Über 250 Fälle von Missbrauch: Kinderschänder muss sich vor Landgericht verantworten!

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Vor dem Dortmunder Landgericht muss sich seit Dienstag (29. August 2017) ein 66-jähriger Mann verantworten, dem vorgeworfen wird, die Enkelin seiner Lebensgefährtin über 250 Mal sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem gebürtigen Kasachen vor, über einen Zeitraum von sieben Jahren zahllose Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern, sowie Schutzbefohlenen begangen zu haben, außerdem hatte der Mann mehrere tausend Bilder kinderpornographischen Inhaltes besessen, die fast ausschließlich die im Juni 201 geborene Enkelin zeigen sollen. Wie die Staatsanwältin im Rahmen der Anklageverlesung ausführte, begannen die Übergriffe Mitte 2009 und wurden erst 2016 bekannt, nachdem das Mädchen erneute Sexattacken zurückwies und sich offenbarte. Die Peinigungen, die Voldemar M. vorgeworfen werden, reichen vom „Befummeln“ des Mädchens bis hin zum Eindringen in ihren Körper, sowie der Anfertigung von rund 4000 Nacktaufnahmen in eindeutigen Positionen, teils dokumentieren diese sogar die Vornahme sexueller Handlungen. Selbst für erfahrene Juristen sind die Vorwürfe gravierend und schockierend, wie den Ausführungen des vorsitzenden Richters der Jugendschutzkammer zu entnehmen war. Er fand zugleich deutliche Worte in Richtung des Angeklagten, mit denen er zumindest einen Teilerfolg verbuchen konnte.

M. gesteht belegbare Taten und leugnet weitere Übergriffe

Keinen Zweifel ließ der Richter an seiner Absicht, eine hohe Freiheitsstrafe zu verhängen, wenn sich die vorgeworfenen Taten bewahrheiten sollten, für welche die dokumentierten Bilddateien zumindest ein starkes Indiz sind. Er empfahl dem Angeklagten deshalb, im Rahmen einer möglichen Schadensbegrenzung (sofern angesichts solcher Vorwürfe das Wort überhaupt verwendet werden kann), mit einem Geständnis die Vernehmung des heute sechzehnjährigen Mädchens zu ersparen, das bei den ersten Übergriffen gerade einmal acht Jahre alt gewesen war. Nach Beratung mit seinem Rechtsanwalt ließ der Angeklagte über diesen eine Einlassung vortragen, in der er alle Übergriffe, die sich zwischen 2009 und 2011, sowie im Jahr 2016 ereigneten, einräumte – diese waren jedoch ohnehin auf den Beweisbildern, die der Angeklagte in seiner kinderpornographischen Sammlung dokumentierte, jedoch ohnehin nachweisbar. Durch den Richter erfolgte deshalb ein eindringlicher Hinweis, bis zum nächsten Verhandlungstag noch einmal nachzudenken, ob nicht auch die Übergriffe zwischen den Jahren 2011 und 2016 eingeräumt werden sollen, andernfalls sei eine gerichtliche Vernehmung des missbrauchten Mädchens, das sich mittlerweile in therapeutischer Behandlung befindet, unausweichlich.

Emotionen auf Gerichtsflur, eiskalter Täter auf Anklagebank

Wie groß die persönliche Belastung für die Familie des betroffenen Mädchens ist, zeigte sich schon auf dem Gerichtsflur, als der Mutter des Opfers in einer Pause, die nach Verlesung der Anklageschrift stattfand, beim Anblick des Sextäters Tränen über die Wangen liefen. Jener Mann, der einen Teil der Taten bereits eingeräumt hat und das Leben eines unschuldigen Kindes zerstörte, um seine perversen Vorstellungen zu befriedigen. Ob der Mann dafür jemals eine gerechte Strafe erhält, selbst, wenn er zu einigen Jahren Haft verurteilt werden sollte, darf bezweifelt werden. Bisher hielten sich die staatlichen Sanktionen ohnehin in Grenzen: Der Angeklagte befindet sich nach wie vor auf freiem Fuß und wird eine eventuelle Gefängnisstrafe wahrscheinlich aus der Freiheit heraus antreten. Ein Umstand, der von Angehörigen zu Recht als Schlag ins Gesicht empfunden werden muss. Selbst, wenn am Ende 4 bis 7 Jahre Haft verhangen werden, die nach aktuellem Stand, je nach weiterem Verhalten des Angeklagten im Verfahrensverlauf, zur Debatte stehen.

Fortgesetzt wird der Prozess am Donnerstag (7. September 2017) um 9.15 Uhr am Dortmunder Landgericht, aller Voraussicht nach in Saal 129. Die Verhandlung ist öffentlich und kann von jedermann mitverfolgt werden. Eine Gelegenheit, von der viel mehr Bürger Gebrauch machen sollten, um solche Einblicke in die dunkelsten Vorgänge unserer Stadt zu erhalten. Von den Vertretern der etablierten Massenmedien war nämlich, wie leider nur allzuoft, niemand vor Ort, um dem Verfahrensablauf zu folgen.

