Vor Staatsschutzkammer: Prozess gegen IS-Terroristen in Dortmund

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Unter großen Sicherheitsvorkehrungen wird am Dortmunder Landgericht der Prozess gegen einen militanten Islamisten stattfinden, der laut Anklage einen Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant haben soll. Dies geht aus einem Bericht des „Westdeutschen Rundfunks (WDR)“ hervor, wonach der 21-Jährige bereits im Jahr 2015 versucht haben soll, nach Syrien zu reisen, um sich dort dem „Islamischen Staat (IS)“ anzuschließen. Nachdem dieses Unterfangen gescheitert war und der Islamist nach Deutschland zurückkehrte, wurde er durch die Polizei überwacht – in dieser Zeit bewegte er sich auch in einer Hildesheimer Moschee, die als Anlaufstelle für radikale Islamisten gilt. Festgenommen wurden der „Deutsch Kasache“ letztendlich im Februar 2017, als er ein angemietetes Hotelzimmer in Lippstadt mit einer Armbrust verließ.

Angeklagten Islamisten drohen bis zu zehn Jahre Haft

Sollte der Mann verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Wann der Prozess beginnt, ist indes noch unklar – es ist damit zu rechnen, dass sich das Verfahren über viele Verhandlungstage hinziehen könnte, ehe die Richter ein Urteil fällen.

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