Dortmund: Breite Solidarität für Aktivisten von DIE RECHTE nach Protesten gegen Martin Schulz!

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Herr Schulz, Sie sind ein Volksverräter“ – während vor dem Veranstaltungssaal an den Dortmunder Westfalenhallen Aktivisten von DIE RECHTE mit einer Protestversammlung gegen den Besuch von SPD-Chef Martin Schulz protestierten, wurde auch die bundesweit übertragene Pressekonferenz genutzt, um die SPD mit ihrer volksfeindlichen Politik zu konfrontieren. Mehrmals gelang es DIE RECHTE – Aktivisten, während der Liveschaltung Kritik medienwirksam vorzutragen und die Aufmerksamkeit von Schulz, der eigentlich Werbung für eine neue GroKo der rot-schwarzen Blockparteien machen wollte, auf die Nationalisten zu lenken. Offensichtlich ziemlich aus dem Konzept gebracht, polterte Schulz mit der „Nazi-Keule“ los und geriet ins stolpern, als er die Notwendigkeit eines europäischen Kampfes „gegen Rechts“ thematisieren wollte. Binnen weniger Minuten verbreiteten sich Bilder und Videos der Aktion, zahlreiche Nachrichtenseiten berichteten. Zuspruch gab es sogar von unerwarteter Seite, selbst die AfD-Fraktionsvorsitzen Alice Weidel kritisierte Schulz für seine Reaktion auf die Volksverräter-Zwischenrufe und ließ unterschwellig Sympathie für den Protest durchblicken.

Stich in die „Herzkammer der Sozialdemokratie“

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau dürfte beim zeitgleich zum Schulz-Besuch stattfindenden Neujahresempfang der Stadt Dortmund wohl vor Schreck das Sektglas aus der Hand gefallen sein und sein SPD-Parteigenosse Gregor Lange, Noch-Polizeipräsidenten in der Westfalenmetropole, wird vermutlich mit empörten Beschwerden konfrontiert worden sein, diese Schmach, diesen Stich in die „Herzkammer der Sozialdemokratie“, mit den üblichen – zumeist rechtswidrigen – Methoden vergelten zu müssen. Denn diejenigen, die sich nur allzu oft die Verteidigung des Grundgesetzes auf die eigene Fahne schreiben, haben mit Meinungs- und Versammlungsfreiheit genau in dem Moment ein Problem, in dem sie von Andersdenkenden beansprucht wird. An diese Spielregeln ihres eigenen Systems werden sich die Genossen in Politik und Behörden aber gewöhnen müssen.

Der Besuch in Dortmund hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist, in unmittelbarer Nähe von „Spitzenpolitikern“ des etablierten Establishments zu protestieren. Daran lässt sich anknüpfen – vielleicht schon bei weiteren Auftritten von Martins Schulz Werbe-Tournee für die GroKo, die mitunter die Abschiedstournee der SPD werden könnte!

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9 Kommentare

  1. Hier sollte man unbedingt nachlegen !

    Der Zwischenrufer wurde von Schulz als „Nazi“ tituliert.

    Das stellt nach allgemeiner Rechtsauffassung eine Beleidigung dar.

    Dem Zwischenrufer würde ich daher empfehlen eine Strafanzeige gegen Martin Schulz zu stellen.

    Da alles bestens dokumentiert ist, sollte das vor Gericht eine klare Sache sein.

    http://www.aufrecht.de/beitraege-unserer-anwaelte/it-recht-onlinerecht/beleidigung-verleumdung-ueble-nachrede-straftatbestaende-bei-handlungen-im-netz.html

    „Besondere Vorsicht ist auch bei Anspielungen zum Dritten Reich geboten. Bei Beschimpfungen mit den Worten, Nazi, Fascho, Faschist oder Gauleiter verstehen die Gerichte keinen Spaß.“

      • Wieso? Wir Antifaschisten und sonstigen Linken arbeiten die ganze Zeit sehr erfolgreich daran, daß das Bundes-Menschland ein rechtsfreier Raum wird. Das verstehen wir unter Freiheit, wo nur unsere linken Regeln gelten.

        Die SPD kann nicht auf Abschiedstournee gehen, denn wenn die SPD aufhört zu existieren, dann ist dieses Land doch verloren. Was sollen die ganzen SPD-Politiker dann machen? Auf dem Feld arbeiten oder in der Altenpflege? Seid nicht albern!

        SPD retten, um die Mieten zu erhöhen und die Löhne zu senken, damit wir Linken nicht arbeiten müssen

        Alerta Alerta Antifa

      • Und Unterstützung gibt’s sogar von der Gewerkschaft der Polizei: “GdP-Sprecher Pytlik plädiert dennoch dafür, „nicht zu lasch“ gegen Hetzer vorzugehen. […] Empfindliche Strafen seien ein wirkungsvoller Hebel. „Über Geld kann man Leute erziehen.“”

  2. Pingback: Dortmund: Breite Solidarität für Aktivisten von DIE RECHTE nach Protesten gegen Martin Schulz! | Die Rechte – Landesverband Baden-Württemberg

  3. Pingback: Peinlich: AfD-Fraktionschefin Alice Weidel entschuldigt sich für Soli-Tweet mit DIE RECHTE–Aktivisten - DIE RECHTE

    • Man könnte auch sagen, Deutsche (also Nazis) sollten kein eigenes Land haben. Das könnte die SPD gut in ihr Wahlprogramm für die Neuwahlen mit aufnehmen.

      Alerta Alerta Antifa

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