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11 Kommentare

  1. Klasse, dass hier über die anstehenden Termine informiert wird, würde ich mir jedoch öfter wünschen. Ist es für Nicht-Juristen irgendwo einsehbar, wann, wo und gegen wen öffentliche Gerichtstermine anstehen.
    Eine Übersicht bezüglich Kinderschändern und Antifaschisten wäre eventuell brauchbar!
    Am hier genannten Donnerstag kann ich leider nicht, würde so einen Termin aber gerne mal wahrnehmen!

  2. OT, aber hoffentlich kippt da nicht zufällig ein Eimer Farbe um:

    http://www.dortmund24.de/dortmund/riesengraffiti-im-nazikiez-so-zeigt-die-stadt-farbe-gegen-rechts/

    RIESENGRAFFITI IM „NAZIKIEZ“: SO ZEIGT DIE STADT FARBE GEGEN RECHTS

    Das ist mal eine ungewöhnliche Aktion! Normalerweise geht die Stadt in vielen Fällen gegen Graffiti und anderen Hausbemalungen mit Bestrafung vor. Doch mit der Aktion „Bunt statt braun“ wandelt sich das Blatt. Riesige Symbole sollen in der Stadt entlang des Hellwegs zu sehen sein.

    Es ist rund, strahlt in Gelb, Grün und Orange und enthält einen Schmetterling – das Symbol, mit dem die Stadt ein Zeichen gegen Rechts zeigen will. „Bunt statt braun“ steht in großen Buchstaben in dem Logo, das Rechtsgesinnten in unserer Stadt zeigen soll, wie die große Mehrheit tickt.

    Aktion startet auf Wilhelmplatz

    Kurios: Die Aktion startet am 1. September ausgerechnet auf dem Dorstfelder Wilhelmplatz. Der Ort, den die rechte Szene in Dortmund häufig für sich beansprucht – etwa bei Demonstrationen und Mahnwachen. Dort soll das „Bunt statt braun“-Logo mit einem Durchmesser von zehn Metern auf den Platz gemalt werden. Die Schablonen für die Bemalungen entlang des Hellwegs sind nur 50 Zentimeter lang.

    Das sind weitere Termine im Rahmen der Kampagne „Bunt statt braun“:

    8. September: Projekt „Auf Augenhöhe“ Arthur-Schulze-Engel Platz mit den Falken Dortmund und der Künstlerin Astrid Halfmann

    8. September (15 bis 19 Uhr): Künstlerische Aktion auf dem Vorplatz der Freievangelischen Kirchengemeinde am Körner Hellweg mit Era Freidzon und Jugendlichen

    9. September (18 bis 22 Uhr): Kulturabend im Gemeindehaus der Freievangelischen Kirchengemeinde am Körner Hellweg

    12. September (9 bis 16 Uhr): Künstlerische Aktion auf dem Vorplatz der Ev. Kirchen Brackel mit Era Freidzon und Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.

    14. September (12 bis 14 Uhr): Abschlussveranstaltung Poetry Slam in der Aula Am Ostwall

    15. September (9 bis 16 Uhr): Künstlerische Aktion auf dem Vorplatz des Hauses Lucia in Wickede mit Era Freidzon und Schülerinnen und Schüler des Immanuel- Kant-Gymnasiums.

    16. September (15 bis 22 Uhr): Abschlussveranstaltung Open Air Konzert „Bunt statt braun“ an der Jugendfreizeitstätte Brackel (umsonst und draußen)

    • Antiweiße sagen und schreiben „Bunt statt braun“. Was damit in Wirklichkeit gemeint ist, sagen sie nicht. Es bedeutet nämlich, daß eine Region in der noch Weiße leben verändert werden soll. Die Weißen gelten als die „Unbunten“, die durch „Bunte“ (= Nichtweiße) ausgetauscht werden sollen. Das ist in Wahrheit die Agenda von „Bunt statt braun“ !

      Antiweiße wollen nicht, daß es noch Gebiete gibt, in denen die Weißen unter sich bleiben und damit weiße Nachfahren bekommen. Ihre Agenda für den Weißen Genozid tarnen sie als „Kampf gegen Rechts / Rassisten / Nazis“. Die Antiweißen sind es aber die, sich falsch verhalten, da ihre Agenda darauf abzielt, daß es keine weißen Menschen mehr gibt. Und das ist logischerweise ein schweres Verbrechen. Eine bestimmte Ethnie (in diesem Falle die Weißen) abzuschaffen erfüllt den Tatbestand vom Genozid.

      Wenn ein weißes Land „bunter“ werden soll, so heißt dies in Wahrheit, daß die Nichtweißen dort mehr und die Weißen weniger werden sollen.

      Antiweiße fordern, daß weiße Länder und NUR diese „bunter“ werden sollen, während asiatische und afrikanische Länder für die Antiweißen mit 100% Asiaten und 100% Schwarzen bereits „bunt“ genug sind. Weiße Länder sind für Antiweiße erst dann „bunt“ genug, wenn es dort keine Weißen mehr gibt.
      100% „bunt“ = 0% Weiße Menschen.

