Sachen gibt’s: „Ruhr Nachrichten“ verklagen Stadt Dortmund wegen Internetberichterstattung!

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Der politische Alltag in Dortmund ist wieder um eine Kuriosität reicher: Wie das Hintergrundportal www.medienkorrespondenz.de mitteilt, verklagen die „Ruhr Nachrichten“, genauer gesagt das dahinter stehende „Medienhaus Lensing“, die Stadt Dortmund. Grund für den Rechtsstreit ist das weitreichende Internetangebot der Stadt, welches immer mehr die Züge einer redaktionellen Berichterstattung annimmt und beispielsweise Interviews mit verschiedenen Persönlichkeiten der Stadt ebenso beinhaltet, wie Bilderserien. Die „Ruhr Nachrichten“ sehen in der kostenlosen Internetseite, die durchaus optisch ansprechend erscheint, eine unerlaubte Konkurrenz. Denn: Dem Staat – und damit auch Städten – ist es nicht erlaubt, durch selbstständige Pressetätigkeit in Erscheinung zu treten, lediglich Mitteilungen an die Medien sind gesetzlich zugelassen. Dass eine Mediengruppe aber gegen eine Kommune angesichts ihres Internetauftritts klagt, ist bisher deutschlandweit einmalig und dürfte ein spannender Präzedenzfall werden.

RN lenken vom eigenen Niedergang ab

Inhaltlich bewegen sich sowohl die Stadt, als auch die „Ruhr Nachrichten“, freilich auf einer Wellenlänge – beides sind Haus- und Hoforgane der herrschenden Politik, bei denen Objektivität, zumindest im Hinblick auf politische Berichterstattungen, Fehlanzeige ist. Während die „Ruhr Nachrichten“ zumindest theoretisch unabhängig berichten könnten, wäre es aber auch illusorisch, bei einer städtischen Berichterstattung Objektivität zu erwarten, immerhin wird ausschließlich über die eigene Arbeit berichtet und es gäbe wohl kaum eine Firma oder Institution, die über sich selbst kritisch in der Öffentlichkeit berichten würde. Letztendlich sollte aber der Rechtsstreit nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Druckauflage der „Ruhr Nachrichten“ den vergangenen Jahren immer weiter sank, gleichzeitig gelingt es nicht, die Internetberichterstattung finanziell lukrativ zu vermarkten. Kurzum: Die Klage ist ein verzweifelter Versuch, den eigenen Niedergang zu verhindern, wobei zu bezweifeln ist, dass die RN ohne das Internetportal der Stadt auch nur einen einzigen Leser mehr gewinnen würden. Immer mehr Menschen erkennen eben, dass es Zeit für wirklich unabhängige Berichterstattung wird und die etablierten Lokalblätter in der Zeitungsauslage der Kioske vergammeln können!

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8 Kommentare

  1. Mein Arbeitgeber ist ein größeres Dienstleistungsunternehmen im Rheinland. Im Unternehmen wird eine interne Gazette herausgegeben, die naturgemäß größtenteils über betriebliche Geschehnisse und Belange berichtet. Nur habe ich in meiner nunmehr über 26-jährigen Tätigkeit dort noch nie irgendeinen Bericht mit kritischem Inhalt gelesen, … alles immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ( … kritische Berichte könnten für die nicht unabhängige Redaktion möglicherweise nachteilige Folgen haben, also wird darauf verzichtet !)-
    An diesem Beispiel sieht man den Einfluß von Abhängigkeit auf die Berichterstattung.-
    Genauso verhält es sich, wenn eine Redaktion nicht überparteilich ist. Die Berichte bei einer Parteiergreifung sind natürlich in einer bestimmten Weise z.B. politisch koloriert, … oder sozial, wirtschaftlich oder kulturell.-
    Nur darf sich eine Redaktion dann nicht über drastisch sinkende Auflagen wundern, wenn sie bei der Berichterstattung allzu parteiisch auftritt.- Denn dann hätte sie nur noch das Niveau z.B. eines “Stürmers” aus
    dem “Tausendjährigen Reich”, welcher seinerzeit nicht nur über imaginäre “Siege an der Ostfront” berichtete, sondern auch die Tatsachen z.B. über die hohen Verluste verschwieg.-

    • Glaubst du, daß es Bereiche gibt, in denen vom System die Wahrheit verkündet wird?

      Falls ja, dann überprüfe doch mal diese Themenkomplexe “bei denen vom System die Wahrheit verbreitet wird” eingehend 😉

      Alles Lüge in der BRD.

    • Ganz meine Meinung!

      Aus diesem Grund sind wir dem Dortmundecho sehr dankbar.

      Hier findet man Themen, die uns die sog. “unabhängigen” Tagesblätter vorenthalten. Diese “unabhängigen” Tagesblätter wandern seit vielen Jahren immer mehr nach Links.

      Egal ob ich Linker oder Rechter bin; ich möchte die Wahrheit berichtet bekommen.

      Bei unseren sog. “unabhängigen” Tagesblättern bestimmen die Parteien aus Linken, Grünen, SPD und CDU was berichtet werden darf.

      Selbst die Bildzeitung, die wir früher verpönt haben, ist noch ein Medium, welches zu akzeptieren ist.

      Welchem Medium – außer dem Dortmundecho – sollen wir Bürger noch glauben?

      Die vergangenen Wahlen haben deutlich gezeigt, dass viele Wähler kein Vertrauen mehr zu den sog. etablierten Parteien haben.

  2. Meine Meinung zu diesem Thema:

    Was möchte denn dieses linke Tagesblatt?

    Die Tageszeitung der RN haben wir bereits vor vielen Jahren gekündigt. Das Online-Angebot dieses Blattes ist ebenso uninteressant. Keinen Cent würde ich für diese Zeitung zahlen.

    Die RN sind seit vielen Jahren nicht mehr unabhängig und als Tageszeitung nicht mehr glaubhaft. Es handelt sich bei diesem Blatt um eine linke Tageszeitung. Das beweisen Bandermann und Co.!

    Die RN war für viele Dortmunder vor 20 Jahren die Nummer 1 in der örtlichen Berichterstattung. Jetzt ist sie als “unabhängiges” Blatt nur noch Müll.

  3. Ich lese lieber DortmundEcho. Die Ruhrpropaganda beachte ich kaum noch. Noch nicht mal zum Fenster putzen taugt das Blatt. Danach schaut man durch rotes Milchglas. Man erkennt nichts mehr. Als Toilettenpapier ist sie auch ungeeignet. Sie ist zu glatt und schmierig und der Arsch brennt danach fürchterlich. P. ….mann traut sich nicht mehr alleine zum Bäcker seit einem traumatischen Erlebnis.

  4. Wenn die linken Zeitungen heute noch glauben, durch versteckte Drohungen die nationale Bewegung einschüchtern zu können, wenn sie heute glauben, unsere Gesetze der BRD umgehen zu dürfen, sie sollen sich hüten! Einmal wird unsere Geduld zu Ende sein, und dann wird den Journalisten das freche Lügen…. gestopft werden.

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