Gutmenschen empört: Nationalisten besetzen Reinoldikirche als starkes Zeichen gegen Islamisierung!

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Vor den Augen zehntausender Weihnachtsmarktbesucher haben nationale Aktivisten am Freitagabend (16. Dezember 2016) die Plattform des 112-Meter hohen Turm der Reinoldikirche, einem der bekanntesten Dortmunder Wahrzeichen, besetzt. Mit ihrer Aktion sorgte die Partei DIE RECHTE nicht nur für überregionale Aufmerksamkeit und rückte das Thema Islamisierung in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte, sondern zwang auch die evangelische Kirche, sich zum voranschreitenden Bevölkerungsaustausch und der Ausbreitung des radikalen Islams in Deutschland zu positionieren. Die Dortmunder Polizei zeigte sich einmal mehr überfordert und ging – unter Konstruktion angeblicher Straftaten – massiv gegen die Besetzer, als auch Flugblattverteiler auf dem Westenhellweg, vor.


Weithin lesbar: Das große Protestbanner gegen Islamisierung


Die Besetzer verdeutlichten ihr anliegen auch per Redebeiträgen

Kirchentür von Feuerwehr mit der Kettensäge aufgeschnitten

Die Aktivisten hatten um 18:40 Uhr ein Transparent mit der Aufschrift „Islamisierung stoppen“ angebracht und untermalten die Aktion mit bengalischen Lichtern, sowie einem herkömmlichen Silvester-Batteriefeuerwerk. Anschließend wurden Redebeiträge gehalten, in denen die Hintergründe der Besetzung, die unter dem Motto „Europa, Jugend, Revolution“ stand, thematisiert. Während die anwesende Polizei zunächst überfordert wirkte und weitere Beamte heranziehen musste, wurde gegen 19:40 Uhr eine historische Kirchentür mit einer Kettensäge aufschnitt, um die erklärtermaßen friedliche Besetzung auf gewalttätige Art und Weise zu beenden. Anschließend wurden acht Aktivisten, die sich auf dem Reinoldikirchturm befunden hatten, abgeführt und unter fadenscheinigen Vorwürfen zum Polizeipräsidium verfrachtet. Gleichzeitig ging die Polizei gegen einige der am Boden versammelten Unterstützer, es mögen etwa 50 an der Zahl gewesen sein, vor, die Flugblätter mit dem Hintergrund der Besetzung verteilten. Als der ehemalige Dortmunder Feuerwehrchef Klaus Schäfer eine Spontankundgebung gegen diese Schikanen anmelden wollte, wurde auch er festgenommen. Ein Vorfall, der für das Dortmunder Polizeipräsidium durchaus ein unangenehmes Nachspiel haben dürfte.


Zunächst sichtlich überforderte, sammelten sich Polizeibeamte in der Kirche


Tatwaffe für sinnlosen Vandalismus: Eine Kettensäge

Aktion rechtswidrig: Keine Grundlage für polizeiliche Räumung

In einem Pressebericht brüsteste sich die Dortmunder Polizei mit einer Niederschlagung der friedlichen Besetzung und behauptet, es würden Strafverfahren wegen „Verdachts des Hausfriedensbruchs, Verstoßes gegen § 86 a StGB (Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole) und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz auf“ eingeleitet. Tatsächlich sind die Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz lediglich Ordnungswidrigkeiten, handelt es sich um Silvesterfeuerwerk, welches lediglich außerhalb der zulässigen Zeiten gezündet wurde, die Nutzung von bengalischen Lichtern ist im Rahmen von Bühnen- und Showveranstaltungen sogar genehmigungsfrei. Völlig offen bleibt, welchen Verstoß gegen § 86 a StGB, worunter z. B. Hitlergrüße oder Hakenkreuzfahnen fallen würden, die Polizei gesehen haben will – dergleichen gab es freilich nicht, die Besetzer hielten sich, ebenso wie die Aktivisten am Boden, gesetzeskonform. Zu prüfen bleibt lediglich ein Hausfriedensbruch: Dieser setzt aber voraus, dass die Besetzer entweder rechtswidrig in den Turm eingedrungen sind (tatsächlich sind sie aber als zahlende Gäste regulär aufgestiegen) oder dort, trotz Aufforderung eines Hausrechtsträger, illegal verweilten. Letztere Aufforderung blieb aber aus, statt das Gespräch mit den Besetzern zu suchen, die u.a. mit einem Anwalt vor Ort waren (mit dem Polizeibeamte zunächst verweigerten, überhaupt ein Gespräch zu führen), stellte die Kirche zunächst auf eine Dauerbeschallung mittels Kirchturmglocken, ehe die Feuerwehr auf Anweisung der Polizei begann, die Tür aufzuflexen. Somit hat die Dortmunder Polizei rechtswidrig – und durchaus berechenbar rechtswidrig – gehandelt. Dennoch werden die Beamten im Nachgang versuchen, Straftaten zu konstruieren und ihren überzogenen Einsatz zu rechtfertigen. Zu groß ist die Angst und Empörung des Establishments, dass „Neonazis“ die Reinoldikirche für eine Protestaktion gegen Islamisierung „missbrauchten“. Die nächste Toleranzaktion auf dem Kirchengebäude dürfte wohl bereits in Planung sein.


