Prozessauftakt: Mutmaßlicher BVB-Attentäter steht vor Gericht

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Seit Donnerstag (21. Dezember 2017) steht der mutmaßliche BVB-Attentäter Sergej W. vor dem Dortmunder Landgericht. Begleitet von einem großen Presseaufgebot aus dem In- und Ausland, begann der Prozess mit dem Verlesen der Anklageschrift, die dem Osteuropäer versuchten Mord in 28 Fällen, sowie gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen, vorwirft. Weil er auf das Einbrechen der BVB-Aktien gewettet hatte, soll W. versucht haben, im April 2017 durch einen Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus „künstlich nachzuhelfen“, heißt es. Mit einem schnellen Prozessende ist offenbar nicht zu rechnen: Die Verteidigung, die von einem renommierten Bonner Anwalt übernommen wird, hat bereits angekündigt, eine Tötungsabsicht zu bestreiten – somit muss die Anklage W. nachweisen, dass genau dies sein Ziel gewesen ist. Mit einem Urteil wird deshalb erst weit im nächsten Jahr zu rechnen sein, im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe.

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