Prozess: Bewährung für vielfach vorbestraften, linken Journalisten Marcus Arndt!

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Der hat aber einiges auf dem Kerbholz“ – so fasste ein Beobachter die Gerichtsverhandlung gegen den Dortmunder Journalisten Marcus Arndt, der dem linken, politischen Spektrum zuzurechnen ist und sich auf die Berichterstattung über „Rechte“ spezialisiert hat, zusammen. Arndt musste sich am Donnerstag (20. Juli 2017) vor dem Dortmunder Landgericht in einem Berufungsprozess verantworten, nachdem ihm das Amtsgericht wegen einem Verstoß gegen das Versammlungsgesetz zu einer Geldstrafe verurteilt hatte. Arndt wurde in der ersten Instanz für schuldig befunden, anlässlich einer Kundgebung der Partei DIE RECHTE im März 2015 im Stadtteil Derne im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit – dem Anfertigen von Fotoaufnahmen rechter Demonstranten – eine stichsichere Weste, sowie eine Gaspistole mit sich geführt zu haben, worin das Gericht eine Strafbarkeit nach dem Versammlungsgesetz sah. Vor dem Landgericht begann der Prozess mit einer Überraschung: Heike Geisweid, Rechtsanwältin von Arndt und politisch in verschiedenen, extrem linken Zusammenhängen aktiv, kündigte an, die Berufung auf den Rechtsfolgenausspruch zu beschränken, wodurch die Tat als eingeräumt und die Feststellungen des erstinstanzlichen Gerichtes als bindend gelten. Doch es sollte nicht die letzte Überraschung des Prozesses bleiben!

Marcus Arndt ist vorbestraft und saß im Gefängnis

Durch die teilweise Rücknahme der Berufung zeigte sich schnell, dass Staatsanwaltschaft und Gericht das Einlenken des Angeklagten Marcus Arndt anrechnen – das Gericht folgte letztlich vollständig den staatsanwaltschaftlichen Forderungen, Arndt zu einer reduzierten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 15 Euro (statt zuvor mit einer Tagessatzhöhe von 30 Euro) zu verurteilen, diese Strafe jedoch nicht zu vollziehen, sondern als Verwarnung zur Bewährung auszusetzen. Wenn Arndt in den nächsten zwei Jahren erneut straffällig wird, droht im ein Widerruf dieser Bewährung. Und das ist durchaus möglich: Der vorsitzende Richter verlas während der Verhandlung – unter Protest der Anwältin des Angeklagten und einer schockierten Reaktion ihres Mandanten – den Bundeszentralregisterauszug, wobei er der Anwältin (fast schon beruhigend) erklärte, lediglich die Vorstrafen ab dem Jahr 2000 zu verlesen. Wohlgemerkt, Arndt, der 1971 in Erfurt geboren wurde und in Thüringen aufgewachsen ist, war zu diesem Zeitpunkt bereits 29 Jahre. Doch auch die Verurteilungen nach seinem dreißigsten Geburtstag waren durchaus keine Kavalliersdelikte: Angefangenen von einem noch eher harmlosen Missbrauch von Notrufen, folgte Anfang der 2000er-Jahre zunächst eine Bewährungsstrafe wegen Betrug und anschließend eine weitere Verurteilung wegen eines „Diebstahls im besonders schweren Fall“, wodurch die Bewährungsstrafe widerrufen wurde und Arndt zwischenzeitlich eine Haftstrafe im Gefängnis verbüßen musste. Die – bis dato – letzte Verurteilung Arndts liegt im Jahr 2010, nach eigenen Angaben war er zu diesem Zeitpunkt bereits rund drei Jahre als Journalist tätig, in Dortmund tritt Arndt seit 2014 in Erscheinung und schreibt unter anderem Artikel für das Internetportal „Nordstadtblogger.de“.

Verdacht auf dunkles Geheimnis: Was geschah vor dem Jahr 2000?

Durch den gut gefüllten Zuschauerraum, in dem etwa 15 Aktivisten der Partei DIE RECHTE, sowie zwei Journalisten des WDR platzgenommen hatten, ging ein Raunen, als die Rechtsanwältin Arndts gegen die Verlesung des Bundeszentralregisterauszuges protestierte und nach der Reaktion des Richters, die Verlesung auf die Jahre nach 2000 zu beschränken, äußerten mehrere Besucher einen Verdacht: Marcus Arndt scheint ein dunkles Geheimnis in seiner Vergangenheit zu hüten, das ihm eine Verurteilung vor 2000 eingebracht hat. Während die Verurteilung nach 2000, überwiegend wegen Betrugs- und Eigentumsdelikten, vorgelesen werden, muss es etwas geben, was die Öffentlichkeit um keinen Preis erfahren soll. Schnell verbreiteten sich Gerüchte über eine besonders ehrrührige Verurteilung, beispielsweise wegen eines Deliktes aus dem Vergewaltigungs- und Sexualbereich oder der Kinderpornografie. Beweise, und das sei an dieser Stelle explizit angemerkt, gibt es für eine solche Theorie nicht. Doch nach dem Prozess bleibt die unbeantwortete Frage, was Marcus Arndt, der sich als Journalist in der Öffentlichkeit gerne als „Saubermann“ generiert und regelmäßig die „Empörungskeule“ schwingt, wenn er Nationalisten (häufig fälschlicherweise) Gesetzesverstöße vorwirft, vor dem Jahr 2000 getan. Die Antwort darauf wird kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegeben werden, es dürfte aber sicherlich Nachforschungen geben, um die Personalie „Marcus Arndt“ weiter aufzuhellen.

