Na sicher: Dortmund hat Platz für Rechtsextremismus!

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Provokante, aber klare Aussage: Mit einer lustigen Antwort kontert die „Aktionsgruppe Dortmund-West“ die hinlänglich bekannten Plakate „Dortmund hat keinen Platz für Rechtsextremismus“, die von Multikulti-Gutmenschen in zahlreichen, öffentlichen Gebäuden angebracht worden sind und auch die Schaufenster mancher Ladenlokale schmücken, die ihre Kundschaft offenbar nach politischen Kriterien auswählen möchten. In Zukunft müssen fanatische Gegner patriotischer oder nationaler Positionen zumindest doppelt hingucken, wenn sie das gelbe Aufklebermotiv sehen. Denn Dortmund hat genug Platz für rechte Positionen – auch für jene, die aus Sicht des linksgrünen Parteienkartells eben rechtsextrem sein mögen.

Einen weiteren Bericht zum Aufklebermotiv, sowie weiteren Werbemotiven, gibt es auf der Internetseite der „AG DO-West“.

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6 Kommentare

  1. Was hier passiert ist, ist absolut verabscheuungswuerdig und gehört auch strafverfolgt. Da gibt es ueberhaupt keine Diskussion.

    In meinen Augen ist sowas Volksverhetzung (§ 130 StGB).

    • @ Miriam S.

      Bevor Du hier mit Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch um dich wirfst, Miriam, nimm Dir lieber erst einmal einen Duden zur Hand und versuche die Definition für den Begriff “Volksverhetzung” zu finden und auch zu verstehen.-
      Allein der Aufruf, daß an einem beliebigen Ort und zu einer beliebigen Zeit öffentlich die Forderung geäußert wird, daß man einer politischen Richtung mehr Spielraum einräumen sollte, erfüllt noch nicht den Straftatbestand der “Volksverhetzung”.-
      Der wäre aber z.B. gegeben, wenn ich behauptete, die Moslems wären in ihrer Gesamtheit Vergewaltiger und Mörder oder die Balkanesen wären nur Völker von Betrügern und Dieben !-

  2. Aktiv werden:

    https://motherboard.vice.com/de/article/kznxz3/vom-netzdg-zum-hetzdg-wie-trolle-das-maas-gesetz-nutzen-um-politische-gegner-mundtot-zu-machen

    Trolle und rechte Aktivisten verbünden sich auf pr0gramm, Discord und Twitter, um das Gesetz gegen Hassrede in sein Gegenteil zu verkehren: ein Denunziations-Tool gegen Linke, Frauen und Migranten.

    Ab dem 1.1. wird zurückgemeldet

    Eine dieser Personen ist die Linken-Politikerin Julia Schramm. Auf dem Imageboard pr0gramm hatte vor wenigen Tagen ein Nutzer Screenshots von Beiträgen der Politikerin gesammelt, in denen Schramm kein Blatt vor den Mund nimmt und unter anderem einen Journalisten als “Arschloch” bezeichnet. Schramm sei “mitverantwortlich für Meinungszensur auf Facebook”, titelt die Screenshot-Collage.

    Der Appell an die pr0gramm-Community, Schramms Tweets kollektiv bei Twitter zu melden, geschieht unter explizitem Verweis auf das NetzDG: “Allerdings kann man die gute Dame jetzt aufgrund der aktualisierten Gesetzeslage melden”, schreibt der Nutzer, der die Screenshots gepostet hat. Er wünscht seinen Board-Kameraden “Happy Clicking”.

    Die größtenteils anonyme Plattform pr0gramm ist eigentlich nicht unbedingt für Online-Aktivismus bekannt, eher für ausufernde Diskussionen, derbe Gags, Memes und Nacktbilder. Doch der Aufruf gegen Schramm wird bereitwillig von der pr0gramm-Community aufgenommen. Die Linken-Politikerin sei eine “Dreckshure”, deren “Scheiße” er nur allzu gerne melden würde, kommentiert ein Nutzer den Aufruf. Für einen anderen gehöre Schramm ohnehin “standrechtlich erschossen”. Und ein Dritter fantasiert, er würde sich “als Asylant verkleiden und hassfucken”.

    🙂

    https://pr0gramm.com/

    Für den Anfang kann man hier loslegen:

    https://twitter.com/korallenherz

    https://twitter.com/FrauMaja/

    https://twitter.com/saendralein

  3. Der Kommentar ,,In meinen Augen” als Ergänzung zum Paragraphen ist schon schwachsinnig, liebe Miriam. Im StGB gibt es kein ,,in meinen Augen” oder ,,meiner Meinung nach”.

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