Etwas Gerechtigkeit schaffen: Jetzt Schöffe werden!

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Viele Urteile der Justiz sind unverständlich und widersprechen häufig dem eigenen Empfinden. Es gibt jedoch Möglichkeiten, selbst Einfluss auf juristische Prozesse zu entnehmen – auch, wenn diese zugegebenermaßen eher gering sind. Aktuell hat die Stadt Dortmund alle Bürger aufgerufen, Bewerbungen für die Neubesetzung der Schöffen am Amts- und Landgericht einzureichen. Ehrenamtliche Schöffen beraten die hauptberuflichen Richter und entscheiden beispielsweise bei Verurteilungen und Strafhöhe mit, wenngleich ihr Einfluss nicht überschätzt werden sollte. Für die nächste Amtsperiode vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2023 soll im Herbst 2018 die Schöffen-Auswahl getroffen werden, schon jetzt können sich alle Dortmunder im Alter von 25 bis 69 Jahren, die nicht erheblich vorbestraft sind und / oder derzeit Ermittlungen wegen einer schweren Straftat ausgesetzt sind, bewerben.

Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Dortmund zu finden, wo auch ein Bewerbungsformular abrufbar ist. Eine gute Möglichkeit, Initiative zu zeigen, wenn wieder einmal ein Kinderschänder mit Bewährung davonkommen soll, ein nordafrikanische Straßenräuber wegen einer vermeintlich schweren Kindheit auf Milde hoffen kann oder ein politischer Dissident für seine freie Meinungsäußerung für Jahre hinter Gitter verschwinden soll!

Hier geht’s zum Internetauftritt der Stadt Dortmund!

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5 Kommentare

  1. Wie wär es es sehr recht,wenn die Bürger die sich bewerben , dem eigenen Charakter verpflichtet sind. Dinge wie Partei , Gesinnung oder etwa Journaille sollten da außen vor bleiben .

    • Guten Abend!

      Ich bin entsetzt über diesen Artikel.

      Peinlicher geht’s wirklich nicht !
      Dortmund Echo…

      Schade, dass der Verfasser dieses Berichtes hier nicht öffentlich zu sehen ist.
      Ich würde ihm gerne erklären, welche Aufgaben ein Schöffe hat.
      Und welche Voraussetzungen sowieso mitgebracht werden müssen!

      Gute Nacht aus Köln

      Bianca Schneider

  2. Lächerlich! Für jeden Quatsch muss man in diesem Staat zahlen. Sogar Hundesteuer, von der Hundehalter nichts für die Hunde umgesetzt sehen. Und dann soll man ehrenamtlich für diesen Staat seine Finger krumm machen? 😀 Die BRD ist reich und zahlt nicht mal Mindestlohn? Abartig!

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