NRW

DIE RECHTE kandidiert in NRW nicht (!) zur Bundestagswahl!

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In wenigen Tagen ist es soweit und in Deutschland wird wieder einmal ein neuer Bundestag gewählt. Wirklich interessant scheint der Ausgang der Wahl nicht zu sein, denn rund 80 Prozent der Wähler halten weiterhin den Parteien die Treue, die unser Land herabgewirtschaftet haben und werden für eine Fortsetzung der Merkel-Herrschaft sorgen. Etwas spannender ist dagegen das Abschneiden der medial hofierten Protestpartei AfD, die mit überfremdungskritischen Parolen rechtsgerichtete Protestwähler hinter sich vereint, wenngleich die Parteiführung offiziell um eine Abgrenzung zu Nationalisten oder gar nationalen Sozialisten bemüht ist. Auf noch geringerem Level ist unter den „sonstigen Parteien“ auch die Frage interessant, wie stark die NPD als traditionelle Rechtspartei unter der AfD zu leiden hat, die neben breiteren Wählerschichten im Spektrum der „Wutbürger“ mittlerweile auch unter Stammwählern der nationalen Partei wildert, die nach einer Hochphase Anfang der 2000er-Jahre derzeit eine schwere, mitunter richtungsweisende Phase durchlebt. Nicht antreten zur Wahl wird dagegen in Nordrhein-Westfalen die nationale Oppositionspartei DIE RECHTE, die in Dortmund insbesondere auf lokalpolitischer Ebene aktiv ist: Nach der Teilnahme an der Landtagswahl im Mai 2017, wird der nächste, parlamentarische Schwerpunkt auf die Kommunalwahl im Herbst 2020 gelegt, bei der (voraussichtlich) keine Prozenthürde gilt und der Einzug einer starken, rechten Ratsfraktion erklärtes Ziel ist. Lediglich in Baden-Württemberg findet sich DIE RECHTE auf dem Stimmzettel, dort werden diverse Direktkandidaturen mit einer Landesliste unterstützt.

Diskussionen um Wahlempfehlungen im nationalen Spektrum

„Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten“ – diese alte Weisheit ist nicht neu, aber es überrascht immer wieder, wie versucht wird, Wahlen als politisches Allheilmittel darzustellen. Sicherlich, es gibt gute Gründe für rechte Parteien, bei Wahlen zu kandidieren, nicht zuletzt lukrative Finanzierung nationaler Arbeit durch den Staat selbst, sowie eine breite Bühne für die eigene Öffentlichkeitsarbeit, aber Träume von einem Erlangen der Macht über 50 % + X gehören doch eher ins Reich der Phantasie. Vielmehr kann parlamentarische Arbeit nur ein Teil nationaler Politik sein, der in Ergänzung zum täglichen Aktivismus und dem Vorantreiben gesellschaftlicher Prozesse steht, etwa im eigenen Stadtteil, in der Firma oder an der Uni. Nur mit einer breiten Front ist es wirklich möglich, Veränderungen zu erreichen, ganz ohne Gerede von „Schicksalswahl“, denn auch ohne den 24. September 2017 befinden wir uns in schicksalhaften Zeiten, die jedoch durch den Urnengang kaum beeinflusst werden. Andersherum kostet es auch nichts, ein Kreuz zu setzen und damit beispielsweise einer nationalen Partei zu helfen, in die Parteienfinanzierung zu gelangen oder eine konservative Opposition im Bundestag zu stärken, die Politiker der etablierten Parteien aus den Ämtern verdrängt. Besorgniserregend wird es jedoch, wenn plötzlich eine Identifikation mit den Zielen einer solchen Organisation stattfindet, die lediglich in wenigen Ansätzen mit den Forderungen von Nationalisten oder gar nationalen Sozialisten übereinstimmt.

An dieser Stelle sei als Diskussionbeitrag der Artikel „Gedanken zum AfD-Hype rund um die Bundestagswahl“ empfohlen, der von DIE RECHTE – Stadtrat Michael Brück auf dem Blog des „Antisem Versandes“ publiziert worden ist, sowie ein Videobeitrag des Projektes „Der dritte Blickwinkel“ mit dem Titel „Macht ist Recht“.

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4 Kommentare

  1. Also das finde ich sehr Schade. Dann muss ich die Erststimme wohl der 5tbesten Partei AfD geben bäääh und die Zweitstimme der NPD der immerhin 2tbesten nationalen Partei die ich nach 18 Jahren treuer Dienste wegen Streit zwischen dem Ordnerdienst und meinen AN-Freunden verlassen habe. Ich hab ja auch schon im Vorfeld massiv NPD Aufkleber verklebt weil nix anderes mehr da war um die ganze Linke Kacke zu überkleben.Dann werde ich wohl Sebastian Richard Schulze meine Stimme in den Rachen werfen, mangels nationaler Alternative. Der dritte Weg ist hier sehr aktiv, ich frage mich wie so die alten Strasseristen hier nix wahlkampftechnisch auffe Kette kriegen, sonst würde ich deren Kandidaten wählen. Der Nachbarswahlkreis Minden 1 ist übrigens der Wahlkreis 88 ^^

  2. Ich wünsche mir und hoffe inständig, dass die werte Leserschaft morgen zur Wahl geht.
    All die Menschen die noch an unser Volk als Gemeinschaft glauben, haben die verdammte Pflicht morgen eine Partei zu wählen – auch wenn diese mit Fehlern und uns nicht in allem passenden Aussagen einhergeht- die unser gebeuteltes Volk und geschundenes Vaterland wieder aufRECHT gehen und darstehen lässt.
    Also. GEHT BITTE zur WAHL!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Pingback: ZDF-Drehschreibe berichtet über DIE RECHTE in Dortmund – DIE RECHTE

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