12. März 1945: Als Dortmund in Schutt und Asche lag

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Wie kaum eine andere Stadt im Ruhrgebiet, wurde Dortmund von den alliierten Terrorbombern getroffen, die fast das gesamte Zentrum der Metropole in Schutt und Asche legten – die schwersten Bombenangriffe ereigneten sich am 12. März 1945, zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg längst entschieden war. Als am Nachmittag des 12. März 1945 Luftalarm für den Luftschutzbereich Dortmund ausgelöst wurde und die Sirenen heulten, ahnten die in der Stadt verbliebenen ca. 450 000 Bewohner nicht ansatzweise, dass sie den größten alliierten Luftangriff des zweiten Weltkrieges auf eine deutsche Stadt erleben sollten. Die Innenstadt Dortmunds war durch insgesamt 5 Großangriffe bereits zu über 90 % vollständig zerstört. Was aber am 12. März 1945 folgte, muss für die Überlebenden wie ein Erlebnis der Apokalypse gewirkt haben.

Bereits in der Vergangenheit veröffentlichte das „DortmundEcho“ einen Zeitzeugenbericht zu jenem Tag, der einen der schwärzesten Punkte in der Geschichte unserer Stadt bildet. Jedes Jahr am 12. März 1945 ist es deshalb die Aufgabe der Überlebenden und der Nachfahren der Toten von einst, den sinnlosen Terror gegen unser Volk in Erinnerung zu rufen. Nie wieder soll unser Land in einen Bruderkrieg verwickelt werden, nie wieder sollen sich die Völker Europas von außen aufhetzen lassen. Doch vor allem: Niemals soll vergessen werden, wie das Blut von Frauen und Kindern, von Greisen und Kriegsinvaliden, durch die Straßen Dortmunds floss!

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