Landgericht Dortmund: Drei Jahre Haft für Armbrust-Islamisten

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Der unter großen Sicherheitsvorkehrungen gestartete Prozess gegen den sogenannten „Armbrust-Islamisten“, der in Lippstadt festgenommen wurde und Anschläge in Deutschland geplant haben soll, endete am Freitag (20. Oktober 2017) vergleichsweise unspektakulär: Iwan K., der durch den mittlerweile ebenfalls festgenommenen „Abu Walla“ radikalisiert worden sein soll, wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Zwar habe es keine konkreten Pläne für einen Anschlag gegeben, er sei jedoch dazu bereit gewesen und hätte sich Informationen besorgt, heißt es in der Urteilsbegründung. Unter Anrechnung der achtmonatigen Untersuchungshaft und dem eventuellen Einlegen einer Revision, könnte K. bereits in den nächsten Wochen entlassen werden, um den Rest seiner Strafe nach eingetretener Rechtskraft anzutreten, andernfalls winkt ihm ansonsten – bei weiterer Anordnung der Untersuchungshaft – nach Eintritt der Rechtskraft die Überweisung in den offenen Vollzug, Dass seitens der Verteidigung Revision gegen die Gerichtsentscheidung eingelegt wird, gilt als sicher: Von Anfang an machte der rechtliche Beistand von K. deutlich, dass seitens der Ermittlungsbehörden lediglich Spekulationen vorgetragen worden seien, aber belegbare Fakten für angeblich geplante Anschläge fehlen würden. Es bleibt daher mit Spannung zu erwarten, ob das Oberlandesgericht Hamm die Verurteilung stützen.

Berliner Weihnachtsmarktattentäter von V-Mann angestiftet

Dass islamischer Terrorismus in der Bundesrepublik häufig nur durch Duldung – oder sogar direkte Förderung – staatlicher Stellen entstehen kann, verdeutlichen neueste Informationen, die in den vergangenen Tagen über den Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter bekannt geworden sind: Er sei von einem V-Mann des Verfassungsschutzes angestiftet worden, einen Anschlag mit einem LKW zu begehen, melden verschiedene Medien. Über die Hintergründe, beispielsweise eine Rechtfertigung für weitere, politische Maßnahmen zur Beschneidung von Bürgerrechten, kann freilich nur spekuliert werden, es ist jedoch bezeichnend, dass die vermeintlichen Sicherheitsbehörden offenbar das größte Sicherheitsrisiko darstellen.

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6 Kommentare

  1. “von einem V-Mann des Verfassungsschutzes angestiftet worden”

    Sag ich doch die ganze Zeit:
    Die Dämonkraten bringen uns den Terror!

    Das meine ich ganz im Ernst. Die zunehmenden Gewalttaten sind nicht nur gewollt, sondern es gehört zum Plan dazu, um entsprechende Ziele zu erreichen. Kann man ja ebenfalls in sehr alten Büchern nachlesen, die welch Wunder, vom System verächtlich gemacht oder gleich komplett zensiert werden. In einem Lügensystem muss die Wahrheit stets unterdrückt werden.

  2. Brück, schau mal richtig uns Jurabuch. Der BGH ist zuständig, nicht das OLG. “Abteilung peinlich”…so würdest du es formulieren.

  3. Ergänzungs Kommentar :

    Aktuell wird in den Medien berichtet ,das ein Herr Lebenslang bekommen hat. Sein schwerstes Vergehen war ,das er sich selber BÜRGER nannte. Komisch Bürger sein ist ,laut BRiD System ,schlimmer als ein BRiD Gast zu sein und Menschen zu schädigen .

    • Es reicht auch bereits eine Staatsangehörigkeitsurkunde bei der BRiD zu beantragen, damit wird man ganz schnell zum missliebigen Menschen. Denn was fällt den Deutschen auch ein, einen Antrag für eine Urkunde zum Nachweis der Staatsangehörigkeit bei der BRiD zu stellen? Keinen Pass zu haben bringt einem hingegen Asylgeld ein.

      BRiD-Hundertschaft mit Panzer stürmt Wohnhaus:
      https://www.youtube.com/watch?v=AbJmsXleSro

    • Es soll ja auch vorkommen, daß Polizisten in ihrem Übereifer die eigenen Kollegen erschießen. Manch ein Polizist hat dann hinterher ein schlechtes Gewissen und begeht Suizid. Um das ganze zu vertuschen, wird die Tötung dann dem Bürger angelastet, weil es ja viel besser zur Systempropaganda von “bösen bösen” Bürgern passt, die Fragen stellen und Rechtssicherheit wollen.

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