Mord verjährt nicht: Mobiaktionen in Dortmund-Marten!

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Jedes Jahr finden im August deutschlandweit Aktionen der nationalen Bewegung statt, um auf das Schicksal von Rudolf Heß hinzuweisen, der am 17. August 1987 im Kriegsverbrechergefängnis Spandau tot aufgefunden wurde – während die westliche Propaganda von einem Selbstmord spricht, gehen kritische Historiker von einem Mord aus. Einem Mord, der begangen wurde, um möglicherweise zu verhindern, dass der 93-jährige Heß seine Entlassung noch erleben würde und somit möglicherweise brisante Informationen an die Öffentlichkeit dringen könnten. Jüngst berichtete sogar das russische Internetportal „Sputniknews“ über die zahlreichen Ungereimtheiten im Fall Rudolf Heß, auch der Sender N-TV strahlte im Jahr 2004 einmalig den Film „Geheimakte Heß“ aus, der als geschichtlicher Durchbruch galt, jedoch auf massiven, politischen Druck nicht weiter im Fernsehen verbreitet wurde. Anlässlich des 30. Todestages von Rudolf Heß und der bis heute nicht vorangeschrittenen Aufklärung seiner Todesumstände, findet am 19. August 2017 eine Demonstration in Berlin statt, die unter dem Motto: „Mord verjährt nicht: Recht statt Rache. Gebt die Akten frei!“ steht und sich dafür einsetzt, endlich nach den mutmaßlichen Mördern von Heß zu fahnden, die sich bis heute auf freiem Fuß befinden. Auch in Dortmund unterstützen Aktivisten die Versammlung, neben zahllosen Aufklebern, die im Stadtbild zu finden sind und für die Demonstration werben, fanden aktuell augenscheinlich im Stadtteil Marten umfangreiche Werbeaktionen statt.

Sonderseite dokumentiert Aktionen rund um den 17. August

Auf der eigens eingerichteten Sonderseite www.unvergessen.xyz werden die zahlreichen, bundesweiten Aktionen dokumentiert und gebündelt veröffentlicht. Zu sehen sind dort diverse Bilder der Aktivitäten, mit denen im westlichen Dortmunder Stadtteil Marten Öffentlichkeit für die Versammlung, sowie vor allem auch für die Hintergründe, hergestellt werden soll. Wie stark dies gelingt, liegt an jedem Einzelnen – nicht zuletzt findet sich auf der Seite deshalb auch ein Aufruf, der zum Mitmachen auffordert, um anlässlich des 30. Jahrestages auf einen (fast) vergessenen Mord hinzuweisen!

Nachfolgend weitere Bildimpressionen:

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