Dortmunder Flughafen: 15 Millionen Euro Minus im Jahr 2016

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Wenn ein Verlust von 15 Millionen Euro schon als Erfolgsmeldung verkauft wird, ist der geneigte Leser in Dortmund gelandet: Wie der Lokalsender „Radio 91.2“ berichtet, sei das Minus von etwa 18 Millionen Euro im Jahr 2015 auf rund 15 Millionen Euro im Jahr 2016 zurückgegangen – damit wäre das beste Jahresergebnis seit 2001 erreicht, bilanziert Flughafenchef Udo Mager stolz. Unter Berücksichtigung des Abzuges von Steuern, Abschreibungen und laufenden Betriebsausgaben, reduziert sich das Minus auf unter 2 Millionen Euro – eigentlich sollte es aber nicht das Ziel eines regionalen Flughafens sein, den städtischen Haushalt jährlich zu belasten, sondern zumindest die schwarze Null zu schreiben. Denn auch, wenn der Flughafen in Dortmund bequeme Fluglinien in verschiedene, europäische Länder anbietet, ist er ein teurer Luxus für die Bevölkerung, die wesentlich häufiger auf die großen Flughäfen in Düsseldorf und Köln / Bonn ausweicht. Um den Flughafen Dortmund deshalb mittelfristig zu sichern und zu einer sinnvollen Ergänzung der hiesigen Infrastruktur zu machen, braucht es endlich schwarze Zahlen. Die Alternative dazu wäre der Schlussstrich unter dem Kapitel „Flughafen Dortmund“. Ob dies im Sinne der Mehrheitsbevölkerung ist, darf zwar bezweifelt werden, die Pleitepolitiker, welche für die roten Zahlen verantwortlich sind, wurden und werden jedoch beharrlich weiter in ihre Posten und Aufsichtsräte gewählt, statt am Zufügen weiteren Schadens gehindert.

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4 Kommentare

  1. Bis zur sinnvollen Schließung kann der dortmunder Flughafen prima rund um die Uhr ausschließlich für Rückführungsflüge genutzt werden. Damit würde der Haushalt für viele Jahrzehnte nachhaltig um viele Millionen entlastet und entspannt die Lage auf dem Wohnungsmarkt und Arbeitsmarkt. Weiterhin ist dadurch eine Kriminalitätssenkung zu erwarten. Der dortmunder Flughafen hätte somit doch noch einen äußerst sinnvollen Zweck erfüllt.

    Durch diese humanitäre Hilfsaktion der Heimatflüge unter dem Motto “Gebt Arabien und Afrika ihre Fachkräfte zurück!” könnten vom dortmunder Flughafen sicherlich täglich 2400 Menschen mit ausgeprägten Fachkenntnissen ihren jeweiligen Ländern geschenkt werden. Schließlich sind diese Menschen wertvoller als Gold und wir als Deutsche mit unserer ewigen historischen Verantwortung haben diese Goldmenschen doch gar nicht verdient! Wie können wir es wagen, von Ausländern in unserem Land profitieren zu wollen? Das sind nationalistische Gedanken, die es gilt, durch konsequente Rückführung einzudämmen. Nur ein Nationalist würde den Heimatflügen widersprechen, weil er die fremdvölkischen Fachkräfte den Heimatländern der Fremden vorenthalten möchte. Das ist pure Fremdenfeindlichkeit – Die Lösung dagegen heißt Heimatflüge.

    Wie auf den ersten Blick sofort zu erkennen ist, profitieren alle von diesen Heimatflügen.
    – Flughafen in Dortmund sinnvoll mit Vollauslastung genutzt
    – Haushalt in Dortmund nachhaltig entlastet
    – Die angespannte Lage auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt entlastet
    – Afrika und Arabien ihre goldwerten Fachkräfte geschenkt

    Pro Jahr könnten vom dortmunder Flughafen sicherlich 876,000 menschliche Geschenke wertvoller als Gold an Arabien und Afrika eingeflogen werden. Das wäre die größte humanitäre Hilfsaktion seit Bestand der Bundesrepublik in Deutschland.

    Gemeinsam Heimatflüge gestalten und damit Afrika und Arabien helfen.
    Da haben wir doch alle was davon.

  2. Wofür brauchen wir hier einen Flughafen? Die deutlichsten Auswirkungen sind vielen bekannt: Fluglärm.Unverständlich ist auch die Haltung, etwas vollkommen Defizites auch mit Steuergeldern weiterhin “durchzufüttern”, was sehr wenigen nutzt, aber vielen Verdruss bereitet.

  3. Kleinholthauser on

    Die Stadt Dortmund hat sich ja gegenüber dem Flughafen klar positioniert. Es wird keine vernünftige Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr geben. Auch die Verlängerung der Landebahn ist strittig. Zum Flughafen tingelt weiterhin die Buslinie 440 alle 1/2 Stunde; mögliche Fluggäste am Hautpbahnhof werden per UBahn durch großspurige Ankündigungen und Symbole in Richtung Aplerbeck gelotst, wo sie dann Wind und Wetter ausgesetzt auf einen Bus warten müssen, der sie irgendwann weiterbringt. Lediglich der vom Flughafen selbst betriebene “Airportshuttle” stellt eine direkt Anbindung in die Innenstadt dar. Auch der Anschluß an die Bahn per Bustransfer stellt nicht mehr als eine Behelfslösung dar.

    Welche Fluggesellschaft will so etwas ihren Kunden zumuten?

    Es hätte längst einen Flughafenbahnhof geben müssen, der die DB-Geleise und die Dortmunder UBahn aufnimmt und so eine optimale Anbindung erreicht, wie z.B in Köln/Bonn und Düsseldorf. Baulich wäre das kein Problem, da rund um den Flughafen freies Feld gegeben ist. Mit einer einem internationalen Flughafen angemessenen Verkehrsanbindung und der so wichtigen Verlängerung der Landebahn könnte Dortmund zur No.3 in NRW aufsteigen und wäre nicht mehr nur auf osteuropäische Billiglinien angewiesen, sondern könnte mit attraktiven Zielen Fluggäste locken!

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