Dortmund: Dem Zeitgeist zuwider – Nationalisten bei städtischem Gedenken auf dem Hauptfriedhof!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Jährlich beteiligt sich die nationale Opposition an der städtischen Gedenkstunde, die anlässlich des Volkstrauertages abgehalten wird. Auch am Sonntag (19. November 2017) fanden sich rund 35 Aktivisten der Partei DIE RECHTE ein, welche an die Gefallenen unseres Volkes gedachten: Diejenigen, die unsere Heimat schützten, ganz gleich, ob im Teutoburger Wald, vor Verdun, in den Freikorps-Kriegen des Baltikums oder auf den Schlachtfeldern des zweiten Weltkrieges, sind ebenso unvergessen, wie die zahllosen Toten an der Heimatfront. Mit dem jährlichen Heldengedenken soll ihr Schicksal, ihre Aufopferungsbereitschaft und ihre Hingabe in Erinnerung gerufen werden, um uns, den heutigen Generationen, Mahnung, aber auch Ideal zu sein. Um diesem Gedenken Ausdruck zu verleihen, rufen die Ehrenmäler am Volkstrauertag zum Pflichtdienst – die Erinnerung trägt jedoch jeder einzelne 365 Tage im Jahr in sich. Und so ist es auch zu begrüßen, dass neben der zentralen Gedenkstunde auf dem Dortmunder Hauptfriedhof auch in mehreren Stadtteilen dezentrale Kranzniederlegungen durchgeführt wurden, zudem fand eine ganztägige Mahnwache der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ am Kirchlinder Kriegerehrenmal statt.

Etablierte Politiker instrumentalisieren Trauerveranstaltung

Diszipliniert gedachten die Aktivisten, die sich zur Gedenkstunde – in diesem Jahr die zentrale Veranstaltung des Regierungsbezirks Arnsberg – eingefunden hatten an die Toten unseres Volkes, zudem wurden Rosen vor dem Kriegerehrenmal auf dem Hauptfriedhof niedergelegt. Eingefunden hatten sich jedoch nicht nur Patrioten und Nationalisten, sondern mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Polizeipräsident Gregor Lange (beide SPD) und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (CDU) drei politische Funktionäre, die in verschiedenen Redebeiträgen das Totengedenken mit einer politischen Propagandaveranstaltung verwechselten. Gebetsmühlenartig wurde zum „Kampf gegen Rechts“ aufgerufen und jegliche Positionen, die nicht von den beiden Parteien mitgetragen werden, verteufelt – den traurigen Abschluss fand diese bedenkliche Zeremonie in dem soldatenfeindlichen Gedicht „Sag nein“ von Wolfgang Borchert, welches im Kriegsfall zu Sabotageakten gegen die jeweilige Landesarmee – im Falle Deutschlands der Bundeswehr – aufruft. Dieses Gedicht wurde nicht etwa von linksextremen Miltärgegnern vorgetragen, sondern im Wechsel u.a. von Polizeipräsident Lange, Oberbürgermeister Sierau und Regierungspräsdient Vogel. Statt sich der politischen Verantwortung zu stellen, Kriege in Europa durch einen Austausch der Völker und eine Wiederbesinnung auf die nationale Souveränität zu verhindern, wird Stimmung gegen diejenigen gemacht, die im Konfliktfall das Leben ihrer Völker sichern: Die Soldaten.


