Verzweiflung: Dortmunder SPD sucht Wege aus der Krise

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Starke, teilweise zweistellige Stimmenverluste bei Land- und Bundestagswahl im Jahr 2017 haben die „Herzkammer der Sozialdemokratie“ erschüttert. Hinter den roten Kulissen ist längst ein erbitterter Streit um die Neuausrichtung der Partei entbrannt. Wie die „Ruhr Nachrichten“ melden, wird aktuell unter anderem über ein Strategiepapier diskutiert, in dem sich die SPD als „linke Volkspartei“ präsentieren will. Gewohnt unselbstkritisch, machen die Genossen für das Scheitern bei den beiden Wahlen dann auch in erster Linie eine fehlende Strategie verantwortlich, statt das Handeln ihrer Politiker, sowie die politischen Entscheidungen, die ihre Partei gefällt hat, zu hinterfragen. An kaum einer anderen Stadt Deutschlands zeigt sich so deutlich, wohin jahrzehntelange SPD-Dominanz geführt hat: Der Verwaltungsapparat trieft vor rotem Filz, Vetternwirtschaft ist die Regel und keine Ausnahme, in nahezu sämtliche politische und wirtschaftliche Machtpositionen wurden Genossen eingesetzt. Während deren Gehälter durchaus üppig sind, spart die Stadt an anderen Stellen, etwa bei der Infrastruktur der Bürger und schließt soziale Einrichtungen oder kürzt soziale Projekte, die Abschaffung eines bezahlbaren Sozialtickets trägt beispielsweise die Handschrift der SPD, aber auch die unlängst beschlossene Schließung des Westbades. Jedes vierte Kind, das in Armut aufwachsen muss, kann sich unter anderem bei der SPD bedanken – gleichzeitig schließen die roten Politiker ihre Augen vor Masseneinwanderung oder fördern diese aktiv. Ganze Stadtteile werden zunehmend ghettoisiert, die Sicherheitslage ist längst – auch dank einem SPD-Polizeipräsidenten – aus den Fugen geraten. Diese Aufzählung ließe sich wohl nahezu endlos und quer durch alle Politikfelder fortsetze, um zu verdeutlichen, wofür sozialdemokratische Politik am Beispiel Dortmund steht. Zu hoffen bleibt deshalb, dass die Dortmunder SPD keine Wege „aus der Krise“ findet, sondern die Menschen nachhaltig von dieser Partei abkehren und sie, sowie ihre Politiker, vor allem als eines sehen: Die Totengräber unserer Stadt, die Totengräber unseres Landes. Und die gilt es politisch zu bekämpfen, um endgültig Schluss mit der „Herzkammer der Sozialdemokratie“ zu machen. Ganz gleich, ob auf der Arbeit, im Verein oder beim Infostand auf der Straße: Sozialdemokrat sein, muss heißen, auf Widerspruch und Widerstand zu stoßen!

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den WhatsApp-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!
Verbreiten.

6 Kommentare

  1. achtcolaachtbier on

    Moin Moin,
    sehr richtig SNVP, der Pöbel ist viel zu dumm zum wählen. Da bekommen die Genossen diesmal etwas weniger,
    dafür bekommt die FDP fast 11%, in 60 Jahren nur als Mehrheitsbeschaffer unterwegs gewesen oder als Steuer-
    hinterzieher geglänzt, ach ja, nicht zu vergessen den schwulen Westerwelle. Bundes Mutti hat ihre Stimmen
    bekommen, obwol Sie Millionen von……. ins Land geholt hat, um das Deutsche Volk auszutauschen.Der Pöbel
    ist umerzogen,satt und zufrieden mit Brot und Spiele die man für sie parat hält. Mit Wahlen ändert man hier nichts mehr.

    Mkg

    • Leider ist es so, daß viel zu viele Deutsche sich von der Umerziehung nicht befreien können und die Masse verhält sich generell meistens äußerst unklug. Viele sind einfach nicht in der Lage, die Situation zu verstehen. Solange man sich täglich noch satt essen kann, ist für die alles nicht so schlimm….

      Anstatt die Schlafenden aufzuwecken, liegt die Zukunft eher darin, sich mit den Aufgewachten zusammen zu schließen; auch räumlich kleine Siedlungen zu bilden.

  2. Man sollte eher den zugereisten räumlich große Siedlungen zuweisen,-allerdings in deren jeweiligen Heimatländern,-dann bleibt hier jegliche,sinnfreie Spaltung aus und niemand braucht sich zusammenzurotten.

Hinterlassen Sie einen Kommentar