Ausgeraubt: Senior in der Nordstadt überfallen – Festnahme!

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Schon wieder ein Raub, schon wieder in der Nordstadt: Wie die Dortmunder Polizei bekannt gibt, war ein 62-jähriger Mann aus Bad Sassendorf (Kreis Soest) in der Nacht zu Donnerstag (10. August 2017) gegen 1.30 Uhr fußläufig auf der Leopoldstraße unterwegs. Plötzlich näherte sich ersten Ermittlungen zufolge ein unbekannter Mann, der ihm unvermittelt ins Gesicht schlug, ihn festhielt und aus der Geldbörse des Seniors einen dreistelligen Bargeldbetrag nahm. Anschließend flüchtete er in Richtung des Hauptbahnhofes. Während der Täter zunächst entkommen konnte, suchte der Überfallene die nahegelegene Nordwache auf und erstattete Strafanzeige, zunächst gegen Unbekannt. Doch es sollte im weiteren Verlauf der Nacht gelingen, den Kriminellen zu stellen.

Festnahme bei Wiederbegegnung am Hauptbahnhof

Als der Ausgeraubte gegen 4.45 Uhr den Hauptbahnhof aufsuchte (mutmaßlich, um aus Dortmund abzureisen mit einer der ersten Bahnen abzureisen), traute er seinen Augen kaum: Mitten auf dem Bahnhofsvorplatz stand der Mann, der ihn rund drei Stunden zuvor ausgeraubt hatte. Sofort alarmierten Kräften der Bundespolizei gelang es schließlich, den 26-jährigen Mann festzunehmen und dem Gewahrsam vorzuführen. Er soll einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Verhängung von Untersuchungshaft entscheidet. Es ist davon auszugehen, dass der Täter einen Migrationshintergrund hat, mutmaßlich sogar Asylbewerber ist: Dieser Verdacht drängt sich sowohl durch die richterliche Vorführung auf, die offenbar mit einer möglichen Fluchtgefahr begründet wird, sowie durch die Personenzusammensetzung, die regelmäßig um 4.45 Uhr am Bahnhofsvorplatz zu beobachten ist – dort dominieren Menschen nichtdeutscher Herkunft das Geschehen. Über solche Details, aus denen hervorgehen würde, welche Nationalität der Täter hätte, geht die Polizei jedoch nicht ein. Der Tatverdächtige ist gemäß den Angaben der Polizei nämlich ein „Dortmunder“. Und „Dortmunder“, das weiß der interessierte Leser, können seit 50, 25 oder 5 Jahren hier leben, aber eben auch seit 50, 25 oder 5 Tagen. Leichter lässt sich wohl keine Täterherkunft verschleiern und von Problemen ablenken.

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