Angebliche Attacke auf Linke: Ermittlungen gegen Nationalisten eingestellt

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Im Spätsommer 2016 lieferten zwei angebliche Übergriffe von Rechten auf Linke den Vorwand für eine Kampagne gegen „rechte Gewalt“. Bereits unmittelbar nach den beiden Vorfällen kamen Zweifel an den Schilderungen der vermeintlichen Opfer auf, insbesondere eine Messerattacke, die sich Mitte August 2016 in der Nähe des Westparks ereignet haben soll, erschien nach einer langen Liste von Ungereimtheiten als eine „False-Flag-Aktion“, mit der ggf. Aufmerksamkeit geschaffen werden sollte. Auch ein angezeigter Zwischenfall, der sich Anfang August 2016 im Stadtteil Dorstfeld ereignet haben soll, wirkte so dubios, dass nicht einmal die Polizei, die ansonsten nach jeden Strohhalm, Repressionen gegen Nationalisten voranzutreiben, greift, dem angeblichen Opfer Glauben schenkte. Nachdem das Verfahren wegen der mutmaßlich erfundenen Messerattacke bereits im Februar 2017 erwartungsgemäß eingestellt wurde, da kein Täter zu finden war (und es im Übrigen nach wie vor unklar ist, ob die Tat überhaupt stattgefunden hat), folgte im August 2017, ein Jahr später, schließlich auch die Einstellung des zweiten Verfahrens, das sich gegen zwei namentlich beschuldigte Aktivisten der Partei DIE RECHTE richtete. Ihnen wurde vorgeworfen, zwei Linksextremisten im Bereich des Dorstfelder Hellwegs mit Flaschen beworfen zu haben – mysteriöserweise konnte die Polizei, die wenige Momente nach ihrer Alarmierung eintraf, jedoch weder Täter im Nahbereich feststellen, noch Scherben geworfenen Flaschen oder irgendeinen Beleg, dass überhaupt ein Zwischenfall stattgefunden haben könnte. Stattdessen drängten sich bereits bei den ersten Angaben der Linken Widersprüche auf, die sich bei den weiteren Vernehmungen nur erhärteten. Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens, das wegen (versuchter) gefährlicher Körperverletzung geführt wurde, war deshalb folgerichtig.

Möglicherweise vorgetäuschte Messerattacke nicht aufgeklärt

Durch das Schließen der Akten dürfte sich jedoch auch die letzte Hoffnung erledigt haben, dass die angebliche Messerattacke, die immerhin Anlass für zwei Demonstrationen der linken Szene, sowie die Gründung des „Es reicht“-Bündnisses gewesen war, aufgeklärt wird. Zwar sind die Zweifel an den Schilderungen des angeblich Geschädigten unübersehbar, nicht zuletzt deshalb, weil er erst einen Tag nach der angeblichen Attacke eine Polizeistation aufsuchte und darüber hinaus eine ärztliche Untersuchung der angeblichen Wunde verweigerte, durch die Einstellung des weiteren Verfahrens wird es jedoch auch voraussichtlich keine weitere Möglichkeit geben, Nachforschungen anzustellen, Die umgangssprachlichen „Deckel“ sind auf die Ermittlungen gelegt und von den beiden medial stark beachteten, sowie vom linken Spektrum zur Mobilisierung der eigenen Anhänger genutzten Zwischenfällen bleiben viele Fragezeichen zurück. Wer sich jedoch nicht hinter den Scheuklappen seiner Gesinnung versteckt und beide Vorfälle, sowie die diesbezüglichen Äußerungen und Selbstveröffentlichungen aus dem Umfeld der angeblich Geschädigten kritisch hinterfragt, muss zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass dort „irgendetwas nicht stimmt“. Wer jedoch lediglich vermeintliche Vorfälle gesucht hat, die sich für die eigene Politik instrumentalisieren lassen, wird zufrieden feststellen können, die Stimmung „gegen Rechts“ einmal mehr angeheizt zu haben. Auch, wenn die eigentlichen Gründe am Ende ganz anders gewesen sind.

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1 Kommentar

  1. Das Zweifeln an den Aussagen von Linken entlarvt den #Nazi! Wir #Antifaschisten sind die demokratischen Verbreiter der einzigen wahren Wahrheit. Es muss den antifaschistischen / demokratischen Menschen zwingend alles GEGLAUBT werden! Wer dieser Maxime nicht folgt und gar Beweise von Demokraten einfordert ist ein Antidemokrat und Verschwörungstheoretiker. Das ist antidemokratische Ketzerei, also Rechtsextremismus.
    Wer kritisch hinterfragt, gibt sich als ein Nazi zu erkennen.

    Dieser Artikel ist Hasssprache und muss umgehend gelöscht werden. Ich habe das deshalb an die Amadeu Antonio Stiftung gemeldet.

    Alles glauben gegen Rechts!

    Alerta Alerta Antifa

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