Polizeipräsident Lange und Oberbürgermeister Sierau vor nationalen Aktivisten


Diszipliniert versammelten sich die Nationalisten am Kriegerehrenmal


Niemals vergessen: Die Gefallenen unseres Volkes

Wie ein solches Verhalten zu bewerten ist, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Auch der Verzicht der Bundeswehr-Ehrenwache auf Fackeln, die in den vergangenen Jahren mitgeführt wurden, aber in Gegenwart der Politprominenz mitunter zu stark an zurückliegende, geschichtliche Epochen erinnern würden, spricht Bände. Bezeichnenderweise kam das Gedenken auf dem Hauptfriedhof in den vergangenen Jahren ohne nennenswerte Polizeipräsenz, mitunter sogar ohne einen einzigen Beamten, aus – bei Erscheinen von Sierau, Lange und Vogel war jedoch sogar die Bochumer Einsatzhundertschaft aufgefahren worden. Vorsorglich, um die Herrschenden vor dem berechtigten Volkszorn zu schützen, der sich aber sicherlich nicht bei einer Totengedenkveranstaltung auf einem Friedhof entlädt, sondern im politischen Alltag des Widerstandes gegen diese volksfeindliche Politik der Herrschenden, deren Auswüchse dazu beitragen, jedes positives Geschichtsbewusstsein zerschlagen zu sollen. Gegen den Ungeist dieser Zeit bleibt es deshalb die Aufgabe, die Flamme der Erinnerung in die Zukunft weiterzutragen!

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den WhatsApp-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

10 Kommentare

  1. “Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransport, dann gibt es nur eins:
    Sag NEIN!”

    Diesen Satz finde ich als Antifaschist unmöglich! Deutschlands Freiheit wird bekanntlich im Auftrag unserer amerikanischen Befreier von unserer demokratischen Bundeswehr am Hindukusch verteidigt. Was die Genossen Lange, Sierau und Vogel da von sich geben ist Defätismus!

  2. Der “Volkszorn” beschränkt sich auf die Wut von 35 Neonazis, die allein und ohne Beachtung ihrer politische Aktion durchgeführt haben.

    Der “Volkszorn” besteht aus 35 Leuten, die isoliert und aus anderen Städten zugezogen hier eine Show abziehen, die kein Dortmunder oder Dorstfelder will.

    Beweis: Die letzten Wahlen. Euch wählte niemand. Ihr habt euch selbst gewählt.

    • Nur 35 Menschen sind unzufrieden mit der Politik in Dortmund? Das möchtest du hier vermitteln?

      Hat dir wieder jemand den Bagger aus der Sandkiste weggenommen?

  3. @Dorstfelder

    “Die letzten Wahlen. Euch wählte niemand. Ihr habt euch selbst gewählt.”

    So, Du Schlauberger, wer wählt denn SPD,Grüne, Linke, CDU,FDP? Deren Anhänger?
    Demnach wählen die sich ebenfalls selbst, wenn man Deiner kruden Theorie folgt!

  4. Hahahaha – ihr Deutschen Opfer. Während Ihr deutsche Kartoffeln so komische Sachen macht, die kaum einer beachtet, werden wir Türken immer mehr und übernehmen euch bald vollständig (das Meiste haben wir ja schon übernommen). Und dann kriegt ihr nicht nur hier und da mal vom Türken auf der Fresse (wir ihr ja schon gewöhnt seid), sondern dann machen wir euch so richtig kaputt. Nur Eure Frauen werden wir gefangen nehmen, für Sex natürlich. Kochen nicht, dass tun unsere türkische Frauen besser und mehr leckerer.

    Unser Präsident Erdogan freut sich auch schon, bald auch Deutschland zu beherrschen. Also offiziell, inoffiziell macht er ja schon.

    Oktay Karkac Dortmund

  5. Und der die Rechte ficken wir noch paar mal mehr! Aber der trauen sich ja eh nix in Dortmund. Das ist schlau und brav. Denn sonst würden wir Türken Euch auch in Eurer Straße jeden Tag verprügeln, Wir Türken werden immer mehr und Deutschland uns jetzt schon gehört aber bald auch ganz offiziell.

    Oktay Karkac

    • Warum hat mich noch nie ein Ausländer verprügelt?

      Acht auf einmal waren mal “ganz mutig”, weil ich alleine unterwegs war.

      Hat 20 Sekunden gedauert, ich muss schon sagen, rennen konnten die ganz gut.

      The Walking BRDead

  6. Pingback: Nach Rede am Volkstrauertag: Strafanzeige gegen Dortmunder OB Sierau und Polizeipräsident Lange gestellt! - DIE RECHTE

Hinterlassen Sie einen Kommentar