Na geht doch: DIE RECHTE lässt Stadt Wand in der Siepenmühle säubern!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Politischer Druck auf die Verantwortlichen der Stadt Dortmund zeigt manchmal durchaus auch eine direkte, messbare Wirkung: Seit vielen Jahren ist die Wand am alten Bauernfriedhof in Dortmund-Dorstfeld mit (überwiegend) hässlichen und unleserlichen Schmierereien übersät gewesen, doch kein städtischer Verantwortlicher sah Anlass, die Wand professionell säubern zu lassen und den Anwohnern in der Straße Siepenmühle, sowie den Friedhofsbesuchern einen ordentlichen Anblick zu gönnen. Als im August 2017 jedoch rechte Aktivisten die verschandelte Wand durch ein Mobilisierungsgraffiti für die Demonstration „Recht statt Rache“ in Berlin benutzten und die Optik dadurch, was wohl unbestritten sein dürfte, deutlich aufwerteten, ging alles ganz schnell: Binnen weniger Tage rückte ein Reinigungsunternehmen an und entfernte die politisch missliebige Botschaft – doch die zahllosen, anderen Schmierereien blieben einfach an der Wand, obwohl die Säuberung den Steuerzahler mehrere hundert Euro gekostet hätte und ohne nennenswerte Mehrkosten auch für die gesamte Wand durchgeführt werden könnte (das „DortmundEcho“ berichtete seinerzeit) Dieses Verhalten war Grund genug, auf parlamentarischer Ebene nachzuforschen, ob die Säuberung des öffentlichen Raumes in Dortmund nach politischen Sympathien verläuft und unpolitische Schmierereien optisch hässlichster Sorte gegenüber politischen Botschaften Narrenfreiheit genießen – kurzum wurde eine Anfrage gestellt, in der die Verwaltung aufgefordert wurde, zu dieser Frage Stellung zu nehmen.


Die bunten Verschandelungen sind rund um das Graffiti noch erkennbar


Aber das lässt sich ändern: Dank den Rechten!

Mündliche Nachfrage brachte Verwaltung offenbar ins Schwitzen

Gewohnt ausweichend, beantwortete die Verwaltung die Ratsanfrage, die von der Ratsgruppe NPD / DIE RECHTE gestellt wurde zwar mit der Nennung des Reinigungsbetrages, überging jedoch die Frage, warum einzelne Stellen der Wand von Parolen gereinigt würden, während der überwiegende Teil nach wie vor verdreckt und unansehnlich wäre – gegenüber Anwohnern hatte ein beauftragtes Reinigungsunternehmen seinerzeit geäußert, es hätte explizit lediglich den Auftrag erhalten, „rechte“ Propaganda zu entfernen, nicht die Wand in seiner Gesamtheit zu reinigen. Auch die Frage, welche Mehrkosten bei einer Reinigung der Wand entstanden wären, wurde von der Verwaltung nicht zufriedenstellend beantwortet. Grund genug, für DIE RECHTE – Stadtrat Michael Brück, die Verwaltung, allen voran Verwaltungschef Ullrich Sierau, per mündlicher Nachfrage in der November-Stadtratssitzung persönlich zu fragen, weshalb eine Reinigung der übrigen Wandteile nicht erfolgt sei. Und siehe da, manchmal sind der Ober-Sozialdemokrat, der Mitverantwortung für den Niedergang unserer Stadt trägt und der Oppositionsaktivist Michael Brück sogar einer Meinung. Im Protokoll zur Ratssitzung am 16. November 2017 heißt es dazu:

zu TOP 11.2.27
Beseitigung von Rudolf-Heß-Graffiti an der Siepenmühle
Anfrage zur TO (Gruppe NPD/Die Rechte)
(Drucksache Nr.: 08805-17)

Den Mitgliedern des Rates lag eine schriftliche Beantwortung der vorgenannten Anfrage vor.

Rm Brück (NPD/Die Rechte) stellte die Nachfrage, warum einzelne Stellen der Wand von rechten Parolen gesäubert werden und andere Stellen nicht, zu der OB Sierau feststellte, dass er sich dies auch gefragt habe.

Die Antwort auf die Nachfrage erfolgte zwar nicht mehr im schriftlichen Verfahren, sondern ausnahmsweise mit einer Politik der Tat: Anfang Januar 2018 wurde die Wand schließlich gereinigt und bildet einen deutlich erfreulicheren Anblick, als zuvor. Ein Zustand, mit dem sich wahrscheinlich alle Nachbarn abfinden können. Und sie sollten wissen, wem sie diese saubere Wand verdanken können: Dem unermüdlichen Einsatz der Aktivisten von DIE RECHTE, die mit ihrer kritischen Politik so manchen Missstand aufdecken!

Alle Informationen aus Dortmund direkt aufs Mobiltelefon? Tragen Sie sich in den WhatsApp-Rundbrief oder den DortmundEcho-Mailrundbrief ein, mit dem sie keinen Artikel mehr verpassen! Wenn Sie darüber hinaus in unregelmäßigen Abständen relevante Termine oder bundesweite Meldungen erhalten möchten, tragen Sie sich in den Mailverteiler "Infobrief.nw.an" ein!

Verbreiten.

2 Kommentare

  1. “Beseitigung von Rudolf-Heß-Graffiti an der Siepenmühle”

    Rudolf-Heß-Graffiti?
    Dieser Ägypter ist schon vor längerer Zeit verstorben. Es kann sich daher nur um Fake News handeln oder soll der Ägypter das Graffiti etwa aus dem Jenseits an die Mauer gesprüht haben? Wer verbreitet derartige Verschwörungsspukgeschichten?

    Die Wand ist jetzt sauber ohne Sprühkunst. Diese geordneten Steine, ohne Abweichung, das ist Faschismus pur und eine Diskriminierung kleinwüchsiger Menschen, weil sie nicht drüber schauen können. Die Antifa wird dies nicht zulassen und eine Mahnwache gegen die Nazisteine organisieren.

    Alerta Alerta Antifa

  2. Pingback: Auf Initiative von uns: Verwaltung gibt nach und säubert Mauer! – Gruppe NPD / DIE RECHTE

Hinterlassen Sie einen Kommentar