Ärger in der SPD: Huckarder Ratsfrau klebt an Mandat

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Bei der Dortmunder SPD hängt der Haussegen schief – denn eine Huckarder Ratsvertreterin scheint Abmachungen gegenüber der eigenen Partei gebrochen zu haben. Wie das Onlineportal „Lokalkompass“ berichtet, hätte die es im Vorfeld der vergangenen Wahl eine parteiinterne Abmachung gegeben, nach der die Huckarder Sozialdemokratin Susanne Meyer zur Hälfte der Wahlperiode zurücktreten solle, um die jüngeren Kräfte in der Partei zu stärken. Drei Jahre nach der Kommunalwahl 2014 scheint die Sozialdemokratin diese Erinnerung jedoch vergessen zu haben: „Es ist heutzutage nicht verkehrt getroffene Abmachungen einzuhalten damit auch die Jugend rechtzeitig die Chance erhält ins politische Geschehen positiv einzuwirken. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind gefragte Determinanten in der Politik“, analysiert ein unbekannter Autor, der offenbar durchaus eng mit dem Innenleben der Dortmunder SPD vertraut ist. Ob Susanne Meyer, deren wichtiges, lokalpolitisches Ziel es laut Eigenbeschreibung ist, „den Neonazis im Rat, in den Bezirksvertretungen und – wie schon in der Vergangenheit – überall da wo sie ihre menschenverachtenden Hass-Parolen verbreiten, energisch entgegenzutreten“, tatsächlich ihren Posten räumen wird, darf indes bezweifelt werden. Zu eng scheint die rote Ratsfrau in das lokale Parteiengeflecht verankert, zu sehr an ihren Mandaten zu hängen. Und so erleben die Genossen in ihren eigenen Reihen, wie es ist, wenn vor der Wahl etwas anderes gesagt wird, als später in der Umsetzung erfolgt…

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5 Kommentare

  1. Die gesamte SPD ist doch ein einziges, grosses Ärgernis für das Deutsche Volk.

    Ich übersetze mal das Neusprech, nach meiner Meinung.

    „den Wahrheitssagern im Rat, in den Bezirksvertretungen und – wie schon in der Vergangenheit – überall da wo sie ihre deutschfreundlichen Anti-Genozid-Parolen verbreiten, energisch entgegenzutreten“

  2. Die Motivation von Frau Meyer is doch klar, da muss man nur auf Internetseite der SPD-Fraktion Dortmund schauen:

    Zitat:

    “Aufsichtsräte

    Mitglied im Aufsichtsrat Hafen AG
    Stell. Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Dortmund
    Mitglied der Vertreterversammlung des Lippeverbandes

    Meine Ziele:
    Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, der Altersarmut, besonders bei Frauen

    Durch ihre gutbezahlten Positionen in diversen Aufsichträten bekämpft Frau Meyer die (ihre) Arbeitslosigkeit und die (ihre) Altersarmut, besonders bei Frauen (Frau Meyer ist eine Frau, das wird wohl niemand bestreiten können).

  3. Wann treten denn die Mandatsträger der Partei Die Rechte zurück um Platz zu machen für jüngere und unverbrauchte Kräfte?

    • Es hat dort meines Wissens keine parteiinterne Abmachung gegeben. Insofern ist ihre Aussage sinnlos. Das sich eine SPD-Frau anscheinend nicht an eine getroffene Abmachung hält, scheint sie seltsamerweise nicht zu stören. Da ist der Kompass für richtiges Verhalten vielleicht ebenso verstellt?

  4. Frau Meyer bestätigt selber dass es eine Abmachung gibt. Warum hält Sie sich bis heute nicht dran? Kann man eine Abmachung die 2013 getroffen wurde einfach 2017 per Beschluss ändern? In einem Pressebericht erklärt sie, dass sie es für keinen Vertrauensbeweis hält ihren Rücktritt zu fordern. Ich als Wähler vertraue der Spd erst wenn Frau Meyer zurück tritt und sich an die Abmachung aus 2013 hält.

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