Polizei hebt Drogenversteck in Westerfilde aus!

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Im Kampf gegen den Drogenhandel ist der Dortmunder Polizei im Westen der Stadt ein Erfolg gelungen: Nachdem Polizisten bereits am Samstag (6. Januar 2018) einen Verdächtigen kontrollierten, der im Besitz von Betäubungsmitteln war, wurde am Mittwochabend (10. Januar 2018) erneut eine verdächtige Person kontrolliert, die offenbar redselig gewesen ist und den Zivilpolizisten konkrete Hinweise auf ihren „Verkäufer“ ab. Kurzerhand wurden weitere Unterstützungskräfte angefordert und mit der Staatsanwaltschaft Rücksprache zwecks Durchsuchung der identifizierten Wohnung gehalten. Laut Polizeiangaben wurde die Wohnung „schlagartig betreten und durchsucht“, womit wohl offenbar eine Stürmung gemeint sein dürfte – die Bilanz der Durchsuchung kann sich zumindest blicken lassen: Vor Ort wurden sieben Personen zwischen 26 und 41 Jahren angetroffen, die eine fünfstellige Bargeldsumme, Handys, Verpackungsmaterial und Feinwaagen für den Verkauf von Drogen, sowie ein mittleres Waffenarsenal vorrätig hielten. Für alle sieben klickten die Handschellen, sie befanden sich noch am Donnerstagabend im Polizeigewahrsam. Ob eine Vorführung zum Haftrichter beabsichtigt ist und ob darüber hinaus im Rahmen der ersten Ermittlungen weitere Erkenntnisse vorliegen, ist bisher nicht bekannt.

Dauerhafter Kampf gegen Drogen muss politisch erfolgen

Die Festnahme der sieben mutmaßlichen Drogenhändler, die in der Straße „Zum Luftschacht“ im Ortskern durchgeführt wurde, dürfte im Stadtteil Westerfilde für ein kurzzeitiges „Nachschubproblem“ sorgen, wobei in wenigen Tagen wahrscheinlich wieder neue „Händler“ den Markt „bereichern“ werden und potentielle Kunden in der Zwischenzeit ein paar Straßenzüge weite zum nächsten „Anlaufpunkt“ ausweichen müssen. Polizeiliche Erfolge,so löblich sie auch sind, treffen lediglich die Spitze des Eisbergs, lösen aber weder das Drogenproblem, noch schrecken die daraus resultierenden Verurteilungen Nachrücker ab. Beide Bereiche, sowohl die Debatte über einen gesellschaftlichen Umgang mit Drogen, als auch abschreckende Strafen für organisierten Drogenhandel, müssen jedoch aufgegriffen werden, um der Drogenproblematik endlich effektiv zu begegnen.

Bildquelle: Polizei Dortmund

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