Über 10.000 Flugblätter verteilt: Tägliche Werbeaktionen am Hbf durchgeführt!

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In der zweiten Kalenderwoche 2018 verteilten Aktivisten von DIE RECHTE an jedem Werktag – inklusive Samstag – Flugblätter am Dortmunder Hauptbahnhof, mit denen sowohl für die Demonstration „Europa erwache“ am 14. April 2018 geworben wurde, als auch über die allgemeine Arbeit der nationalen Oppositionspartei in Dortmund informiert wurde. Motivation fanden die Aktivisten u.a. auch in einer Pressemitteilung der Bundespolizei, die sich offenbar im „Kampf gegen Rechts“ inszenieren wollte und eine schwarz-weiß-rote Sturmhaube zu einem Staatsverbrechen skandalisieren wollte (das „DortmundEcho“ berichtete) – offenbar benötigten die Polizisten am Hauptbahnhof Nachhilfe im Umgang mit den rechten Aktivisten. Gesagt, getan: Täglich verteilten mehrere Nationalisten über viele Stunden hinweg Flugblätter, insgesamt konnte eine fünfstellige Anzahl verteilt werden, es entwickelten sich zahllose Gespräche, Diskussionen und insgesamt konnte eine deutliche Zustimmung der ÖPNV-Nutzer verzeichnet werden. Und auch die Bundespolizei schien dazugelernt zu haben.

Keinerlei Gegenproteste bei „Verteilmarathon”

Lediglich in einem Fall erschienen Polizisten – eigens von der Landespolizei ausgerückt – und teilten mit, dass sich über 15 Personen, mutmaßlich passierende Gutmenschen, über die Verteilaktion beschwert hätten und dass deshalb ein Platzverweis erteilt würde. Abgesehen davon, dass es sicherlich nicht abhängig von der Anzahl möglicher Beschwerden ist, ob jemand ein Grundrecht ausüben darf, blieb diese willkürliche Aktion ein Einzelfall, mitunter grüßten die Bundespolizisten zum Schichtbeginn sogar die verteilenden Aktivisten, stellten sich kurz vor und erklärten, dass ihnen der regelmäßige, reibungslose Ablauf bekannt sei, dieser jedoch in Zukunft beibehalten werden soll. Bezeichnenderweise kam es zu keinem einzigen, organisierten Gegenprotest von Linksextremisten oder anderen volksfeindlichen Kräften – ein Zustand, der wohl in einer westdeutschen Stadt vergleichbarer Größe einmalig sein dürfte und die Handlungsunfähigkeit der Dortmunder Antifa, aber auch die quantitative Überforderung der vermeintlich wehrhaften, selbsternannten Zivilgesellschaft unterstreicht. Und so lässt sich wieder einmal festhalten, dass die nationale Bewegung in Dortmund sehr präsent ist: Sowohl in den Vororten, wo beispielsweise am Freitag (12. Januar 2018) zuletzt ein Informationsstand in Eving durchgeführt wurde, als auch mitten in der Innenstadt, am Hauptbahnhof.


Mit einem Infostand waren Aktivisten beim Wochenmarkt in Eving vertreten


DIE RECHTE informierte über zentrale Forderungen für Dortmund

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