      „Bunt“ ist nur ein Tarnwort für den Weißen Genozid!

  3. Die Partei Die Rechte, die lt Programm angeblich auf dem Boden des Grundgesetzes steht, mißachtet das grundgesetzliche Verbot der Todesstrafe, das dann auch für einige Anhänger der rechten gelten würde, denn es gibt vorbestrafte Parteimitglieder bzw NPD-Anhänger, die wegen Kindesmißbrauch rechtskräftig verurteilt wurden….

    Also verlangt diese Partei, dessen Organ ja das DortmundEcho ist, nicht verfassungsgemässe Strafen.

    Was kommt morgen? Konzentrationslager? Euthansasieprogramme für Behinderte?

    Ab 2020 seid ihr Geschichte

    • @ Dorstfelder

      Sie werden auch in absehbarer Zukunft “Geschichte sein”, “Dorstfelder” … sofern Sie der eurasisch-kaukasischen Menschenrasse angehören und/oder europäischen Ursprungs sind.- Ihr Ende wird dann nicht durch die “brandgefährlichen” Rechten eingeläutet, welche an diesem Tag sowieso nur noch rudimentär vorhanden sind oder vielleicht sogar überhaupt nicht mehr existieren werden … sondern durch die allseits “für ihre Toleranz und Rücksichtnahme” und “für ihre Hilfsbereitschaft und Menschenfreundlichkeit” bekannten Islamisten, welche in diesem Land dann die Mehrheit stellen werden und in der Regierung durch entsprechende Parteien vertreten sind.-
      Seien Sie vorgewarnt, wenn Sie einen anderen Glauben als den des Islam zelebrieren oder weiterhin eine freiheitlich-demokratische Lebensweise ausüben möchten, … dann dürfen Sie bei einigen Zeitgenossen keine Gnade erwarten, … außer natürlich, Sie konvertieren und bekennen sich zwangsweise zum Islam.-
      Sie wissen ja, “Islam bedeutet Frieden”.- Aber wenn Sie sich in der islamischen Welt umschauen, dann erkennen Sie, wieviel Hohn dieser Spruch in sich trägt.- Glaubensminderheiten, wie die christlichen Jesiden, werden von den Moslems rigoros unterdrückt,verfolgt und getötet.-
      Außerdem sind seit den Terroranschlägen von Madrid 2004 in den letzten 13 Jahren ein Vielfaches an Menschenleben durch Terroranschläge oder sonstige Gewalttaten von Moslems zu beklagen als es die “Rechten” je vermocht hätten, … weil “der Islam eben nach Ansicht mancher Frieden bedeutet” … aber leben Sie weiter in Ihrer Traumwelt, … es folgt ein böses Erwachen !!!-
      Ach ja, … sollten Sie ebenfalls über einen orientalischen oder afrikanischen Migrationshintergrund verfügen, dann können Sie sich gelassen zurücklehnen, … Ihnen wird dann nichts geschehen !-

    • Ach Gott, in der “Verfassung” steht so einges drin an das sich kein Demokrat hält.
      Angriffskriege (von rot/grün gegen Jugoslawien geführt) oder die vorgeschriebene Ausweisung von abgelehnten Asylanten nur mal so als Beispiel.

      Komischerweise heulen Typen wie Dortsfelder nur Rotz und Wasser wenn es gegen Kinderschänder geht. Gegen ein pasr tausend tote jugoslawische Zivilisten hat Dortsfelder aber nichts einzuwenden, “Verfassung” hin oder her.

      • “Dorstfelder” interessiert das #Grundgesetz auch kein Stück mehr, wenn es um den Asylparagrafen geht.

        Die UN-Völkermordkonvention wird ihn ebenfalls nicht interessieren, wenn Weiße die Opfer sind.

        Übrigens werden viele US-Drohnen von Militärstützpunkten in Deutschland gesteuert, die dann töten. Da habe ich vom “Dorstfelder” aber noch nichts vernommen, daß dies doch grundgesetzwidrig sei….
        ———————————-
        Claudia Roth kennt das Grundgesetz nicht / Demokraten brechen das Grundgesetz permanent
        https://www.youtube.com/watch?v=CDpOhGNVqb4

    • “Ab 2020 seid ihr Geschichte”….. ?

      Bist du für oder gegen den Weißen Genozid?

      “Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein”

      “Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft”

      Was kommt morgen mit der Dämonkratie?

      Hier zu sehen
      https://www.youtube.com/watch?v=vBb3yqf7Kok

    • Letztere laufen in einigen Bundesländern seit der Wende bereits wieder.
      Das Prägnante daran diesmal:Die ‘Behinderten’ werden aus Gesunden,oft politisch Andersdenkenden geschickt über Arbeitslosigkeit und Ärzte vorher erst generiert.

  4. Pingback: Milde Strafe für Hörder Kinderschänder, weil das DortmundEcho über den Prozeß berichtete – DIE RECHTE

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