3. Oktober: 50 Aktivisten protestieren auf „Platz der deutschen Einheit“ in Dortmund!

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Bereits im zweiten Jahr in Folge führte DIE RECHTE auf dem „Platz der deutschen Einheit“, der 2016 eingeweiht wurde, eine Protestaktion durch: Zentral zwischen Hauptbahnhof und Katharinentreppen gelegen, fanden sich am 3. Oktober 2017 rund 50 nationale Aktivisten ein. Bezeichnenderweise war zu Beginn der Versammlung nicht ein einziger Gegendemonstrant anwesend – ein Zustand, der wohl in einer westdeutschen Großstadt nahezu einmalig ist und sich erst zum Ende der Versammlung änderte, als rund 40 Antifaschisten von einer linksextremen Demonstration in Hamm zurückgekehrt waren. Bei insgesamt gutem Wetter konnte die Mahnwache in der Dortmunder Innenstadt ohne größere Komplikationen durchgeführt werden, mehrere Redner thematisierten die geschichtliche Einordnung des 3. Oktobers, einem willkürlich gewählten Tag, der für den Zusammenschluss von West- und Mitteldeutschland steht. Gleichzeitig riefen sie auf, im Geiste des 17. Juni 1953 und des November 1989 weiterzukämpfen, um einen erneuten Systemwechsel in Deutschland herbeizuführen. Über 25 Jahre nach dem Mauerfall, gehen in vielen deutschen Städten wieder Menschen auf die Straße, die der Ruf „Wir sind das Volk“ eint und deren Ziel es ist, ein morsches, politisches Gebälk zum Einsturz zu bringen. Um das Anliegen zu verdeutlichen, wurden zudem an die zahlreichen Passanten Flugblätter verteilt.


Nationaler Protest in der Dortmunder Innenstadt

Peinlicher „Antifa-Angriffsversuch“ sorgt für kurze Turbulenzen

Während die Veranstaltung insgesamt störungsfrei blieb, kam es kurz vor Beendigung der Mahnwache zu einigen Turbulenzen: Die Polizei hatte offenbar nicht einkalkuliert, dass sich etwa 40 Antifaschisten auf der Rückreise aus Hamm befinden und gegen die rechte Mahnwache protestieren könnten. Die Antifaschisten ihrerseits, die bis dato offenbar nicht im Fokus polizeilicher Maßnahmen standen, stürmten plötzlich unter lautem Geschrei in Richtung der rechten Versammlung, in deren Nahbereich sich zu diesem Zeitpunkt keine fußläufigen Polizeibeamten aufhielten. Während die nationalen Aktivisten von einem bevorstehenden Angriff ausgingen und mitunter davon ausgehen mussten, ggf. im Rahmen des Notwehrrechtes gegen einen anrennenden, linken Mob vorgehen zu müssen, verlangsamten die Genossen jedoch in etwa 15 Meter Entfernung ihren Ansturm und blieben abrupt stehen. Erst, als sich eine Polizeikette zwischen die Antifaschisten und die Kundgebungsteilnehmer geschoben hatte, begannen die üblichen, volksfeindlichen Parolen. Offenbar besteht ein elementarer Bestandteil linker Politik aus Posertum, viele Genossen wären wohl in einem Fußballstadion besser aufgehoben und bräuchten sich anschließend keine Heldengeschichten über den „antifaschistischen Kampf“ ausdenken. Letztendlich blieb dieser Zwischenfall deshalb nicht mehr als eine Randnotiz, nach wenigen Minuten ging die Veranstaltung planmäßig bis zu ihrem Ende weiter. Die Polizeiführung reagierte im Übrigen während des gesamten Einsatzes besonnen (was auch nicht immer üblich ist, weshalb dies durchaus angemerkt werden kann ) und kompetent, wenngleich sich einzelne Beamte beim linken „Anrennen“ kurzzeitig unverständlicherweise dazu veranlasst sahen, rechte Versammlungsteilnehmer ohne erkennbaren Grund „umherzuschubsen“. Begleitet von einem deutlich größeren Polizeiaufgebot, welches offenbar als Folge der plötzlich auftauchenden Gegendemonstranten geordert worden war, verlief auch die Abreise ohne größere Zwischenfälle, Gerüchten zufolge sollen den Genossen am Rande zwei rote Fahnen der selbsternannten kommunistischen Weltrevolution abhanden gekommen sein.


Antifaschistischer Angriffsversuch Teil 1 – “Der Ansturm”


Antifaschistischer Angriffsversuch Teil 2 – “Das Stehenbleiben”


Antifaschistischer Angriffsversuch Teil 3 – “Der Aufmüpfige”

Gerade der 3. Oktober ist ein Tag mit hoher, politischer Bedeutung und knüpft das Band vergangener, politischer Veränderungen mit dem Widerstand für die Zukunft. Im Herzen Dortmunds, konnte dafür Öffentlichkeit hergestellt werden!

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