9-jähriges Mädchen in Aplerbeck missbraucht: Polizeiliche Ermittlungen gestalten sich schwierig!

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Am 3. November 2016 wurde ein neunjähriges Mädchen im süd-östlichen Dortmunder Stadtteil Aplerbeck auf dem Rückweg von ihre Schule durch einen Unbekannten sexuell missbraucht – lediglich ein zufällig vorbeikommender Passant sorgte dafür, dass der Täter die Flucht ergreifen musste (das „DortmundEcho“ berichtete seinerzeit). Zwar veröffentlichte das Landeskriminalamt (LKA) zeitnah ein Phantombild, bis heute konnte jedoch kein Tatverdächtiger ermittelt werden. Und auch die weiteren Ermittlungen, mit denen die Polizei versucht, den Kinderschänder zu überführen, sind bisher nicht von Erfolg gekrönt. Insbesondere eine Funkzellenabfrage, bei der zehntausende Datensätze ausgewertet und Handynutzern zugeordnet werden konnten, gestaltet sich im weiteren Verlauf schwierig.

Viele Aplerbecker verweigern Rückmeldung bei der Polizei

Konkret hat die Polizei Dortmund im Dezember 2016 im Rahmen der Sonderkommission „Aplerbeck“ etwa 2500 Handybesitzer postalisch angeschrieben, deren Mobiltelefon zur Tatzeit in Tatortnähe geortet werden konnte. Zwar hätte es viele Rückmeldungen gegeben, doch offenbar sei eine erhebliche Zahl der Angeschriebenen bisher nicht bereit gewesen, der Polizei Informationen über ihren damaligen Aufenthaltsort und eventuelle Beobachtungen, die zur Tataufklärung relevant sein könnten, zu geben. Sämtliche Personen, die sich bisher -trotz Aufforderung – nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt haben, um das Kapitalverbrechen aufzuklären, sollen deshalb zeitnah erneut kontaktiert werden. Der Ermittlungseifer der Beamten ist durchaus zu begrüßen und nicht selbstverständlich, wenngleich es angesichts einer solchen Sonderkommission, die offenbar dringend weiteres Personal benötigt, um sämtliche Zeugen abarbeiten zu können, nicht mit jenen Kräften aufgestockt wird, die von der Polizei Dortmund regelmäßig im „Kampf gegen Rechts“ für die Observation nationaler Flugblattaktionen, Informationsstände oder des wöchentlichen Parteistammtisches von DIE RECHTE abgestellt werden. Um wirklich den Staat – und seine Bürger – zu schützen, wird dieses Personal in der Sonderkommission Aplerbeck dringend benötigt!

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1 Kommentar

  1. Diese Ermittlungen sollten weitestgehend unterstützt werden , des Weiteren ist es entscheidend einen möglichen Prozess nicht zu behindern. Derartige Ereignisse sollten auch nicht für Zwecke genutzt werden, die nicht mit der Wahrheitsfindung zu tun haben .

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