Wochendbilanz: 1x Tötungsdelikt, 1x Diebesbande, 1x Raubüberfall – 3x Osteuropäer

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Rund um das Wochenende vom 19. bis 21. Januar 2018 haben sich verschiedenste, mitunter schwere Straftaten in Dortmund ereignet. Alleine bei den drei „Hauptdelikten“, welche die Polizei au ihrem Presseportal gegenüber der Öffentlichkeit bekanntgegeben hat, stammen die Täter offenbar in sämtlichen Fällen aus Osteuropa. Bei mindestens zwei Taten liegen zudem Hinweise vor, dass es sich um Kriminelle handelt, die eigens zur Straftatenbegehung nach Deutschland reisen.

Festnahmen nach Tötungsdelikt in Huckarde

Das schwerste Verbrechen ereignete sich in einem nicht näher beschriebenen, leerstehenden Gebäude an der Rahmer Straße in Huckarde, wo am Samstagvormittag (20. Januar 2018) die Leiche eines 41-jährigen Polen gefunden wurde. Unter Verdacht, die Tat begangen zu haben, stehen zwei weitere Polen, welche in der Wohnung des Opfers festgenommen werden konnten. Wie das Verbrechen genau abgelaufen ist, kann bisher lediglich spekuliert werden: Obwohl es sich um ein Tötungsdelikt handelt, ermittelt die Polizei – bisher – lediglich wegen einer Körperverletzung mit Todesfolge, die beiden Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.

Polnische Diebesbande in der östlichen Innenstadt gestellt

Andere Landsleute der mutmaßlichen Täter von Huckarde waren offenbar eigens nach Deutschland gereist, um in Dortmund Straftaten zu begehen. Wie die Polizei mitteilt, bemerkte eine Zeugin am Freitagnachmittag (19. Januar 2018) gegen 17 Uhr Personen, die aus einem Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen in ein Haus in der Max-Eyth-Straße gestiegen waren. Sofort verständigte die Frau den Notruf der Polizei, wenig später gelang es den Beamten, mehrere Verdächtige zu stellen – teilweise sollen sie in Dortmund wohnhaft sein, teilweise sind sie in Polen gemeldet. Die vier Männer im Alter von 24 bis 41 Jahren wurden vorläufig festgenommen, der PKW beschlagnahmt, sowie Einbruchswerkzeug sichergestellt.

Fahndung nach Überfall auf Supermarkt in Eving

Eine weitere, schwere Straftat ereignete sich ebenfalls am Freitag (19. Januar 2018) Gegen 21.00 Uhr betrat ein maskierter Mann die Filiale eines Supermarktes an der Lüdinghauser Straße im Stadtteil Eving. Er bedrohte eine Mitarbeitern mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Mit einer dreistelligen Summe ergriff er anschließend die Flucht in unbekannte Richtung. Zeugen beschreiben den Mann als etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 m groß und schlank. Bekleidet war er demnach mit einer schwarzen Sturmhaube, sowie einer ebenfalls schwarzen Sweatshirtjacke. Er trug einen beigen Stoffbeutel mit roter Aufschrift bei sich und soll mit einem russischen Akzent sprechen, die Ermittlungen dauern an.

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