Amtlich bestätigt: Wahlergebnis korrigiert, weil AfD in Dortmund fast 300 Stimmen geklaut wurden!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Die Veröffentlichung des „DortmundEchos“ über nachweislich falsch zugeordnete oder „verschwundene“ Stimmen rechter Parteien bei der Landtagswahl 2017, vor allem der AfD, schlägt hohe Wellen. Mittlerweile müssen sogar die etablierten Medien nachziehen, der „Stern“ berichtet beispielsweise über ein drohendes Aus für die schwarz-gelbe Regierungskoalition, wenn die AfD tatsächlich ein 17. Mandat erringen könnte. Auch, wenn dafür vergleichsweise viele Stimmen nötig sind, sieht es dafür momentan nicht schlecht aus: In immer mehr Wahlkreisen wird amtlich bestätigt, dass es Wahlbetrug gegeben hat, viele Ergebnisse werden korrigiert oder wurden es bereits. Alleine bei der Sitzung des Kreiswahlausschusses Dortmund musste das Ergebnis der Westfalenmetropole deutlich angepasst werden: 291 Stimmen waren der AfD fälschlicherweise nicht zugeordnet oder schlichtweg als ungültig eingeordnet worden, auch DIE RECHTE konnte sich nach Überprüfung von etwa 10 Wahlbüros verbessern.

Eklatante Mängel in Dortmund führten zu Neuauszählungen von Wahlbüros

Während landesweit täglich neue Ungereimtheiten bei den Landtagswahlen auftreten, hat der Kreiswahlausschuss in Dortmund in mindestens fünf Wahlbüros festgestellt, dass dort Stimmen zum Nachteil der AfD vertauscht worden sind – der dreisteste Fall ereignete sich in einem Wahlbüro „Geschw.-Scholl-Gesamtschule Pädagogisches Zentrum (18103)“ in Scharnhorst, in dem die AfD bei einem Wert von 6,7 % der Erststimmen nur 1,7 % der Zweitstimmen erzielt haben soll. Bei der Überprüfung dieser Auffälligkeit stellte sich heraus: Es wurden kurzerhand 41 Zweitstimmen als ungültig eingestuft – erklären konnte sich diesen Vorgang angeblich niemand. Da es sich jedoch um keinen Einzelfall handelt, sondern die AfD als größte, rechte Oppositionspartei massiv von Stimmenklau betroffen ist, lässt sich vermuten, dass es Absprachen zwischen Wahlvorständen gegeben hat, das AfD-Ergebnis in Dortmund mit illegalen Mitteln reduzieren zu wollen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass der Fachbereich Wahlen der Stadt Dortmund, welcher der Kreiswahlleiterin Diane Jägers (CDU) untersteht, die derzeit auf einen Posten als Justizministerin schielen soll, den Wahlbetrugsvorwürfen weitestgehend nachgegangen ist und umfangreiche Prüfungen durchgeführt hat, so dass die Vorwürfe z.T. bereits bei der Feststellung des amtlichen Endergebnisses korrigiert werden konnten. Die AfD vermutet jedoch in einem halben Dutzend weiterer, Dortmunder Wahllokale Manipulationen und hat eine Beschwerde eingereicht – diesen möglichen Mängeln wollte die Verwaltung jedoch bisher nicht folgen, so dass die erste Korrektur des Dortmunder Wahlergebnis momentan zu einem Stimmenzuwachs der AfD von 20.884 (am Wahlabend) auf 21.175 (nach Neuauszählung auffälliger Wahlbüros) geführt hat. Es ist aber nicht auszuschließen, dass diese Zahl weiter ansteigt, wenn die Übrigen Fälle im Nachgang im Rahmen einer eventuellen, juristischen Auseinandersetzung durch die Partei thematisiert werden.

Angesichts solch gravierender Mängel stellt sich die Frage, ob die Landtagswahl in NRW nicht in Gänze neuausgezählt werden muss: Die hauchdünne Mehrheit, auf welche CDU und FDP ihre Regierungskoalition aufbauen wollten, könnte bei exakter Auszählung nämlich eine Illusion gewesen sein. Dringend hinterfragt werden muss aber auch, wie es sein kann, dass es offenbar landesweit zu Wahlmanipulationen gekommen ist, die keine der etablierten Parteien trafen, sondern ausschließlich rechte, vor allem die AfD.

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den Telegram-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

Hinterlassen Sie einen Kommentar