Zum Jahreswechsel: VRR erhöht erneut die Preise

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Die Benutzung von Bus und Bahn wird ab 2018 erneut teurer. Wie der „Westdeutsche Rundfunk (WDR)“ berichtet, erhöht der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zum 1. Januar 2018 seine Preise um rund zwei Prozent. Betroffen seien sämtliche Angebote, vor allem Monatstickets, ausgenommen wären lediglich Einzelfahrkarten im Kurzstreckenbereich und der Preisstufe A. Neu eingeführt werden sollen zudem 48-Stunden-Tickets zu einem bisher unbekannten Preis, die sich in erster Linie an Touristen richten, sowie ein VRR-weites Azubi-Ticket, welches das „Young Ticket Plus“ ersetzt. Ein bezahlbares Sozialticket, das die nationale Opposition nachhaltig einfordert, ist auch für 2018 nicht vorgesehen: Die etablierten Parteien schieben sich gegenseitig den umgangssprachlichen „schwarzen Peter“ zu und tragen damit ihre parteipolitischen Spielchen auf dem Rücken von Sozialleistungsbeziehern aus. Eine gerechte Preispolitik sieht anders aus – diese wäre erst dann möglich, wenn der VRR durch die Politik entschieden in seine soziale Verantwortung genommen wird. Während die starke Lobby der Universitäten seit vielen Jahren bezahlbare Studententickets, die noch dazu in ganz Nordrhein-Westfalen ihre Geltung haben, durch staatliche Zuschüsse sichern lässt, fehlt für Arbeitslose und Geringverdiener eine starke Stimme in unserer Lokal- und Landespolitik.

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1 Kommentar

  1. Nicht nur für Studenten, Geringverdiener und Arbeitslose sollte es bezahlbare Tickets für den öffentlichen Personenverkehr geben, sondern auch für Rentner, für die das Autofahren aus gesundheitlichen Gründen keine Option mehr ist und welche trotzdem mobil bleiben wollen.-

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