Keine Schließungsabsichten: Nordmarkt-Asylheim langfristig geplant

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Seit Oktober 2016 wird in der Braunschweiger Straße eine Asylunterkunft für sogenannte MUFls (Männliche, unbegleitete Flüchtlinge) betrieben – das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Wie aus einer Stellungnahme von Rechts- und Ordnungsdezernentin Diane Jägers (CDU) hervorgeht, beabsichtigt die Stadt Dortmund die dauerhafte Nutzung der Immobilie als Asylheim. Demnach sei in der ehemaligen Kirche Platz für bis zu 170 Bewohner geschaffen worden, deren Kapazität momentan nicht vollständig ausgeschöpft sei. Pläne, den Standort zu schließen, existieren trotzdem nicht: In Erwartung neuer Asyleinwanderer-Wellen, hält die Stadtführung offenbar Einrichtungen zurück, um in dieser Situation ausreichenden Platz zu bieten – wohlwissend, dass die meisten Asylbewerber keinen Asylanspruch nach Artikel 16 a des Grundgesetzes haben und bei konsequenter Anwendung der Gesetze auch keine Unterkunftsmöglichkeiten in Anspruch nehmen dürften.

Asylheim im Ghetto: Städtischer Beitrag zum „Nordwärts-Projekt“?!

Während die etablierten Politiker regelmäßig versuchen, unter dem Stichwort „Nordwärts“ von einem Aufschwung der nördlichen Stadtteile Dortmunds zu sprechen (der jedoch bekanntlich auf sich warten lässt), nimmt kein Vertreter dieser Schicht Stellung, warum ausgerechnet mitten in einem sozialen Brennpunkt eine Asylunterkunft für junge Menschen eröffnet wurde. Unabhängig davon, dass gerade junge Männer aus Nordafrika überproportional häufig strafrechtlich in Erscheinung treten, verleitet das Nordmarkt-Umfeld zudem auch eher unauffällige Bewohner, in dubiose Machenschaften abzudriften: In einer Gegend, die von Straßenprostitution, Drogendauerverkauf und Diebstahls-, sowie Raubdelikten geprägt ist, dürften die jungen Asylbewerber nicht selten merken, dass es in der Bundesrepublik Möglichkeiten gibt, auf ungesetzlichem Wege in kurzer Zeit deutlich mehr Geld zu verdienen, als es die herkömmlichen Wege zulassen. Das Nordmarkt-Asylheim ist deshalb gleich aus doppelter Sicht ein politischer Fehlgriff sondergleichen – sowohl für die Heimbewohner selbst, als auch für die Anwohner, die auf ein neues Konfliktfeld in diesem Viertel sicherlich gerne verzichten. In den nächsten Jahren dürfte sich das jedoch nicht ändern, sofern kein Austausch der politischen Verantwortlichen stattfindet.

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1 Kommentar

  1. Scharfschütze on

    Hallo Leute,
    Hat zwar nicht mit dem Thema zu tun aber egal.

    Ich möchte eure Meinung zu einem Gedanken-Experiment wissen.
    Vorher solltet ihr das Video von Jasinna sehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=oumd9h6s3yI

    Meine Idee hierzu : Wenn so viele wie möglich an einer bestimmten Uhrzeit, 3 Monate lang, jeden Tag an jemanden 1 min. lang extrem negative Gedanken zu senden, ich meine wir wünschen jemanden wirklich etwas übles, wie Schlaganfall oder eine Herzattacke usw.
    Ich bin mir „fast“ sicher das es Auswirkungen hat.

    Bin kein Esoterik Freak oder ähnlich aber mir ist klar das es viel unbekanntes gibt, was wir auch nicht wissen sollen.

    Überlegt euch mal, wenn wir das Diszipliniert durchführen und wir haben Erfolg, was das heißt!

    Ich weiß, ist schon etwas Irre aber hoch interessant! Seht euch bitte auch das Video an, vielleicht werdet Ihr neugierig!

    https://www.youtube.com/watch?v=KBcgIYn9zzU

    Kameradschaftliche Grüße

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