Die nationale Opposition marschierte am 1. Mai 2017 im Dortmunder Westen!

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Mit einem Demonstrationszug von Dortmund-Marten in den Stadtteil Lütgendortmund, setzte die nationale Opposition am Arbeiterkampftag 2017, dem 1. Mai, ein Zeichen gegen die volksfeindliche Politik der etablierten Parteien. Die Veranstaltung, welche von der Partei DIE RECHTE organisiert wurde und zu der sich Vertreter verschiedener, rechter Parteien und Organisationen einfanden, verlief störungsfrei – größter Wehmutstropfen waren dauerhafte Regenschauer, welche nahezu über das gesamte Zeitfenster der Demonstration anhielten. Einmal mehr für Belustigung sorgte dagegen die „linke Szene“ Dortmunds, die einen S-Bahnhof im Nahbereich der Demonstration blockierte und sich damit brüstet, den Aufzug gestört zu haben, obwohl bereits im Vorfeld (nach eindeutigen, linken Ankündigungen) eingeplant gewesen war, über einen alternativen Bahnhof anzureisen, der sich nur wenige hundert Meter entfernt befand. Letztendlich begann die Demonstration in Dortmund um 16.00 Uhr, mit etwa einer Stunde Verspätung, was jedoch in erster Linie auf die Teilnahme einer größeren Reisegruppe an der vorherigen 1. Mai-Demonstration der NPD durch Essen zurückzuführen war. Auch, wenn die Gegenseite – mangels eigener Erfolge – freilich eine andere Deutung bevorzugt.

Aufzugsbeginn durch belebte Wohngebiete erreicht viele Anwohner

Nachdem die Versammlung durch den Dortmunder DIE RECHTE-Aktivisten Michael Brück eröffnet worden war, folgte ein Redebeitrag des parteifreien Nationalisten Sven Skoda, dem es – trotz anhaltendem Regen – gelang, die knapp 300 Teilnehmer zu begeistern. Von der Steinhammerstraße am S-Bahnhof Dortmund-Germania setzte sich der Aufzug anschließend durch die gesamte Germania-Siedlung in Bewegung. Insbesondere im ersten Teil der Aufzugstrecke waren zahlreiche Anwohner an den Balkonen und Fenstern, immer wieder kam es zu positiven Rückmeldungen, mehrere Passanten schlossen sich zudem der Demonstration an. Bei der Zwischenkundgebung ergriff der Thüringer NPD-Vertreter Thorsten Heise das Wort, welcher die Gelegenheit nutzte, um bei den Teilnehmern die Werbetrommel für eine zentrale Maidemonstration am Arbeiterkampftag 2018 in Erfurt zu rühren.


Der Aufzug setzt sich von der Steinhammerstraße in Bewegung

Linkes Versagen: Gegenprotest bleibt unsichtbar

Während der gesamten Maidemonstration blieben Gegenproteste aus – von fünf pöbelnden Seniorinnen mittleren Alters abgesehen, die zwischenzeitlich am Rand der Wegstrecke ihren Unmut über heimattreue Politik zum Ausdruck brachten. Großspurige Aufrufe, den „Naziaufmarsch“ blockieren oder zumindest doch behindern zu wollen, hatten mit der Realität – einmal mehr – wenig gemeinsam und belegen die Diskrepanz zwischen linkem Anspruch einerseits, sowie maßloser Selbstüberschätzung andererseits.


Gegenproteste waren lediglich in Form von demolierten Plakaten sichtbar

Demonstrationsende mit Abschlusskundgebung in Lütgendortmund

Nach der Zwischenkundgebung setzte sich der Aufzug von Marten nach Lütgendortmund fort – bedingt durch Einfamilienhausbebauung, war die Anwohnerpräsenz im Eingangsbereich des westlichen Dortmunder Stadtteils geringer, insbesondere im Bereich der Abschlusskundgebung, kurz vor dem S-Bahnhof Somborn, war jedoch erneut nahezu jedes Fenster mit interessierten Anwohnern gefüllt. Bei der Abschlusskundgebung ergriff der Berliner NPD-Vertreter Sebastian Schmidtke ebenso das Wort, wie der bekannte DIE RECHTE-Aktivist Sascha Krolzig – beide Redner unterstrichen die Bedeutung des „Tags der deutschen Arbeit“ und forderten nicht nur ein Ende der Sozialabbau-Politik, bei welcher entwürdigende Arbeitsformen wie Zeit- und Leiharbeit heute zum traurigen Alltag gehören, sondern auch, der Arbeit ihren Stellenwert zurückzugeben.


Aktivisten aus unterschiedlichsten Zusammenhängen beteiligten sich

Schlechtes Wetter, planmäßige Durchführung, erwartete Teilnehmerzahl

Insgesamt kann mit der Demonstration zum 1. Mai 2017 durch Dortmund ein positives Fazit gezogen werden. In den Wochen vor dem Demonstrationstag kam es zu zahlreichen Werbeaktivitäten, im gesamten Stadtgebiet wurde zudem mit aufgehangenen Plakaten auf den Demonstrationszug hingewiesen, auch Möglichkeiten wie Lautsprecherfahrten wurden genutzt – die Vorarbeit führte dazu, dass wohl kaum einem Bürger entgangen sein sollte, weshalb die nationale Opposition am 1. Mai auf die Straße geht. Die Durchführung der Veranstaltung erfolgte planmäßig, die angemeldete Wegstrecke konnte vollständig beschritten werden und auch alle vorgesehenen Redner ergriffen das Wort. Die Teilnehmerzahl blieb mit knapp 300 im erwarteten Bereich, angesichts zahlreicher, bundesweiter Veranstaltungen war absehbar, dass die Maidemonstration in Dortmund hinter den Demonstrationen 2013 (350) und 2014 (550) zurückbleiben würde. Während in den vergangenen Jahren bei Demonstrationen in Dortmund das Wetter in der Regel auf Seite der Guten gewesen ist (größere Regenschauer oder gar Dauerregen blieben, selbst in Schlechtwetterzeiten, eine Seltenheit), sorgte der ganztägige Dauerregen für den größten Minuspunkt des Tages, der sich wohl auch noch einmal auf die Teilnehmerzahl niedergeschlagen haben dürfte. Positiv Hervorzuheben ist dagegen das disziplinierte Auftreten aller Versammlungsteilnehmer. Das Ziel, am 1. Mai 2017 in Dortmund den nationalen und sozialistischen Protest auf die Straße zu tragen, sowie die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Veranstaltung zu lenken, wurde erreicht, so dass die Bilanz durchaus zufriedenstellend ausfällt!

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