Weitere Mobiaktionen für Demo am 19.8. in Berlin-Spandau!

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„Mord verjährt nicht“ – deutschlandweit finden in diesen Tagen öffentliche Aktivitäten statt, um auf eine Demonstration hinzuweisen, die am 30. Todestag von Rudolf Heß in Berlin Spandau stattfindet. Auch in Dortmund kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren Mobilisierungsaktionen, über die u.a. auf dem „DortmundEcho“ bereits berichtet worden war (1, 2, 3). Mittlerweile sind im gesamten Stadtbild Dortmunds gefühlt tausende Flugblätter und Aufkleber, sowie hunderte Plakate zu finden, mit denen Aufmerksamkeit für das Thema „Mord an Heß“ geschaffen wird und kaum einem politisch Interessierten dürfte entgangen sein, dass die nationale Opposition am 19. August in Berlin aufmarschieren wird. Bisher verschweigt die Presse die lokale Mobilisierung zwar, der linksgerichtete Blog „Nordstadtblogger“ titelte jedoch jüngst einen Bericht über die Verfolgung von Senioren, die im Verdacht stehen, zwischen 1933 und 1945 Straftaten im dritten Reich begangen zu haben, unter dem Motto „Mord verjährt nicht“ – eine Anspielung, die sicherlich, gerade zum jetzigen Zeitpunkt, nicht zufällig gewesen ist. Auch am Todestag selbst kam es in der Westfalenmetropole offenbar zu einer weiteren, öffentlichkeitswirksamen Aktion!

Großflächige Parole auf Zug zwischen Dortmund und Wuppertal

Zugfahrern zwischen Dortmund und Wuppertal bot sich am Donnerstag (17. August 2017) ein ungewohnter Anblick: Auf dem Regionalexpress der Linie 4 prangte in großen Buchstaben die Aufschrift „Rudolf Heß: Das war Mord!“, die offenbar zuvor von Unbekannten angebracht worden war. Der Dortmunder Kreisverband der Partei DIE RECHTE wurde ebenfalls auf die ungewöhnliche Protestaktion aufmerksam und hat auf seinem Youtube-Account ein Video des einfahrenden RE 4 veröffentlicht:

Nachfolgend einige weitere Impressionen aktueller Mobiaktionen aus Dortmund:

Quelle: Stahlfeder Fotografie


Quelle: Stahlfeder Fotografie


Quelle: Anonyme Einsendung aus dem Stadtteil Rahm

Es ist bereits jetzt erfreulich festzuhalten, dass viele verschiedene Menschen unabhängig voneinander sowohl die Werbetrommel für die Demonstration in Berlin-Spandau rühren, als auch mit ihren vielfältigen Aktionen den Tod von Rudolf Heß allgemein wieder ins Gedächtnis rufen. Die Forderung ist klar: Gebt die Akten frei: Mord verjährt nicht! Recht statt Rache! Und sie wird in diesem Jahr zentral in Berlin auf die Straße getragen. Nutzt die verbleibenden 48 Stunden bis zur Demonstration, macht ein letztes Mal mobil und sucht euch Anreisemöglichkeiten. Sorgt dafür, mitzuhelfen, ein würdiges Bild des besseren Deutschlands zu vermitteln. Beachtet insbesondere die internen Auflagen des Veranstalters, sowie die Bitte, in weißer (!) Oberbekleidung zu erscheinen. Tragt dazu bei, von Spandau aus ein Zeichen zu senden. Auf nach Berlin!

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