Angeblicher Überfall: Debatte über Unstimmigkeiten neu entfacht

Bereits in mehreren Situationen hatte es rund um Marcus Arndt in den vergangenen Jahren Zweifel an seiner Vita und seinen Schilderungen gegeben – allen voran der angebliche Überfall, der Arndt in den medialen Mittelpunkt rückte, während (trotz einer eingerichteten, polizeilichen Sonderkommission) keinerlei Anhaltspunkte für Täter gefunden werden konnten. Auch hinsichtlich der mysteriösen „Todesanzeigen“, bei denen angebliche Rechte ein baldiges Ableben linker Journalisten aus Dortmund ankündigten, kam der Verdacht auf, dass diese inszeniert sein könnten – zwar gelang es nie, einen konkreten Beweis dafür zu erbringen, doch einmal mehr trat als Nutznießer der „Todesanzeigen“ Arndt hervor, der sich über eine große Medienaufmerksamkeit freuen konnte. Über all diese Vorgänge berichtete das „DortmundEcho“ in der Vergangenheit ausführlich und selbst das linke „BlockaDo“-Bündnis distanzierte sich zwischenzeitlich von Arndt. Seinerzeit war jedoch unbekannt, dass Arndt auf ein umfangreiches Vorstrafenregister, u.a. eben wegen Betrugsdelikten und dem „Missbrauch von Notrufeinrichtungen“, zurückblickt. Wahrlich keine Vorgeschichte, welche die Glaubwürdigkeit von Arndt erhöht, ganz im Gegenteil.

Letztendlich bleibt zusammenzufassen, dass der linke Journalist Marcus Arndt mit einer Geldstrafe „auf Bewährung“ angesichts seiner zahlreichen Vorstrafen und einer kriminellen Karriere, die seit rund 20 Jahren andauert, durchaus glimpflich davongekommen ist. Durch die Verhandlung wurde jedoch bekannt, wie viele dunkle Flecken die vermeintlich saubere Weste von Arndt, der gute Kontakte zu anderen Lokaljournalisten – und auch zur Presseabteilung der Dortmunder Polizei – pflegt, aufweist. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Öffentlichkeit die bisher verschwiegenen Details erfährt und somit in der Lage ist, sich ein eigenes Bild derjenigen zu bilden, die als „Vorkämpfer gegen Rechts“ medial gewürdigt und gesellschaftlich zelebriert werden!

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10 Kommentare

  1. Stefan Stolze on

    HiHi da er ja noch in Freiheit ist ,sollte er schleunigst an den Bosporus reisen.Niemand wir ihn aufhalten und mit aller Wahrscheinlichkeit wird so einer dort zu seinen bereits einsitzenden Kollegen einquartiert . Aber das müsste diesen Vorreiter der linken Szene erquicken .Denn wer sich sooooooooooooooooo vehement für Multi Kulti einsetzt ,soll das auch mal real erleben .

  2. Ich kann mich an einen Marcus Arndt aus Erfurt erinnern der Skin war und den Kameraden Kühnen damals verehrte. Wäre ja ein komischer Zufall, Alter passt ja

      • Wieso? Ordnest du dich als kriminellen, rechten Kameraden ein?

        Ich distanziere mich von dir ausdrücklich!

        Für das Recht zu kämpfen ist nicht kriminell, sondern erste Bürgerpflicht.
        Linke Kriminelle hinter Gitter zu bringen, mit staatlichen Auftrag, ist keine Freiheitsberaubung, sondern ein rechtsstaatlicher Akt.

        In der Hinsicht tut sich jetzt hoffentlich mal langsam etwas.

        Vielleicht hilft dabei sogar der Heimatschutz der VSA, kriminellen Antifa-“Journalisten” endlich das verbrecherische Handwerk zu legen.
        https://www.youtube.com/watch?v=PQuG9UeV1Lo

  3. Habt ihr eigentlich keine anderen Sorgen, als sich mit Marcus Arndt zu beschäftigen und Fake News zu verbreiten? Marcus kommt weder aus Erfurt noch sind seine Vorstrafen den meisten unbekannt gewesen Ihr W*****

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