Reisebericht: Das war der Lukovmarsch 2017!

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Jährlich unterstützen Aktivisten aus Dortmund den Lukovmarsch in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Auch 2017 reiste eine größere Delegation nach südosteuropa, um die Veranstaltung, die am Samstag (18. Februar 2017) stattfand, zu besuchen. Neben der Demonstration selbst, rundete ein umfangreiches Rahmenprogramm die politische Auslandsreise ab und sorgte bei allen deutschen Gästen für bleibende, durchweg positive, Erinnerungen.

Nachfolgend der Reisebericht eines Dortmunder Aktivisten:

Wie die Jahre zuvor, reisten auch in diesem Jahr einige Aktivisten der Partei DIE RECHTE aus Dortmund zum sogenannten Lukovmarsch nach Bulgarien. General Hristo Lukov widmete sein Leben dem Wohl seines Vaterlandes, stellte sich im Kampf gegen den Bolschewismus und leistete in seinem Amt als Kriegsminister während des 2. Weltkrieges unersetzbare Arbeit an Deutschlands Seite. Sein selbstloses Wirken im Dienste der Familie und Heimat machte ihn zu einer Zielscheibe kommunistischer Kampfgruppen, welche im Zuge der Beseitigung von “Volksfeinden“ ein Attentat auf Lukov planten und auch ausführten.

Eigentlich hatte die Solidarität zu den Kameraden in Bulgarien schon in Deutschland angefangen. Dortmunder Antifaschisten führten am 23.01. eine Mobi-Veranstaltung mit angeblichen Antifaschisten aus Bulgarien durch. Das nutze DIE RECHTE, um eine Kundgebung gegen diese Veranstaltung durchzuführen. Lustig oder erbärmlich an der Aktion ist allerdings, was uns die Kameraden berichteten: Eine Woche vor dem Lukovmarsch, demonstrierten 150 Antifaschisten durch Sofia. Davon 50 aus Griechenland und der Rest aus Deutschland, Kroatien, Italien und Bulgarien. Mit einem Schmunzeln wurde kurz nach der Anreise von diesem “Gegenprotest“ berichtet.

Nachdem alle freundlich Empfangen wurden und die Schlafplätze aufgeteilt waren, ging es zu dem geselligen Teil. Am Abend fand der Kameradschaftsabend des „Bulgarischen Nationalbundes (BGNS)“ statt. Dort berichtete ein Kamerad aus Dortmund über die momentane Situation ist und erzählte von Aktionen wie der Besetzung der Reinoldikirche oder Präsenzaktivitäten gegen Linksextremisten. Die Kameraden hörten gespannt zu und konnten sich das ein oder andere Lachen nicht verkneifen. Im Anschluss gab es noch einen geselligen Abend bei gutem Essen.

Am Freitag fand in Sofia vor dem Rathaus eine Kundgebung statt. Es ging um die Repressionen im Vorfeld des Lukovmarsches, das Amt wollte die Demo beschränken oder sogar verbieten. Vor Ort bot sich ein anderes Bild als in Deutschland. Es gab zwar vergleichsweise viel Polizei, allerdings keinerlei Gegenprotest. Anders wir in Deutschland, berichteten selbst einige Fernsehsender zensurfrei und machten Interviews mit den Veranstaltern.

Nach der Kundgebung besuchte die Gruppe den Friedhof von Sofia, dort wurden Kerzen und Blumen am Grab von General Lukov abgelegt. Anschließend ging es zu dem deutschen Soldatenfriedhof, der für die Toten aus dem Krieg 1914/18 angelegt wurde. Neben 278 gefallene Soldaten des I. Weltkrieges, wurden dort auch 64 Gefallene des II. Weltkrieges bestattet, deren Gräber oberirdisch nicht erkennbar sind. Auf dem Friedhof wurden im Juni 1989 Aluminium-Tafeln mit den Namen von 1.400 für Bulgarien gemeldeten deutschen Kriegstoten angebracht. Sie befinden sich rechts und links des Friedhofsweges. Natürlich wurden auch an dem Friedhof Blumen und Kerzen abgelegt und eine Gedenkminute für die gefallenen durchgeführt.

Der Abend fand seinen Ausklang in einer großen Runde. In einem Lokal trafen sich alle Kameraden, die für den Lukovmarsch angereist waren. Die Aktivisten trafen hier auf große Gruppen aus Schweden, Polen und Frankreich. Es kam zu einigen interessanten Gesprächen und alle Aktivisten waren der gleichen Meinung: Nur zusammen können wir Europa verteidigen. Bis spät in die Nacht verbrachten die Kameraden und es entstanden einige neue Kontakte.

