Türkei-Referendum: 75 Prozent der Türken in Dortmunder Wahlbüro für Verfassungsänderung

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Das Referendum in der Türkei, bei dem der türkische Präsident Recep Erdogan weitreichende Ermächtigungen durchsetzen wollte, polarisierte die deutsche Medien- und Politiklandschaft, nicht zuletzt aufgrund der hohen Zahl von Türken, die in Deutschland leben. Mit Interesse wurde der Ausgang, der letztendlich mit 51,3 % zu 48,7 % denkbar knapp ausfiel, erwartet. Letztendlich ist es nicht die Aufgabe deutscher Politiker, sich in fremde Innenpolitik einzumischen und die Notwendigkeit des Referendums zu bewerten – im Gegenzug ist es jedoch auch nicht hinnehmbar, dass der Wahlkampf für dieses Referendum u.a. in Deutschland geführt wurde und öffentliche Wahlbüros für Türken, die teilweise seit Jahrzehnten in der Bundesrepublik leben, eingerichtet worden sind. Bezeichnend ist jedoch: In Dortmund stimmten etwa 75 % der türkischen Staatsbürger für den Verfassungsentwurf von Erdogan, soviele, wie in keinem anderen Wahlbüro. Unter Berücksichtigung von Minderheiten, die fast ausnahmslos mit „Nein“ gestimmt haben (vor allem die nicht unerhebliche Gruppe der Kurden, die ebenfalls häufig über die türkische Staatsbürgerschaft verfügen), lässt sich in Dortmund feststellen, dass nahezu 100% der Türken, die zur Wahl gegangen sind, dem Entwurf der regierenden AKP, unterstützt durch die „Graue Wölfe“-Partei MHP, ihre Zustimmung gegeben haben. Bei soviel Patriotismus und Heimatliebe stellt sich nur die Frage, warum trotzdem kaum einer dieser begeisterten Erdogananhänger daran denkt, in der Türkei mit anzupacken, sondern tausende Kilometer entfernt, in Deutschland, türkische Innenpolitik betreiben möchte.

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9 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    Wichtig ist das die hier lebenden ,die alle für das Referendum waren ,auch bald in ihre Heimat zurückkehren . Dann hätte sogar Deutschland auch etwas positives vom Referendum .Und nehmt die Miris mit !! Noch eine Frage am Rande : Sind die Grünen auch so zufrieden ? Immerhin war die eine Wahl ,so wie die Grünen das wollten .

  2. Das Ergebnis des Referendums in der Türkei kann ich nur begrüßen, nicht nur das eine EU-Mitgliedschaft der Türkei nun beinahe ausgeschlossen ist, so gibt dieses Referendum auch Anlaß den Doppelpaß und die Integrationspolitik der BRD kritisch zu hinterfragen. Nationale Parteien die in Kommunal- oder Landesparlamenten vertreten sind könnten z.B. durch Anfragen heraus finden in welchen Gegenden/Stadtteilen besonders häufig Erdogan gewählt wurde. Ich nehme mal stark an, daß nicht der Türke, der auf dem Land oder der, der in einer typisch deutsch geprägten Gegend wohnt für Erdogan gestimmt hat, sondern hauptsächlich Türken aus den sogenannten “Multikultivierteln”. Daher wäre auch interessant zu wissen, welche Parteien in diesen Vierteln das Sagen haben. Zumeist sind es ja SPD, Grüne und Linke. Sie sind deshalb auch an der Unterwanderung Deutschlands durch Türken und der Schaffung von Parallelgesellschaften schuld. Scheinbar funktioniert es nicht Massen an artfremden Ausländern zu integrieren, allenfalls sind Artfremde integrierbar, wenn sie isoliert von ihren Artgenossen in einer deutsch geprägten Mehrheitsgesellschaft leben, in der sie gezwungen sind deutsch zu reden, deutsch zu lesen, deutsch zu schreiben und deutsch zu fühlen. Integration ist also nur in Einzelfällen möglich, niemals aber kann eine solche Masse an artfremden Menschen wie wir sie in der BRD haben integriert werden.
    Wollen wir also unsere Eigenart und unsere Kultur schützen , dann müssen wir als erstes den Ausländeranteil auf ein Maß schrumpfen lassen, welches nicht mehr unsere eigene Identität und unsere eigene Art gefährdet.

      • Die Integration von artverwandten Völker hat es schon immer in Deutschland gegeben, selbst im 3.Reich gab es gut integrierte Ausländer, das Problem ist die Masseneinwanderung kulturfremder Ausländer und die dadurch entstehende Ghettoisierung ganzer Stadtteile bzw ganzer Städte. Sowie die politische und kulturelle Einflußnahme durch kulturfremder Einwanderer.

        Welcher Nationale Sozialist würde Diana und Unity Mosley, einer Lady Michèle Renouf oder der Inderin Savitri Devi den Aufenthalt in Deutschland verwehren?

  3. Die hohe Zustimmungsrate der Dortmunder Türken zu einer islamistischen Präsidialdemokratie – respektive Präsidialdespotie, wenn man die Realität der Türkei betrachtet – lässt hoffen. Wer sich für die neue islamistische Türkei begeistert, dürfte als in Deutschland lebender Türke in Zukunft auch kein Problem damit haben, dorthin – ins geliebte und gelobte islamisch- osmanische Heimatparadies – repatriiert zu werden. Deutschlandweit dürften davon ca 3 Millionen Türken betroffen sein, auf die sich Sultan Erdogans bestimmt schon freuen dürfte.

    Neben dem destabilisierten Syrien und dem Irak dürfte die Türkei – die ohnehin schon gegen die Kurden in der Osttürkei einen blutigen Bürgerkrkei führt – absehbar ebenfalls weiter destabilisiert werden und so – neben der Libyen-Route für Afrikaner – das Einfallstor für arabische und asiatische “Flüchtlinge” werden, mit denen Europa regelrecht geflutet werden soll.

    Auch wenn deutsche Gut- und Schlafmichel es nicht ” glauben” wollen – wir befinden uns nicht an den Ufern eines 3. Weltkrieges (Günther Grass) sondern wir sind schon miiten drin! Noch (!) verläuft dieser Krieg extrem asymetrisch und weit entfernt von Europa – aber der islamistische Terror nimmt nun auch hier zu – und Krisengebiete wie die Ukraine, der Balkan, Türkei, Syrien, Irak und Nordafrika liegen vor den Toren Europas und die Konfliktzonen Asiens wie Palästina, Arabien, Korea, China, Afghanistan, Pakistan, Indien, Malysia, Indonesien und Philippinen oder die Afrikas können schnell Wirkungen auf Europa zeigen.

  4. 70 bis 80 Prozent aller Vergewaltigungen in Köln werden von Türken begangen. (siehe die Frage von Alice Schwarzer an einen Kölner Polizisten). Und rund 400.000 Türken saugen bei uns Sozialhilfe/Hartz4 ab. Über die kostenlose Krankenversicherung für Angehörige, die gar nicht hier sondern in der Türkei leben wollen wir hier mal nicht reden….. Und vom Kindergeld, dass oftmals an angebliche Kinder in der Türkei vom deutschen Steuerzahler gezahlt wird. Wir brauchen die Kohle für uns selbst. Wenn dann alle Erdogan-Anhänger einfach wieder in ihr gelobtes Land gehen würden, wäre wohl allen geholfen!

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