An den Absperrungen sammelten sich weitere Aktivisten


Mit lauten Sprechchören wurden die Festgenommenen bei ihrer Abführung begrüßt

Dortmunder Ex-Feuerwehrchef Klaus Schäfer willkürlich festgenommen

Nicht nur die acht Besetzer der Reinoldikirche wurden über den Weihnachtsmarkt abgeführt und festgenommen, sondern auch drei Aktivisten, die Flugzettel verteilten (der Text des verteilten Flugblattes ist hier einsehbar) – unter ihnen befand sich der ehemalige, Dortmunder Feuerwehrchef Klaus Schäfer, der zunächst gegen die willkürliche Kontrolle eine Spontanversammlung anmeldete und nach etwa anderthalb Stunden, in denen die Polizeibeamten nicht wussten, wie sie mit der Anmeldung und Kontrolle Schäfers zu verfahren haben, wurden er und seine Begleiter abgeführt, sowie vorläufig festgenommen. Auch dieses Verhalten dürfte einen juristischen Nachgang auslösen, der dem ein oder anderen Beamten schlaflose Nächte bereiten wird. Neben der Festnahme von Schäfer und seinen beiden Begleitern, gingen Polizeibeamte gegen weitere Aktivisten mit Platzverweisen vor, außerdem wurden Teile des Weihnachtsmarktes willkürlich abgesperrt und Bereichssperren errichtet. Beim Abtransport der Besetzer bedrängten übereifrige Beamte mit Diensthunden sogar die wartende Menschenmenge.


Aktivisten verteilten auf dem Weihnachtsmarkt Flugblätter zum Hintergrund der Besetzung


Meldete Spontanversammlung an und wurde festgenommen: Ex-Feuerwehrchef Klaus Schäfer


Kaum einem Besucher der prallgefüllten Innenstadt blieb die Aktion verborgen!

Trotz allen Schikanen, die sowohl während der Besetzung, als auch im Nachhinein folgen werden, war die Besetzung des Reinoldikirchturms ein durchschlagender Erfolg: Selbst Internetseiten der Konkurrenz müssen zugeben, dass zahlreiche Weihnachtsbesucher positiv auf die Forderung reagierten. Schon jetzt hat zusätzlich ein bundesweites Presseecho eingesetzt, auch die Bilder der Besetzung verbreiten sich quer durch die Bundesrepublik. Das Mittel der symbolischen Protestbesetzung erfreut sich in der jüngeren Vergangenheit bei Volkstreuen „rechts der Mitte“ zunehmender Beliebtheit. Aus gutem Grund und mit durchschlagendem Erfolg. Unverkennbar prangte über der Innenstadt die Losung: Islamisierung stoppen!

P.S.: Bei den „Ruhr Nachrichten“ scheint die Redaktion wohl derzeit in einer eigenen Welt zu leben. Ohne Quellenangaben und gegen die Beobachtungen sämtlicher Augenzeugen, sowie Foto- und Videobeweise, behauptet das Blatt, Feuerwerkskörper wären von Aktivisten mit Hakenkreuzen im Gesicht vom Kirchenturm geworfen worden. Eine eigene, arme Gutmenschenwelt.

P.S. 2: Geht ihr Dorstfeld “auf den Sack“, wird zur Bühne die ganze Stadt!

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