sowie Anhänger des BFC Dynamo Berlin, aneinander geraten sein, weshalb Letztere Strafanzeige wegen Körperverletzung erstatteten. Der Dortmunder Aktivisten soll dabei als Mittäter von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden sein, die Durchsuchung diente gemäß Durchsuchungsbefehl vom Amtsgericht Potsdam dem Auffinden von schwarzer Oberbekleidung, sowie Handschuhen. Unabhängig von der Bewertung fußballerischer Rivalitäten, wäre eine solche Maßnahme bei einem „unpolitischen“ Fußballanhänger sicherlich mit einer Hand voll, zivilgekleideten Polizeibeamten verlaufen, die angeklingelt hätten und anschließend, wahrscheinlich in ruhiger Umgangsweise, die Zielwohnung nach den gesuchten Gegenständen durchsucht hätten. Wenn der Betroffene aber im „Nazikiez“ Dortmund-Dorstfeld wohnt, reicht die hysterische Panikmache soweit, dass ein massives Aufgebot an BFE-Kräften erforderlich ist, um Haus- und Wohnungstüren einzutreten, den Aktivisten zu fixieren, sowie Unbeteiligte zu schikanieren. Ein Verhalten, das deutlich macht, wo die Prioritäten dieses Staates liegen, dessen Bundespolizei mit der Sicherung der bundesrepublikanischen Außengrenzen versagt, aber zur Jagd auf Nationalisten und Fußballanhänger bläst. Ein Verhalten, das deutlich macht, weshalb dieser Unverhältnismäßigkeit politisch entgegentreten werden muss: Jeder Polizeibeamte, der Bagatelldelikte aufgrund politischer Schwerpunktsetzung verfolgt, fehlt gleichzeitig beim wirklichen Schutz der Bevölkerung, beispielsweise vor einreisenden Terroristen oder kriminellen jeglicher Couleur.

Die Hausdurchsuchung in der Thusneldastraße 3 ist deshalb nicht nur unverhältnismäßig, sondern ein Armutszeugnis dieses Systems, dessen größter Feind der eigene Bürger ist. Gerade solche Maßnahmen, die eine Bankrotterklärung der Herrschenden sind, die keine anderen Möglichkeiten kennen, politisch unbequemen Menschen anders, etwa auf argumentativer Ebene, zu begegnen, sollten jedoch Ansporn sein, den politischen Protest zu intensivieren und deutlich zu machen, dass überall dort, wo Recht zu Unrecht wird, Widerstand Pflicht ist!

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14 Kommentare

  1. Dieser Überfall der demokratischen Schutztruppen, aber auch die Hausüberfälle auf sogenannte Reichsbürger, zeigen daß das System auf wackeligen Füssen steht und zu Panikattacken neigt. Jeder staatliche Übergriff auf deutsche Volksgenossen ist ein Zeichen der Hilflosigkeit dieses staates, ein Aufbäumen der letzten Kräfte eines untergehenden Systems. Diskussionen und sonstiger Meinungs- und Argumentationaustausch mit nationalen Deutschen wird feige aus dem Weg gegangen, denn sie kennen die Wahrhaftigkeit unserer Worte und vor diesen Worten haben sie Angst.

    Desbalb ist dieser Überfall und die beiden Überfälle zuvor eine Auszeichnung für Euch. Ihr habt alles richtig gemacht, Das System, das sich wie ein tollwütiger Straßenköter verhält und wild um sich beisst, weiß das sein Ende nah ist. Beschleunigen wir sein Ende in dem wir solidarisch zusammen stehen und unbeirrt weitermachen!

  2. Die haben ja auch nichts anderes zu tun , die Vergewaltiger von Köln bleiben unbehelligt . Diverse Populationen, die von den Asozialdemokraten angehimmelt werden , sind sehr aktiv .Weite Gebiete sind von ,untereinander gezeugten Familien eingenommen . Und der Drogenhandel gedeiht auf dem Elend der Menschen die sich selber noch Bürger nennen . Auch wenn es bei der Politbagage verwerflich ist wenn es noch Bürger gibt . Wen wundert es noch das einige eidbrüchige lieber gegen Deutsche vorgehen . Es gäbe sinvollerers zu tun .Naja die Wahlen rücken näher !!

  3. Thomas nicht wirklich Müller on

    Es wird der Tag kommen, da Gnade diesen Marionetten Gott. Denn die Richter werden es bei der Beweislast nicht tun können. Aber augenscheinlich, hat von diesen Systemmarionetten keine ein Gewissen. Denn sonnst hätten sie eine solch illegitime Aktion nicht mitgetragen.

  4. Sehr traurig ist das alles. Zur sogenannten “Polizei” habe ich schon viel geschrieben. Sie muß etwas zu verbergen haben, wenn sie solche Angst vor Filmaufnahmen hat. Die “Polizisten” waren doch maskiert, somit war die Privatsphäre ja gewahrt.

  5. Das die Polizei jedes Vertrauen verloren hat, ist ihnen noch nicht bewusst. Das alles wofür, das ein Polizeipräsident sich profilieren kann? Für die Presse, denen auch nicht mehr geglaubt wird? Niemand von denen kann die Lügengebäude noch aufrecht halten.Die Polizisten sind wie du und ich,nur in Uniform. Die haben eine Frustrationsschwelle überschritten, weil sie wissen sie tun Unrecht und sind deshalb ungerecht, denke ich mal so?Sachlich gesehen ohne Emotion. 🙂

  6. °°KlarText°° on

    Wo Argumente fehlen und rechtsstaatliche Mittel nicht zum Schweigen bringen, da helfen einem Regime nur eben solche Methoden.keine Spur von Demokratie!

  7. Pingback: Dortmund-Dorstfeld: Kampagne für wirkliche Bürgersicherheit mit Mahnwache gestartet! – DIE RECHTE

  8. Schlagzeile der “ARD-Tagesschau” von heute:

    “Lage in der Türkei: Per Terrorverdacht gegen die Opposition

    Wie schön das die Lage in der BRD eine andere ist…

  9. Wir wundern uns auch über die Durchsuchungsmaßnahmen bei den Rechten in Dorstfeld.
    Es scheint eine Hetze gegen die politische Partei “Die Rechte” stattzufinden und die kriminellen Afrikaner im Bereich Keuninghaus-Park/Schillerstr./Haydnstr/Erwinstr. verkaufen ungestört Drogen.
    Ruft ein Bürger die Polizei an, weil er gerade einen Drogenverkauf beobachtet, dauert es ca. 30 Minuten, bis die Beamten am Tatort eintreffen.
    Wir haben den Eindruck, dass die Drogendealer von der Polizei toleriert werden und aus diesem Grunde ungestört ihren Geschäften nachgehen können.
    Wir haben den Verdacht, dass der Polizeipräsident seine Beamten nötigt, bei den Rechten das “kleinste Haar” in der Suppe zu finden.
    Die wirklich Kriminellen werden von der Polizei nicht verfolgt.

    • @ Ein Wähler

      Das können sie auch nicht, weil die wirklich kriminellen Schwerverbrecher durch jahrzehntelang betriebene Vetternwirtschaft und Korruption heute an den Schalthebeln der Macht sitzen und weisungsbefugt sind, ob in der Wirtschaft oder in der Politik.-

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