Am Samstag vor der Demo, besuchten mehrere Kameraden das Militär Museum in Sofia. Dort gab es einiges zu sehen, neben sämtlichen Panzern, Hubschraubern und Raketen, findet sich dort die Geschichte der Bulgarischen Armee von Beginn an. Nach dem Museum, ging es dann auch langsam zu einem vorher erfahrenen Treffpunkt in der Fußgängerzone von Sofia. Plötzlich kamen die Kameraden aus Bulgarien, in Zweierreihen anmarschiert. Dort eingereiht, ging es in einer Spontan-Demonstration Richtung Treffpunkt vom Lukovmarsch. Kurz vor dem Ziel, kontrollierte die Polizei, ähnlich wie in Deutschland, die Ausweise einiger Aktivisten. Im Anschluss ging es ohne Probleme zum Treffpunkt. Auf dem Platz sammelten sich nach und nach immer mehr Demonstranten. Die Aktivisten aus Dortmund entschlossen sich dazu, den Bulgaren ihre Solidarität zu zeigen. Ein eigens für den Lukovmarsch gefertigtes Transparent und mehrere schwarz-weiß-rote Fahnen wurde auf einem Vordach präsentiert und die Parole “General Hristo Lukov“ wurde skandiert. Es folgte Applaus von hunderten Kameraden und der ganze Platz erwiderte die Parole. Es war ein Zeichen von Europäischer Solidarität, bei welchem sich im Anschluss alle Kameraden aus dem Ausland angeschlossen haben.Wie in den Jahren zuvor wurde der Marsch vor Ort untersagt, es durfte wieder nur in Gruppen in 50m Abstand marschiert werden. Nach ca. einem Kilometer durften sich die ca. 1300 Personen dann wieder zu einer Demonstration zusammen schließen. Der Marsch machte einen kleinen Stopp an einem Denkmal, für den Volkshelden Lewski und legte dort einen Kranz nieder. Im Anschluss wurden mehrere bengalische Fackeln entzündet und ein bulgarisches Volkslied gesungen.

Es ging weiter durch breite Hauptstraßen und endete wie üblich in einer kleinen Gasse, wo sich das Haus befindet, wo Lukov feige ermordet wurde. Dort fand die Abschlusskundgebung statt. Neben den Organisatoren, sprachen Aktivisten aus Schweden, Frankreich, Polen und ein Aktivist der Partei DIE RECHTE aus Dortmund. Alle gingen auf die Wichtigkeit einer Europäischen Zusammenarbeit ein, so wie es einst die Idee von General Lukov war. Wie in Bulgarien üblich, gingen währen der Gedenkminute alle auf die Knie. Nachdem zwei Kränze niedergelegt wurden, endete die Kundgebung mit dem Singen eines Liedes. Nach der Demonstration trafen sich viele Kameraden und verbrachten den Abend gemütlich.

Am Sonntag ging es mit einem Reisebus von Sofia nach Lowetsch, dort steht eines der größten Denkmäler für den Volkshelden Wassil Lewski. Er war der Begründer der Inneren Revolutionären Organisation (kurz IRO) und des Bulgarischen Revolutionären Zentralkomitee (kurz BRZK). Traditionell finden am 19. Februar, dem Datum seiner Hinrichtung, sowohl an seiner Richtstätte als auch im ganzen Land die offiziellen Gedenkfeiern statt. In Lowetsch findet ein Fackelmarsch, bis zum Ort der Festnahme statt. An dem Marsch beteiligen sich alle Bulgaren, die ihren Nationalstolz nicht verloren haben, darunter ganze Familien mit ihren Kindern. In Viererreihen gingen die ca. 3000 Menschen durch das Dorf, zum Denkmal hoch. Bei der Gedenkzeremonie auf dem Berg, sprachen verschiedene Vertreter bulgarischer Organisationen. Außerdem ergriffen Kinder das Wort und trugen Gedichte vor. Zum Abschluss der Versammlung, gedachten alle dem Volkshelden in dem sie sich vor dem Denkmal verneigten und eine Gedenkminute abhielten.

Zurück in Sofia, gab es noch eine Schneeballschlacht zwischen Deutschen und Französischen Kameraden. Allerdings wurde im Anschluss der Frieden geschlossen und die Freundschaft besiegelt. Nie wieder Bruderkrieg!

Am Ende kann man sagen, es war ein erlebnisreiches Wochenende. Allerdings hat es gezeigt, dass die Zusammenarbeit in ganz Europa besser geworden ist. Und alle Kameraden, die zusammen kamen, nur ein Ziel haben: Europa gemeinsam verteidigen!

Bilderstrecke zur Bulgarienreise 2017:

Kundgebung gegen das geplante Verbot des Lukovmarsches vor dem Rathaus


Am Grabe von Hristo Lukov


Die Dortmunder Delegation an einem Ehrenmal für die Gefallenen


Spontandemonstration zum Treffpunkt des Lukovmarsches


Ehre, wem Ehre gebührt – Transpiaktion der Dortmunder


Auch ein Aktivist aus der Westfalenmetropole ergriff das Wort


Ein langer Fackelzug: Der Lukovmarsch 2017


Drohnen-Aufnahme des Lewksi-Gedenken 2017


Beeindruckende Atmosphäre sorgt für würdigen Gedenkcharakter


Nie wieder Bruderkrieg – Schneeballschlacht zwischen den “Völkern”

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1 Kommentar

  1. Bulgarians are not aryans-100% proved! Read something about them and their origin!!! And look how ugly they are, look at the guys from the last videos-hahahaha!

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