Graffitientfernung „gegen Rechts“: Tiefbauamt bettelt bei BV um Zuschüsse für Dorstfeld

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In Dortmund-Dorstfeld trägt die Dortmunder Stadtverwaltung seid vielen Jahren eine Art „Kleinkrieg“ gegen nationale Deutsche aus – ganz gleich, ob dort Aufkleber oder farbliche Verschönerungen festgestellt werden, das Tiefbauamt (oder mittlerweile auch externe Firmen) rückt an und entfernt diese unliebsame Straßenpropaganda. Wenn aber Stromkästen mit „normalem“ Graffiti beschmiert sind oder Laternen langsam mit Moos überzogen sind, bleibt die Stadt in der Regel untätig. Denn bei diesem Vorgehen handelt es sich nicht etwa um den Versuch, den Stadtteil hübscher und schöner zu gestalten, sondern lediglich um eine Verdrängung missliebiger, politischer Propaganda. Dass der Rest der Laternen und Stromkästen teilweise über viele Jahre in einem unhaltbaren Zustand bleibt und die Straßenkunst „der Rechten“ dagegen sogar eine Aufwertung darstellt, sei nur beiläufig erwähnt. Für das Jahr 2017 stellt sich dem Tiefbauamt jedoch ein Problem dar: Mittlerweile, so heißt es in einer Anfrage, die zur Bezirksvertretungs-Sitzung am 18. Oktober 2017 gestellt wird, seien die bereitgestellten Mittel zur Graffitientfernung aufgebraucht, so dass seitens des Amtes gebettelt wird, eine Erhöhung um 5000 Euro für die restlichen zwei Monate bis zum Jahresende zu erhalten. Es ist zwar zu erwarten, dass die etablierten Blockparteien dieser Steuergeldverschwendung zustimmen, zumindest seitens des DIE RECHTE – Bezirksvertreters wird jedoch mit Widerspruch zu rechnen sein.

Wenn das städtische Handeln zur Farce wird

Mit welch dreisten Mitteln die Stadt Dortmund im „Kampf gegen Rechts“ vorgeht und dabei ganz offen deutlich macht, dass es ihr nicht um eine Aufwertung Dorstfelds geht, zeigt ein aktueller Fall, den die rechte Ratsgruppe bei der jüngsten Stadtratssitzung auf die Tagesordnung setzen ließ: Unbekannte Aktivisten hatten an einer Wand in der „Siepenmühle“ ein großflächiges Graffiti angebracht, welches für eine Demonstration in Berlin warb, die am 19. August 2017 stattfand. Bei der Wand handelt es sich um die städtische Außenmauer eines Friedhofsareals, die seit seit mehr als einem Jahrzehnt keine Reinigung erfuhr, zahllose hässliche Schmiereien und unprofessionelles „Rumgekritzel“ zeugen davon, mitunter nutz(t)en sogar kleine Kinder aus der Nachbarschaft die Wand, um sich dort “auszuprobieren”. Rund zwei Wochen nach Aufhübschung dieser heruntergekommenen Wand durch das rechte Wandbild, ging es jedoch sehr schnell: Die Stadt Dortmund ließ eine Reinigungsfirma anrücken, die sich der Wand annahm. Wer jedoch gedacht hätte, dass nun die gesamte Wand einmal ordentlich gereinigt würde und somit vielleicht dauerhaft zur Aufwertung des Straßenbildes beitragen könnte, irrte sich: „Ich habe nur den Auftrag, das rechte Graffiti zu entfernen, den ganzen anderen Dreck soll ich stehen lassen“, entgegnete ein Mitarbeiter unmissverständlich deutlich. Grund genug, auf parlamentarischer Ebene nachzuforschen, wie solch politisch motivierte Reinigungen in Dortmund funktionieren, wer diese Anordnung und welche Kosten dabei entstehen, ohne dass eine wirkliche Aufwertung des Stadtteilbildes stattfindet.


Gereinigt wurde lediglich der Bereich “Recht statt Rache”

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