Wahlkampf: Sie hängen wieder … Plakate

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Seit Samstagnacht (12. August 2017) dürfen die Parteien ihre Wahlplakate für die diesjährige Bundestagswahl im öffentlichen Raum Dortmunds verbreiten. In den nächsten sechs Wochen lächeln selbsternannte Volksvertreter und jene, die es werden wollen, von Plakaten und Stellwänden entgegen, die größten Versprechungen werden gemacht oder mit sinnentleerten Sprüchen vom Fehlen politischer Inhalte abgelenkt. Ob ein solcher Plakatwahlkampf insgesamt tatsächlich im Internetzeitalter noch zielführend ist, gilt zwar als umstritten, letztendlich mag aber keine Partei darauf verzichten, solange die Konkurrenz auf Wahlplakate zurückgreift – besonders für kleine Parteien, die nicht über eine vergleichbare Medienwahrnehmung wie die Etablierten verfügen, bietet der Straßenwahlkampf zudem häufig die einzige Möglichkeit, im nennenswerten Umfang Wähler zu erreichen. Kaum eine Laterne, an denen in den nächsten Wochen nicht zeitweise die Konterfeis von Christian Lindner, Martin Schulz oder Angela Merkel befestigt werden – jene Parteien, deren Politik am schärfsten kritisiert wird, setzen in ihrem Bundestagswahlkampf nicht einmal mehr auf inhaltliche Aussagen, sondern führen einen Personenwahlkampf, der leider allzuhäufig vom Wähler, der sich oftmals für ein vermeintlich „kleineres Übel“ entscheidet, mit hoher Zustimmung quittiert wird. So bieten die Straßen in den nächsten Wochen auch ein Spiegelbild des Zustandes, in dem sich das parteipolitische System der Bundesrepublik derzeit befindet. Und spätestens in den Tagen nach dem 24. September 2017 sind die Visagen der etablierten Politiker auch wieder aus dem Stadtbild verschwunden – es bleibt jedoch ihre Politik und es darf mit Spannung erwartet werden, welche Maßnahmen nach dem Wahltag eiligst beschlossen werden, die im Wahlkampf nicht einmal thematisiert worden sind. Der berühmt-berüchtigte „Mehrwertsteuer-Kompromiss“ zwischen CDU (im Wahlkampf: keine Erhöhung) und SPD (im Wahlkampf: Maximal 2 Prozent Erhöhung) , in dessen Rahmen die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent stieg, also mehr, als es selbst die Ankündigung der SPD gewesen war, von dem Einknicken der CDU ganz zu schweigen, lässt grüßen. Erfreulicherweise bietet der Wahlkampf aber auch ausreichende Möglichkeiten, denjenigen, die für diese Politik verantwortlich sind, in verschiedenen Formen deutlich zu machen, dass ihr Handeln auf Widerspruch stößt. Mitunter auch beim praktischen Umgang mit etablierter Wahlpropaganda.

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3 Kommentare

  1. Auf den Asozialdemokratischen Plakaten sollte aber auch herausgestellt werden , wie hoch die Gefährdungslage ist .Das vergessen die ganz gerne ,weil diese Gefahr von denen herbeigeführt wurde . Und bei der anderen Fraktion wurde vergessen darzustellen das in kurzer Zeit über eine Millionen BRiD Gäste ins Land geholt wurden . Viele mit feindlichen Absichten . Besonders wichtig ist es zu erwähnen,das M gerne noch mehr rein holen will . Dies generiert Risiken für die Sicherheit der Menschen , was eigentlich zu verhindern sein sollte . Manchmal vergisst die Polit Bagage das sie SCHADEN VOM DEUTSCHEN VOLK abwenden müssen .

    • Ein deutsches #Volk gibt es doch gar nicht. Daher kann man auch kein Schaden von diesem Volk abwenden.
      Wichtig ist nur, daß wir uns um Völker kümmern und sorgen, die es auch wirklich gibt und die ein eigenes Land haben, so wie das syrische und insbesondere das jüdische Volk.

      Martin Schulz von der SPD:
      „Für mich existiert das neue Deutschland nur, um die Existenz des Staates Israel und des jüdischen Volkes sicherzustellen.“

      Angela Merkel von der CDU:
      „Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir, waren der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar. Und wenn das so ist, dann dürfen das in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben.“

      Frauke Petry von der AfD:
      „AfD ist einer der wenigen Garanten jüdischen Lebens“

      Wie man sieht, herrscht hier durch alle demokratischen Parteien hindurch absolute Einigkeit und selbst die AfD hat verstanden, wie man sich im neuen Menschland zu verhalten hat.

      Es ist demnach für uns alle Staatsräson, daß jüdische Volk und Israel mit allen Mitteln zu beschützen, zu bewahren und gegen alle Angriffe zu verteidigen. Dies ist die 1. Aufgabe der Deutschen. Die 2. Aufgabe ist es, für Migranten eine neue, tolle Heimat im Menschland (ehemals Deutschland) zu bieten.

      An die Adresse aller Rechten, die vom Erhalt des deutschen Volkes reden, gibt es auch hier eine ganz deutliche, demokratische Aussage von der ehemaligen Familienministerin Renate Schmidt von der SPD:
      „Die Frage, (ob die Deutschen aussterben), das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“

      Wenn wir also vor jüdischen Einrichtungen genug bewaffnete Soldaten aufstellen, ist alles in bester Ordnung. Das reicht. Da können wir ruhig jedes Jahr 2 bis 5 Millionen Flüchtlinge aufnehmen. Die Kosten sind kein Problem, da erscheint dann das deutsche Volk wieder und kann seiner Rolle / seiner ewigen Schuld gerecht werden. Wir Demokraten freuen uns nicht so sehr auf die Bundestagswahl, sondern viel mehr auf das was danach kommt. Viele Millionen Menschen wertvoller als Gold können dann wieder herzlich willkommen geheißen werden. Vor den Wahlen macht sich das nicht ganz so gut beim Wähler.

      Mehr Merkel – Mehr Migration wagen!

      Alerta Alerta Antifa

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