Abteilung „Rentnerjagd“: Dortmunder Staatsanwaltschaft klagt Greise an

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Die zentrale Stelle zur Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen, die in Dortmund angesiedelt ist, hat erneut zwei greise Männer angeklagt. Den 92 bzw. 93-Jährigen aus dem Kreis Borken und Wuppertal wirft sie vor, Beihilfe zum Mord in mehreren hundert Fällen geleistet zu haben: Sie seien Teil der Wachmannschaft im östlich von Danzig gelegenen Konzentrationslager Stutthof gewesen und hätten Kenntnis von Tötungshandlungen an Insassen erlangt, aber dennoch ihren Dienst versehen. Beide Angeklagte bestreiten jedoch, an Tötungsmaßnahmen beteiligt gewesen zu sein. Die Taten sollen im Zeitraum 1942 bis 1945 begangen worden sein – die beiden Angeklagten waren seinerzeit unter 21 Jahren, weshalb paradoxerweise das Jugendgericht (!) des zuständigen Landgerichts Münster über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden soll. Ganz unabhängig von der Frage, ob eine Verfolgung von Menschen, die vor mehr als 70 Jahren dienstlich eingesetzt worden waren und auf Befehl gehandelt haben, noch verhältnismäßig ist, dürfte es wahrlich ein verstörendes Bild abgeben, wenn die – bis zu einer Hauptverhandlung sicherlich Mitte 90-jährigen Männer – zu einer Jugendstrafe verurteilt werden.

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10 Kommentare

  1. Unsere “Volljuristen” an den Gerichten scheinen beruflich nicht ausgelastet zu sein, daß sie sich nun mit der bösen, bösen Jugendzeit uralter Männer beschäftigen. Vielleicht werden diese Alten nun verurteilt und bekommen “Bewährung” (ha,ha), wie es bei nichtdeutschen Vergewaltigern geschieht.
    Oh, ich kenne einen Dortmunder Volljuristen, der als 14jähriger Gymnasiast mal bei Karstadt etwas geklaut hat, – man sollte diesen Fall endlich mal aufrollen !? Er ist z.Z. erst 60 Jahre alt.
    Gibt es eigentlich bei der Juristerei noch das Gesetz “Verjährung”?

  2. Wer wird in 20 Jahren mal alles angeklagt werden, weil er den antideutschen und rechtswidrigen Anweisungen des derzeitigen Systems folge leistete?

    Menschen wie ich, werden dann Staatsanwälte und Richter sein. Es wird dann kein Vergnügen für Kriminelle sein.

    • An dem Lautsprecher steht: “This Machine kills fascists”.

      Genial, Schallwaffen gegen Faschisten. Ich habe das Video vorhin einem Faschisten (ist gegen die sexuelle Vielfalt in den Kitas) gezeigt und der hat sich direkt übergeben. Es funktioniert.

      Wir Antifaschisten sind friedlich, was seid ihr?

      Alerta Alerta Antifa

    • Egal, was die sagen, die werden sowieso verurteilt. Das wissen wir doch alle. Von daher können die schon sagen was sie denken. An ihrer bereits feststehenden Verurteilung ändert dies nämlich nichts. Die Urteile liegen bestimmt schon längst in den Schubladen und werden dann nach dem Prozess nur noch hervorgekramt.

      Willkommen in der BRD.

  3. Was mich wundert , das die AStA Beihelfer der Terroranschläge vom elften September immer noch in Hamburg frei rum laufen dürfen . War das nicht auch ein Massen Mord ? Hat das BRiD System etwa nur im Sinn die eigenen Bürger zu verfolgen und deren Gäste erhalten Immunität weil es so Multi Kulti ist ?

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