Hörde: Stadt bedroht Existenz von Dortmunder, der Grundstücksverkauf verweigerte

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Fast schon kriminell scheint das Handeln der Dortmunder Stadtverwaltung, die derzeit auf Konfrontationskurs mit einem Hörder Gebrauchtwagen-Händler steht, der sein Geschäft seit rund 20 Jahren betreibt. Wie der Lokalsender „Radio 91.2“ berichtet, wollte die Stadt zunächst einen Teil des Grundstücks erwerben, um im Rahmen des Stadtumbaukonzeptes Faßstraße eine Abbiegespur in Richtung Elektronikmarkt einzurichten – das Geschäft scheiterte jedoch, weil es keine Einigung mit dem Hausbesitzer, dem Gebrauchtwagen-Händler, gab. Seither sieht sich der Mann Schikanen ausgesetzt, die an eine Rache-Aktion für den verweigerten Grundstücksverkauf erinnern und wenig mit einer neutralen Stadtpolitik gemeinsam haben.

Ordnungsverfügung untersagt KFZ-Handel nach 20 (!) Jahren

Nachdem der Mann den Grundstücksverkauf an die Stadt verweigerte, flatterte ihm plötzlich eine Ordnungsverfügung ins Haus, in welcher die Stadt die Nutzung des Grundstücks zum Zwecke des Autohandels untersagt, da es an der Stelle, wo einst eine Tankstelle stand, nie eine Genehmigung für den KFZ-Handel gegeben hätte. Was 20 Jahre jedoch niemanden zu stören schien – sofern diese Genehmigung tatsächlich nicht vorliegt – wird erst geahndet, wenn der Gewerbetreibende auf Kriegsfuß mit der Stadt Dortmund steht. Hätte er das richtige, rote oder schwarze Parteibuch, würde wohl weiterhin drüber hinweg gesehen. Bezeichnenderweise behauptet eine Stadtsprecherin sogar nach Erlass der Ordnungsverfügung, „man [die Stadt]wäre an einer einvernehmlichen Lösung mit den Eigentümer interessiert“ – als Tausch gegen das Grundstück, gäbe es dann wohl eine Genehmigung. Diese Praktiken erinnern eher an einen orientalischen Bazar. Konsequenterweise hat der Eigentümer deshalb Klage gegen die Ordnungsverfügung eingereicht und wartet nun auf die Entscheidung des Verwaltungsgericht. Mit diesem Weg ist er sicherlich besser beraten, als in Verhandlungen mit der Stadt Dortmund einzutreten.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den WhatsApp-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!
Verbreiten.

6 Kommentare

  1. Fast schon kriminell scheint das Handeln der Dortmunder Stadtverwaltung

    Fast schon?

    U. S. ist jedenfalls ein Mann der Ehre oder auf italienisch “uomo d’onore”.

  2. Erich Manstein on

    Sehr richtig, dass ihr darüber berichtet wie in dem Staat BRD mit Menschen umgegangen wird welche nicht nach deren Pfeife tanzen.
    Daher empfinde ich die Bemerkung von „Patriot“ völlig unpassend. Denn wenn der Händler Parteifreund wäre, wie „Patriot“ meint, dann würde das System sicherlich noch ganz andere Mittel und Bandagen anlegen. Denn rechts= Ganz böse und damit Rechtlos!.
    Ich habe seit über 20 Jahren nichts als widerwärtig zu bezeichnenden Palaver mit nicht enden wollenden, immer neuen Schikanen der hiesigen Stadtverwaltung, die bei mir an der einst mit dem Nachbarn im gegenseitigen Einvernehmen und schriftlich vorhandener Vereinbarung einer gemeinsamen näheren Bebauung, nur bei mir aber nicht beim Nachbarn ein Zuwiderhandeln sieht. Der „liebe “ Anzeigende handelte in dem Fall ebenso Rechtswidrig, aber er hat das richtige Parteibuch und „kennt“ vor allem Herren im Amt – usw., usw. Wie verlogen parteiisch, und ich wage zu schreiben, auch korrupt dieses verdammte System ist, kann ich nur aus leidvoller Erfahrung kund tun! Zudem möchte ich anmerken, ob der Autohändler dann bei Gericht sein sicherlich ihm zustehendes Recht bekommt, das darf ich bezweifeln.
    Alle BRD-Behörden ziehen an einem Strang! Leg dich nicht mit den herrschenden „Göttern“ an. Der Zorn selbiger ist grausam-
    Bleibt bitte bei diesem Fall am Ball!
    Es interessiert mich sehr wie das vor Gericht ausgeht.

  3. “SPD und Magistrat sind ein Gangstersyndikat!” – dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    Schon vor dem Pkw-Handel existierte Jahrzehnte zuvor an der Stelle eine Tankstelle mit Reparaturbetrieb und Kfz-Handel – insofern hat der jetzige Betreiber nur das ursprüngliche Geschäft unter Weglassung des Tankbetriebes weiter geführt und das sollte auch leicht vor den Gerichten zu bewiesen sein! Zudem ist es kompletter Irssinn der Stadtschranzen, wenn sie im Bereich des bestehenden Betriebes erst einen grossflächigen Einzelhandel genehmigen, Parkplätze und alten Baumbestand vernichten und nun einen bestehenden Betrieb unmittelbar daneben beseitigen wollen um Platz für eine Abbiegespur und ggf. weitere öffentliche Parkplätze zu schaffen.

    Wir werden nicht nur von Unfähigen und Dummen sondern mittlerweile auch von dummdreisren Verbrechern regiert und verwaltet! Es wird langsam Zeit, diese Verhältnisse zu ändern!

Hinterlassen Sie einen Kommentar